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Eine Drohne namens T-Frend soll in Japan künftig den Feierabend einläuten, damit es weniger Fälle von Karōshi gibt (Bild: stock.adobe.com)
Drohne New Work Tech

Drohne schickt Mitarbeiter in den Feierabend

Überstunden und ihre gesundheitlichen Folgen sind in Japan ein großes Thema. T-Frend, eine Drohne des Unternehmens Taisai, soll die Mehrarbeit in Zukunft verhindern und die Mitarbeiter pünktlich nach Hause schicken. Wie das funktioniert? Indem sie ein ganz bestimmtes Lied spielt.

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Schon mal was von Karōshi gehört? Der Begriff bedeutet wörtlich übersetzt so viel wie "Tod durch Überarbeiten" und beschreibt einen Umstand, der in Japan seit 1987 von der Regierung statistisch erfasst wird: Herzinfarkte und Schlaganfälle, die durch beruflichen Stress verursacht werden.

Keine schöne Sache. Weder für die Betroffenen noch für deren Angehörige noch für die Arbeitgeber. Denn: Mittlerweile ist Karōshi als haftungspflichtige Todesart anerkannt, was zu einer Klagewelle und Entschädigungszahlungen geführt hat.

Eine Drohne soll Schluss machen mit Karōshi

Die japanische Firma Taisai will Schluss machen mit Karōshi und hat deshalb mit den Unternehmen Blue Innovation und NTT East eine Drohne entwickelt. T-Frend fliegt nach Dienstschluss durch die Büroräume, soll damit Überstunden verhindern und die Mitarbeiter pünktlich nach Hause schicken.

Dabei setzen die Erfinder auf ein gelerntes Verhalten, um den Arbeitnehmern zu signalisieren, dass es Zeit für den Feierabend ist. Wie das funktioniert? Indem die Drohne das schottische Volkslied "Auld Lang Syne" spielt. Denn das kennen die Japaner bereits aus dem Supermarkt. Dort läuft es immer kurz vor Ladenschluss.

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Und in der Tat hat das Lied eine beruhigende Wirkung. In diesem Sinne: Schönen Feierabend allerseits!

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