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Social-Media-Sternchen Kim Kardashian (Bild:picture alliance/abaca)
Twitter Snapchat Google

3 mal Glitzer und Glamour für die Tech-Welt

Kim Kardashian fordert einen Edit-Button bei Twitter, Miranda Kerr verpasst dem Image von Snapchat neuen Glanz und Miroslava Duma verbindet Google mit Mode - die Tech-Branche verpasst sich auch abseits von Instagram einen Lifestyle-Anstrich. Und das ist gut so.

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Eigentlich stand Twitter kurz vor dem Aus. Der Social-Media-Kanal hat sein Erstarken zwei Faktoren zu verdanken: Hollywood-Sternchen und dem 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump. Zuletzt machte Kim Kardashian von sich reden. Nach der Geburtstagsfeier ihres Ehemanns, Rapper Kanye West, twitterte die 37-Jährige, sie habe auf der Party ein sehr gutes Gespräch mit Jack Dorsey geführt und sei überzeugt, der Twitter-CEO verstanden, das kein Weg an einem Edit-Button vorbei führe. Mit einem solchen Button könnten schon veröffentlichte Tweets nochmal bearbeitet werden. Im O-Ton liest sich ihr Tweet wie folgt:

Ob dem wirklich so ist, es bleibt abzuwarten. Immerhin hat Dorsey ihren Tweet wahrgenommen. Er hat ihr darauf das hier geantwortet:

Fest steht in jedem Fall: Ohne das rege Treiben von Kardashian, Trump & Co. wäre die Plattform kaum mehr als ein Sammelbecken, in dem sich Journalisten und Medien untereinander austauschen. Gewinn? Fehlanzeige. Wachstum? Kaum in Sicht. Mediale Aufmerksamkeit bekommt Twitter nach wie vor durch einzelne Tweets der Reichen und Schönen. Und ist deswegen aus dem Social-Media-Kanon trotz überschaubarer Performance nicht wegzudenken.

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Totgesagte leben länger

Ähnlich verhält es sich mit Snapchat. Die Aktie des Mutterkonzerns Snap Inc. hatte im März 2017 zwar einen Traumstart an der Börse hingelegt, der Kurs war in den darauf folgenden Wochen jedoch in den Keller gefallen. Wo er im Übrigen weiter vor sich hin dümpelt. Die Erwartungen an die Innovationskraft der App, der Entwicklung ihrer Nutzerzahlen und ihre Bedeutung für die viel beschworene Generation Z konnte Gründer und CEO Evan Spiegel wohl einfach nicht erfüllen.

Mit dem Auftauchen des Victoria-Secret-Engels Miranda Kerr an der Seite Spiegels hat sich das Blatt zwar nicht grundlegend geändert. Die Beziehung mit der Australierin, die von einer Hochzeit im Mai 2017 und der Geburt des gemeinsamen Sohnes im März 2018 gekrönt wurde, hat Snapchat aber wieder Hoffnung gegeben. Und was wäre eine Promi-Ehe, wenn die Liason mit Spiegel nicht auch für Kerr ihr Gutes hätte: Über die Plattform vermarktet sie die Beauty-Produkte ihrer Pflegelinie Kora Organics auf einem weiteren Kanal.

Wo High Fashion und Google sich treffen

Eine Frau, die scheinbar alles haben kann, ist: Miroslava Duma. Der einstige russische Streetstyle-Liebling ist inzwischen nicht nur dreifache Mutter, sondern betreibt mit Buro 24/7 eine erfolgreiche Modeplattform und investiert ganz nebenbei fleißig in ihr Start-up Fashion Tech Lab, mit dem sie nicht weniger als einen Paradigmenwechsel der Modebranche erreichen möchte. Ach ja, nebenbei ist sie eine der Teilnehmerinnen der Young Global Leaders Class of 2018 des Weltwirtschaftsforums.

Eine Verbindung, die sie auf Social Media eingegangen ist - und über Instagram fleißig und regelmäßig über Instagram teilt -, ist die mit Google.

Bei mehr als 1,6 Millionen Followern auf der Plattform und dem Titel "most connected digital entrepreneur in fashion" ist sie auch für den Online-Riesen eine gute Partnerin. So feierte sie beispielsweise den Launch ihres jüngsten Projekt, dem Accelerator Fashion Tech Lab, gemeinsam mit Designerin Stella McCartney in den Google Arts & Culture-Büros in Paris.

Nie war die Digitalszene attraktiver

Was man allein aus diesen Beispielen lernen kann? Nie war die Digitalszene attraktiver. Mit Streaminganbietern wie Netflix oder Amazon Prime, die den klassischen Filmstudios und TV-Sendern den Rang ablaufen, den sozialen Netzwerken, die immer mehr auf (Bewegt-)Bilder setzen und einer Welt, die sich wandelt, stehen Google & Co. der Glamour gut zu Gesicht. Denn welches Tech-Unternehmen möchte nicht mit dem Glanz der Stars assoziiert werden?! Und ja, einen Edit-Button bei Twitter fände auch unsere Redaktion ganz charmant. ;-)

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