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5 Tipps Fuer Eine Erfolgreiche Programmierung Fotolia 151714687 Subscription Monthly Web
User Experience-Designer und Entwickler sollten zusammenarbeiten, um einen digitalen Erfolg sicherzustellen (Foto: RedpixelAdobe Stock)
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Digitaler Erfolg mit der richtigen Programmierung: 5 Tipps

Entwickler und User Experience-Designer verfolgen das gleiche Ziel: Beide widmen sich dem digitalen Erlebnis, allerdings haben sie davon oft unterschiedliche Vorstellungen. Dan Fitzpatrick und Julia Saswito von Triplesense Reply erklären, wie man UX und Programmierung erfolgreich zusammenführt und so gelungene digitale Erlebnisse möglich macht.

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Eigentlich ist es ganz einfach. Am Ende soll ein Nutzer immer ein optisch ansprechendes digitales Erlebnis erfahren und die Technologie dahinter im besten Fall gar nicht wahrnehmen. Ob Webseite, App oder Online-Shop – wenn die digitale Anwendung schnell lädt, funktioniert und zum Verweilen einlädt, haben alle Beteiligten einen guten Job gemacht.

Fragt man den User Experience-Designer nach dem Erfolgsrezept, wird er es mit der Nutzerfreundlichkeit sowie intuitiven und ästhetischen Gestaltung der Anwendung begründen. Der Entwickler hingegen nennt „unauffällig“, „unsichtbar“ oder „nahtlos“ als ausschlaggebende Charakteristika für gut gemachte digitale Erlebnisse.

Folgende fünf Tipps schlagen eine Brücke zwischen User Experience und Programmierung und garantieren so die erfolgreiche Entwicklung digitaler Anwendungen.

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1. Sich nicht von technischen Möglichkeiten verführen lassen

Die technischen Möglichkeiten in der Frontend-Entwicklung sind umfangreich und können schnell dazu verführen, den Nutzer mithilfe von Effekten erst einmal so richtig beeindrucken zu wollen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Nutzer aber in erster Linie die gesuchten Inhalte auffinden möchten und sollten. Wer hier durch technische Spielereien vom eigentlichen Ziel ablenkt, handelt kontraproduktiv.

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Das Erfolgsgeheimnis heißt Konsistenz. Entwicklern muss es gelingen, Nutzern systemweit eine vertraute und angenehme Umgebung zur Verfügung zu stellen. Das funktioniert beispielsweise mithilfe von globalen Animations-Algorithmen und möglichst konsequenter Trennung von Design, Struktur sowie Inhalt.

2. Das Endgerät kennen ...oder doch nicht?

Entwickler können schon lange nicht mehr davon ausgehen, dass sich das für die Anwendung bevorzugte Endgerät nur über Bildschirm und Tastatur steuern lässt.

Insofern müssen sich Designer und Programmierer frühzeitig überlegen, wie Ein- und Ausgabe auch über Haptik, Gestik oder sogar Sprache funktionieren kann.

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3. Den Fehler zum Freund machen

Es passt nicht zur Fehlerkultur von uns Deutschen, aber in der Entwicklung von digitalen Erlebnissen sollten Fehler von Anfang an eingeplant, berücksichtigt, kalkuliert und sogar wertgeschätzt werden. Denn dadurch können häufige Fehlanwendungen seitens der Nutzer so abgefangen werden, dass diese am Ende von ihnen profitieren.

Das gelingt beispielsweise dank Methoden wie Autokorrektur für Fehleingaben oder indem falsche oder veraltete URLs automatisch zugeordnet und weitergeleitet werden. Außerdem lassen sich manuelle Korrekturen in Datensätzen leichter vornehmen, wenn zuvor durch den Nutzer korrekt eingegebene Daten langfristig gespeichert werden.

4. Nicht allen Empfehlungen folgen

Natürlich ist es essentiell, dass sich Online-Shops und Webseiten schnell über Google finden lassen. Dennoch kann es sinnvoll sein, nicht alle Maßnahmen umzusetzen, die Google für eine bestmögliche Ranking-Platzierung vorschreibt. So führt die optimierte Codierung einer Webseite zwar zu besseren Ladezeiten, wirkt sich jedoch gleichzeitig negativ auf die Wartung und Aktualisierung der Seiteninhalte aus.

Beispiel: Der von Google empfohlene Einsatz von Inline-Styles und Scripting für Above-the-Fold-Seitenteile macht eine schnelle Anpassung durch Redakteure nahezu unmöglich.

5. Ausfälle vor Nutzern verbergen

Stell dir vor, es geht etwas schief und keiner bekommt es mit – das ist die Königsdisziplin in der Entwicklung digitaler Erlebnisse. Tatsächlich lassen sich beispielsweise Hardwarefehler mit Fallback-Szenarien wie der redundanten Speicherung von Daten oder der Verteilung von Anfragen auf mehrere parallel arbeitende Systeme bis zu einem gewissen Grad vor den Nutzern verbergen.

Softwareprobleme können gut mit dem sogenannten Error-Handling vor dem Nutzer kaschiert werden. So sind beispielsweise Warnungen nicht auf der Benutzeroberfläche sichtbar und stören nicht die Darstellung der Webseiten.

Entwickler sollten frühzeitig mit dem Kunden über wichtige Themen wie Barrierefreiheit oder Darksites sprechen. Auch so lassen sich Kritik und Fehlermeldungen kanalisieren und vorbeugen.

Fazit: Co-Kreation zwischen Entwicklern und User Experience-Designern

Ein erfolgreiches digitales Erlebnis gelingt, wenn Programmierung und User Experience von Anfang an Hand in Hand laufen. Dabei gilt es, gemeinsam eine Anwendung zu schaffen, die nicht nur Fehler souverän abfängt und vorbeugt, sondern dem Nutzer bei jeder Handlung entgegenkommt, unterstützt und dabei vertraut erscheint.

Je weniger die Technologie hinter der Anwendung zutage tritt und bemerkt wird, desto besser.

Der Erfolg digitaler Erlebnisse steht und fällt mit der Co-Kreation zwischen Entwicklern und User Experience-Designern. Wenn beide Gruppen ein gemeinsames Verständnis und Ziel definieren können, steht einem gelungenen digitalen Erlebnis für den Nutzer nichts mehr im Wege.

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Über die Autoren: Julia Saswito ist Practice Leader Reply Digital Experience und geschäftsführende Partnerin bei Triplesense Reply, das auf digitales Service Design spezialisierte Unternehmen innerhalb der Reply Gruppe.

Dan Fitzpatrick leitet als Head of Technology das Frontend- und Backend-Team von Triplesense Reply. Er ist verantwortlich für die hohe Qualität der technischen Lösungen, reibungslose Entwicklungs- und Publikationsprozesse und nicht zuletzt für die Zufriedenheit seines Expertenteams.

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