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Genervt, weil das Internet mal wieder zu schwach ist? Mesh-Systeme schaffen Abhilfe (Foto: stock.adobe.com)
WLAN Tools Michael Gronau

Die Meshung macht’s

Große Wohnung, dicke Wände oder einfach zu viele Personen im Internet – es gibt viele Gründe, warum das WLAN zu Hause langsam sein kann. Mesh-Systeme erweitern das heimische Netzwerk. LEAD stellt die interessantesten Produkte vor.

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Wer eine schlechte WLAN-Verbindung hat, muss nicht gleich zu den teuersten Erweiterungsoptionen greifen. Eine mögliche Lösung des Problems bieten Repeater: kleine Geräte, die in vom Router weiter entfernten Räumen in die Steckdose kommen und das Routersignal dort verstärken. Technik neuester Stand sind jedoch sogenannte Mesh-Systeme. Dabei erweitern ganze Satellitensysteme herkömmliche Router. Diese werden in der Wohnung verteilt, sorgen für ein stabiles WLAN und machen auch optisch oft einiges her.

LEAD stellt fünf gute Mesh-Systeme vor (alle Internet-Preise Stand 12.7.2018).

Ubiquiti AmpliFi Home WiFi System AFi-HD

Wie bei den oben erwähnten Repeatern gehören die beiden hier mitgelieferten Mesh-Points in Steckdosen, um das WLAN-Signal zu verstärken. Das Herzstück, der AmpliFi Router, wird per Ethernetkabel ans Internet angeschlossen und via App konfiguriert. Bei dem leistungsstarken System beträgt der maximale Datendurchsatz stattliche 5,25 GB pro Sekunde, und der Router unterstützt die neueste 802.11ac Technologie. Inspiriert von den Nest-Thermostaten und Apples G4 Cube, wirkt die Optik elegant und unauffällig zugleich. Die aktuelle Geschwindigkeit wird im Display angezeigt, die Unterseite ist beleuchtet. In der Basisausstattung kostet das AmpliFi-Set ca. 315 Euro. Einzelne Module wie Router oder Mesh-Points können ab rund 100 Euro dazu gekauft werden.

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Ubiquiti Ampli Fi
(Foto: Ubiquiti)

Linksys Velop

Der Anbieter Linksys bietet zwei WLAN Mesh-Systeme an: das erprobte Velop Tri Band AC4400 für ca. 260 Euro und das neue, preisgünstigere Dual-Band-System Velop AC2400 für ca. 180 Euro. Beide Modelle setzen auf WLAN mit 2,4-GHz und 5 GHz-Frequenzen, aber das Tri-Band-System bietet dabei zwei 5 GHz-Bänder, das Dual-Band nur ein 2,4- und ein 5 GHz-Band. Die Systeme sind miteinander kompatibel und bestehen jeweils aus Blöcken, die sich optisch an vielen Orten in der Wohnung neutral einfügen. Velop kann je nach Bedarf entweder kabellos ins Netzwerk eingebunden oder via LAN-Kabel angeschlossen werden und wird mit der kostenlosen App eingerichtet. Es gibt einen Alexa-Support und automatisierte Software-Updates für Aktualität und Sicherheit.

Linksys Velop
(Foto: Linksys)

Google Wifi

Drei der kompakten Mini-Router, sogenannte Nodes, können ein ganzes Haus mit optimalem WLAN versorgen. Die Reichweite im Dual-Band mit 2,4 GHz und 5 GHz erreicht bis zu 58 mBit/s und schneidet in vielen Tests mit „sehr gut“ ab. Es macht Sinn, die Nodes großflächig zu verteilen. Der erste gehört erst an die Steckdose und wird dann per LAN-Kabel mit dem Router verbunden. Anschließend werden die anderen Nodes an ihren Standorten an den Strom gelegt. Alternativ können an jeden der einzelnen Nodes noch zwei Geräte mit Gigabit Ethernet angeschlossen werden. Der erste Zugangspunkt verfügt dabei über einen WAN-Port, die anderen sind LAN-Ports. Die Einrichtung des Systems erfolgt über die kostenlose Google-Wifi-App, die laufend aktualisiert wird. Optional kann zusätzlich ein Gast-WLAN und ein Familien-WLAN angelegt werden. Das Design wirkt spacig: kreisrund und mit blauem LED-Ring um die Mitte. Ein Google Wifi kostet ca. 125 Euro, das Zweierpaket ca. 220 Euro, das Dreierpaket ca. 315 Euro.

Google Wifi
(Foto: Google)

Netgear Orbi AC3000 Tri-band Mesh-WLAN-System

Dieses ebenfalls leistungsfähige, mehrfach ausgezeichnete System verspricht eine WLAN-Abdeckung bis zu 350qm. Dafür wird das Zweier-Kit inklusive einem Router und einem Satelliten für 385 Euro benötigt. Die Einrichtung erfolgt über die kostenlose Orbi-App oder die Webseite des Herstellers. Das Tri-Band-System verbindet die Endgeräte dann immer automatisch mit dem stärksten Signal. Neben 4K-Streaming und Gaming ist ein Multi-Device-Management möglich, also das zeitgleiche Versenden von Daten via MU-MIMO auf mehrere Geräte. Noch wird Telekom Entertain TV nicht unterstützt, allerdings ist das Mesh-System mit Alexa kompatibel. Hingewiesen sei auch auf das formschöne halb-ovale Design mit blauem LED-Licht am oberen Rand.

Netgear Orbi
(Foto: Netgear)

devolo GigaGate WLAN Starter Kit

Das Mesh-System besteht aus einer Basisstation und einem Satelliten. Erstere wird mit dem herkömmlichen Router verkabelt, der Satellit wird in einem entfernteren Raum platziert und verbindet sich mit der Base. Die 4×4 Quantenna Technologie agiert per 5 GHz-Band. Die Durchsatzrate ist ordentlich, erreichte in Tests aber nur selten die versprochenen bis zu 2 Gbit/s. Die Signale kommen entweder kabellos als zusätzlicher WLAN Access Point oder via Highspeed Gigabit Port, von denen vier weitere zur Verteilung eingebaut sind. Leucht-Indikatoren zeigen jeden Verbindungsstatus an. Für verlässliche Sicherheit sind die Geräte mit AES-Technologie verschlüsselt. Leider lässt die Optik zu wünschen übrig: Die schwarzen Plastik-Blocks wirken wuchtig, wir würden uns weniger Plastik wünschen – und sie sind Staubmagneten. Das Starter Kit kostet ca. 200 Euro.

Devolo Gigagate
(Foto: Devolo)
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