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03 Troad Titel Klein
Die App Troad soll Reisende und Locals verbinden. Geschäftlich und privat (Bild: Troad)
Reise App

Die Allround-App für Backpacker

Frühlingszeit ist Reisezeit. Das App-Konzept "Troad", entwickelt von der Grafikdesignerin Michelle Hausen, will Urlaub abseits des Massentourismus für Reisende einfacher und sozialer gestalten.

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Wer schon mit dem Rucksack unterwegs war, ohne vorher groß zu planen, weiß, wie praktisch es doch wäre, alle Infos und Buchungsoptionen aus einem Guss zu erhalten. Denn normalerweise klappern Touristen entweder vor Ort die Dienstleister ab, oder buchen schon von zuhause über einen Drittanbieter. Das ist teurer, kostet Zeit und reduziert die Flexibilität.

Die Grafikdesign-Absolventin Michelle Hausen hat in ihrer Bachelorarbeit "TROAD. Discover the world like a local" eine App zur Erkundung von Orten jenseits der ausgetretenen Touristenpfade entwickelt. Diese unterstützt das interkulturelle Kennenlernen und ermöglicht Buchungen besonderer Erlebnisse von gewerblichen Anbietern am Wunschstandort. "Geheimtipps erfähr man normalerweise nur von Einheimischen. Meine App vernetzt Urlauber mit den Locals - und beide haben etwas davon", sagt die 24-Jährige.

Troad will eine Angebot für die vielen Individualreisenden sein, die ein Land nicht nur besuchen, sondern tatsächlich eine neue Kultur kennenlernen wollen - durch die Augen der Einheimischen. "Troad" vernetzt deshalb lokale Dienstleister mit den Urlaubern. Als Vendor können diese beispielsweise Touren oder Übernachtungsmöglichkeiten anbieten, die die Traveller dann nach einem individuellen Filter auswählen. Angedockt ist ein soziales Netzwerk, das Reisende und Einheimische miteinander verbindet.

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Und so sieht die App aus

  • 00 Troad Onboarding
    (Bild: Troad)
  • 03 Troad Network
    (Bild: Troad)
  • 06 Troad Discover
    (Bild: Troad)
  • 04 Troad Network Meetups
    (Bild: Troad)
  • 07 Troad Local Offer
    (Bild: Troad)
  • 08 Troad Check Availability
    (Bild: Troad)

Das App-Konzept basiert auf den Ergebnissen einer eigenen Online-Umfrage, einer Benchmarking-Analyse sowie aus Persona- und Customer-Journey-Entwicklung. 83 Prozent aller Befragten wünschen sich, mehr über eine fremde Kultur zu lernen und Einheimische kennenzulernen, 70 Prozent hätten gerne eine Chat-Option und 90 Prozent wollen Bewertungen zu Urlaubsangeboten lesen und schreiben.

Mit Hilfe von Erkenntnissen aus Usability und User-Centered Design hat sie den Aufbau und die Navigation der eigenen App hergeleitet.

Für das Konzept ihrer Arbeit hat Michelle Hausen übrigens bis ins Mittelalter zurückgeblickt: Hier hat sie mit der Darstellung der Reise-Kulturgeschichte und der Entwicklung von Reisetrends angesetzt. Sie definierte verschiedene Reisearten und warf dabei auch einen Blick in die (technische) Zukunft des Tourismus. Momentan befindet sich die App im Konzeptstatus, Hauser sucht derzeit Investoren für ihr Projekt.  

Michelle Hausen arbeitet heute als Junior Art Director mit Fokus auf UX Design bei der Düsseldorfer Agentur Chiari. Die 24-Jährige hat ihr Duales Studium an der Hochschule für Medien Kommunikation und Wirtschaft (HMWK) in Köln im September mit der Bachelor-Note 1,0 abgeschlossen.

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