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Foto: picture alliance/AP Photo/Alex Brandon
Google Amazon Facebook

Diese Konzerne bezahlen am meisten für Lobbyarbeit

Zum ersten Mal hat Google im Jahr 2017 mehr als alle anderen Firmen für Lobbyarbeit in den USA gezahlt. Auch andere Tech-Riesen ließen sich ihren Einfluss auf Washington einiges kosten.

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Google hat nach eigenen Angaben umgerechnet rund 14,6 Millionen Euro für Lobbyarbeit ausgegeben. Das berichtete die Washington Post am Dienstag unter Berufung auf Daten des US-Senats. 2016 belegte Google noch den zweiten Platz hinter Kabelnetzbetreiber Comcast. Im ersten Amtsjahr von US-Präsident Donald Trump standen dabei Themen wie Einwanderung, die Steuerreform und kartellrechtliche Fragen im Mittelpunkt. Gerade das Silicon-Valley ist auf Arbeitskräfte aus dem Ausland angewiesen. Das Einreiseverbot gegen Menschen aus sechs überwiegend muslimisch bewohnten Staaten - bekannt geworden unter dem Begriff unter dem Begriff "muslim ban", trat trotzdem in Kraft.

Auch andere bekannte Technologie-Unternehmen buhlten im Vergleich zu  2016 verstärkt um die Gunst von Politikern: Facebook erhöhte seine Ausgaben um 32 Prozent auf umgerechnet knapp neun Millionen Euro. Im Fokus standen für das Netzwerk neben Online-Werbung und Netzneutralität interessanterweise auch internationales Steuerrecht. 

Auf eine Reform der Unternehmensteuer sowie Einwanderung zielten auch die rund 10,5 Millionen Euro von Amazon ab. Der Konzern gab damit ganze 51 Prozent mehr aus als im vergangenen Jahr.

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Apple zahlte umgerechnet rund 5,6 Millionen Euro für die Dienste von Lobbyisten - ebenfalls 51 Prozent mehr als im Vorjahr. In Washington leisten oftmals darauf spezialisierte Firmen im Auftrag von Unternehmen oder ausländischen Regierungen Überzeugungsarbeit bei Politikern und Behörden. Lobbyarbeit gilt als umstritten, da sie von Kritikern als legale Form der Bestechung angesehen wird. In den USA sind Firmen gesetzlich dazu verpflichtet, Ausgaben für Lobbyarbeit gegenüber den Behörden offenzulegen.

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