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Smarte Lichttechnik, intelligente Mülleimer, vernetzte Mobilität: Das Stadtleben der Zukunft wird immer digitaler (Bild: tostphoto, Fotolia)
Smart City Digitalisierung Mobilität

Diese deutschen Städte sind bald richtige Smart Cities

Der digitale Wandel ist nur in Metropolen wie Berlin, Hamburg und Co. zu spüren? Falsch! Diese vier Städte feilen an innovativen Strategien für das Stadtleben der Zukunft. LEAD stellt die spannendsten Projekte vor.

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Kommunikation, Infrastruktur, Mobilität: Die Digitalisierung verändert zunehmend unseren Alltag. Dies bringt Chancen wie Herausforderungen mit sich. Zukunftsfähige Konzepte sind nötig – nicht zuletzt bei der Stadtentwicklung. Mit den "Modellprojekten Smart Cities" möchte das Bundesinnenministerium und die KfW nun Städte, Kreise und Gemeinden bei der Gestaltung des digitalen Wandels unterstützen.

Der Bund will nach Angaben des Ministeriums über einen Zeitraum von zehn Jahren in vier Staffeln rund 50 Modellprojekte mit etwa 750 Millionen Euro fördern. Für die erste Staffel stehen demnach rund 150 Millionen Euro bereit. 13 Modellprojekte haben es in die Endauswahl geschafft – und rüsten nun digital auf.

Solingen setzt auf smarte Lichttechnik und intelligente Mülleimer

In Solingen wird die Lichttechnik der öffentlichen Beleuchtung intelligent: Die Beleuchtungsstärke des Abblendlichts von Fahrzeugen kann reduziert werden, wenn die Straßenbeleuchtung ausreichend hell ist – ein entsprechendes Fahrzeug wird extra dafür beschafft. Außerdem ist geplant, die Straßenbeleuchtung mittels Sensoren witterungsabhängig zu steuern, was das Fahren auf nassen Straßen sicherer machen soll. In der Innenstadt kommen zudem Wetter- und Umweltsensoren zum Einsatz: Verkehrsströme können dadurch anders gelenkt werden, was nicht nur zu einem besseren Verkehrsfluss beiträgt, sondern auch die Luftqualität verbessert.

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Und auch die Mülleimer werden smart: Eine Füllstandssensorik soll eine intelligente und gleichzeitig kosteneffizientere Routenplanung ermöglichen, sodass nur noch die vollen Mülleimer angefahren werden müssen.

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Cottbus plant intelligent vernetzte Mobilitätslösungen

Durch smarte, digitale Technologien soll das starre Liniennetz flexibilisiert werden. ÖPNV und On-Demand-Mobility sollen in Cottbus optimal aufeinander abgestimmt werden, um die Stadt mit dem ländlichen Raum zu verknüpfen. Zudem sollen gemeinsam mit dem Partner Telekom Sensoren auf Parkplätzen in Betrieb gehen, die per App freie Parkplätze in der Innenstadt melden, so dass Autofahren die oft lästige Parkplatzsuche erspart wird.

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Kaiserslautern erleichtert Blinden die Navigation

Mit technischer Unterstützung sollen visuell eingeschränkte Menschen in Zukunft durch die Innenstadt geleitet werden: Bislang gibt es zwar Hilfsmittel, wie zum Beispiel Gehwegplatten mit Noppen - doch diese sind statisch und legen Routen fest. Um dies zu verbessern, könnten bald mittels einer speziellen Fußgänger-Navigation und Beacons Hinweise über Standorte und aktuelle Ereignisse akustisch vermittelt werden.

Das System soll so nicht nur das Zurechtfinden in der Stadt erleichtern, sondern auch eine aktive Teilnahme am sozialen Leben ermöglichen und sehbehinderten Menschen Informationen über Öffnungszeiten, Sonderangebote oder Veranstaltungen liefern.

Grevesmühlen vernetzt sich über Portale

Wer das kostenfreie WLAN der Stadt nutzt, bekommt bald die Plattform "Grevesmühlen erleben" angezeigt. Dort sollen Nutzer alle wichtigen Infos, wie zum Beispiel aktuelle Angebote der Einzelhändler, Öffnungszeiten und Angebote des Museums oder Konzerttermine, angezeigt bekommen. Grevesmühlen plant außerdem ein "Gesunde Stadt"-Portal, das alle niedergelassenen Ärzte sowie Medizinzentren und das Krankenhaus vernetzen soll. Für die Kontakthaltung und internen Datenaustausch bietet dieses Portal smarte spezifische Funktionen. Bürger können darüber zum Beispiel Wartezimmerreservierungen und Online-Sprechstunden vereinbaren.

Und auch das digitale Mobilitätskonzept wird vorangetrieben: Gestützt auf das bestehende WLAN und zusätzliche Sensorik ist es möglich, die circa 300 Parkplätze der Stadt digital abzubilden und hierauf aufbauend Navigationen aufzubauen. Außerdem wird daran geforscht, autonomes Fahren in der Hauptgeschäftsstraße zu ermöglichen. Ein Fahrzeug mit sechs Sitzplätzen könnte beispielsweise die Innenstadtstraßen befahren und so Fahrgäste zu den Geschäften bringen. Darüber hinaus wären in abgegrenzten Bereichen auch Transporte über kleine Lastenroboter möglich.

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