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Lead Podcast Apple Magenta1600X900
LEAD 03/18 Audio Pod

Die Kunst des Zuhörens

Seit einigen Jahren erlebt das gesprochene Wort in Form von Podcasts einen Höhenflug. Das Potenzial des Mediums haben auch die Big Player erkannt. Heute sind die Podcast-Plattformen das, was für Musikfans früher der Plattenladen war – Oasen voller Material zum Grübeln und Abdriften. Den Auftakt der LEAD-Audioplattform-Reihe macht der Marktführer: Apples iTunes.

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Podcasts sind zur großen Nummer geworden. Das muss man schon alleine deshalb noch mal so ausdrücklich festhalten, weil damit vor 15 Jahren – so alt etwa ist die Idee des Podcasts – beim besten Willen nicht zu rechnen war.

Lange Zeit kamen Podcasts nicht über den Status eines Nischenangebots hinaus. Man kann darüber rätseln, warum sich das plötzlich so geändert hat, zumal in Zeiten, in denen man beispielsweise mit Virtual Reality und Videos selbst auf einem durchschnittlichen Smartphone ganz andere Möglichkeiten hätte, als ein paar Audios zu hören.

Aber es ist nicht zwingend die Technik, die Podcasts so interessant macht (im Gegenteil, es handelt sich im Regelfall immer noch um simple mp3-Dateien). Vielleicht ist es gerade diese einfache Handhabung, warum Podcasts ein solches Comeback erlebt haben. Nicht zu unterschätzen ist auch der Umstand, dass uns Hören anders als Sehen nicht vollständig von unserer Umgebung ablenkt – jeder Pendler wird das bestätigen können.

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Fokussier dich!

Die neue LEAD-Ausgabe entführt dich in die Welt der Fotografie. Welche Rolle sie und ihre digitale Weiterverwertung heute spielen und was es für Möglichkeiten gibt, erfährst du in 3 spannenden Geschichten im Heft. Aber auch Themen wie E-Sports, künstliche Intelligenz und Marketingtechnologien sind Teil der aktuellen Ausgabe. LEAD 03/18 erhältst du am Kiosk, als E-Paper oder im Abo.


Der Charme der Podcasts speist sich aber auch ganz sicher aus der Tatsache, dass jeder podcasten kann. Gerade im Zeitalter der formatierten Radios ist es sehr angenehm, wenn sich eine „Sendung“ nicht an irgendwelchen äußeren Vorgaben orientiert, sondern ausschließlich an der Frage, ob es sich um eine gute Geschichte handelt oder nicht.

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Das hängt auch damit zusammen, dass Podcasten im Grunde eine simple Sache ist. Streng genommen reichen ein Mikro und ein Aufnahmegerät aus. Allerdings hat sich die Szene in den letzten Jahren erkennbar professionalisiert. Viele Podcasts sind heute in ihrem Aufwand mit einer Radioproduktion absolut vergleichbar.

Und wie immer bei der Digitalisierung, so stellt sich auch hier die Frage: Warum sollten speziell jüngere Generationen noch das analoge Pendant (in diesem Fall: Radio) nutzen? Schließlich tauchen Podcasts vermehrt im Kontext von Musikstreaming auf; da wird aus einer App wie beispielsweise Spotify schnell mal der Generalanbieter für Audio-Inhalte.

LEAD Podcast: "Die digitale Viertelstunde"

Die Digitalisierung verändert alle Branchen, entsprechend divers sind auch die Gäste des LEAD-Podcasts „Die digitale Viertelstunde“, mit denen sich Moderator Christian Jakubetz über die Auswirkungen unterhält.

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Es hat sich allerdings auch etwas geändert im Vergleich zu den Anfangstagen. Statt sich mühsam über irgendwelche Feeds und Websites die Podcasts seiner Wahl zusammenzusuchen, gibt es heute eine ganze Reihe von Apps und Anbietern, mit denen die Podcasts gesammelt an einer Stelle im Abo und mit angenehmen Suchfunktionen vorhanden sind. Wenn man so will: Radio on demand. Das finden möglicherweise die klassischen Radioanbieter nur mäßig gut, aber auf der anderen Seite: Warum sollte es dem Radio anders gehen als dem Fernsehen?

Der Marktführer: Apple

Weil Apple schon sehr früh erkannt hat, dass Podcasts ein Anziehungspunkt sind, ist das Unternehmen der Marktführer. Deswegen sind Apple-User mittlerweile auch bestens ausgestattet, wenn es um die Nutzung von Podcasts geht. Eigene App auf den Mobilgeräten, eine eigene Sektion bei iTunes.

Das wiederum sorgt dafür, dass es bei iTunes auch das umfangreichste Podcast-Angebot gibt. Andersrum gesagt: Eigentlich gibt es bei iTunes nichts, was es nicht gibt. In Zahlen (die von Apple stammen): Aktuell sind 525 000 aktive Shows mit 18,5 Millionen einzelnen Episoden verfügbar.

Anbieter

Apple/iTunes Store

Kosten

keine

Offline-Funktion

ja

Besonderheiten

Mit iTunes Connect sind inzwischen brauchbare Analysen des Hörverhaltens der User zu bekommen. Das Redesign der App 2017 kam nicht bei allen Usern gut an.

Exklusive Inhalte

Jein. Apple lässt keine Auftragsarbeiten („Originals”) produzieren. Da aber etliche, vor allem kleinere Anbieter lediglich bei iTunes publizieren, gibt es eine Art Exklusivität durch die Hintertür.

Alle Infos zum Einstieg

apple.com/de/itunes/podcasts

Kommende Folgen: Google - Spotify - Soundcloud - Deezer - Audible

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What's App?

Digitalisierung bringt Wandel – und das nicht nur in die Welt der Fotografie, wie die Titelgeschichte von LEAD 3 beschreibt. Auch im Apps-Universum hat sich so einiges getan. Mittlerweile sind die digitalen Anwendungen und kleinen Helferlein auch aus den Businessplänen von Unternehmen nicht mehr wegzudenken - Selbstläufer sind sie allerdings nicht. Was vor, während und nach der Umsetzung einer App zu bedenken ist, erfährst du im neuen LEAD Bookazine.

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