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Eine KI sorgt für Abwechslung auf den Herzen aus Zucker (Bild: Stock Adobe.com)
Crazy Stuff Facebook Wearables

Die geballte Ladung industriell erzeugter Romantik*

Es passiert nicht oft, dass Aschermittwoch und Valentinstag auf dasselbe Datum fallen**. Blöd ist das vor allem für diejenigen, die seit heute auf Schokolade, Pralinen und Alkohol verzichten. Ein Glück, dass es digitale Alternativen zu "Liebe geht durch den Magen" gibt.

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Für die einen ist der 14. Februar 2018 Aschermittwoch, für die anderen ist heute Valentinstag. Für eine Schnittmenge bedeutet das: Dumm gelaufen. Denn wer Pralinen oder Champagner geschenkt bekommt, muss eigentlich ablehnen. Schließlich will niemand am ersten Tag Fastenbrechen.

Weil Liebe aber nicht zwingend durch den Magen gehen muss, haben wir uns nach smarten Alternativen umgesehen. Unser digitaler #CrazyStuff geht diese Woche deshalb schon Mittwoch in die nächste Runde.

Die neuen Flirtregeln

Vertrauen ist gut, Blockchain ist besser. Das gilt angeblich seit heute auch fürs Flirten. Denn obwohl es mit Apps wie Badoo oder Bumble immer wieder Versuche gibt, das Online-Dating in die Hände von Frauen zu legen, bleibt ein Restrisiko bestehen. Schließlich könnte der Traumtyp sich als Fake - oder schlimmer noch: als Stalker - entpuppen.

Das Startup Hicky, das vom Fintech-Anbieter Naga unterstützt wird, will damit Schluss machen. Hat man sich dort angemeldet und mit einer biometrischen Methode wie Face-ID verifiziert, bekommt man sogenannte Hicky Coins. Gefälschte Profile kann es so nur noch schwer geben. Wer sich beim Chatten und Flirten im Ton vergreift oder anderweitig daneben benimmt, muss zahlen. Der Vertrauensvorschuss, den jeder neue Nutzer bekommt, schmilzt also - und damit die Chance auf Dates.

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Hicky möchte mithilfe der sogenannten Hicky Coins das Online-Dating neu erfinden (Bild: Hicky)

Frisch verliebt? Sag es mit dem Messenger

Auch der Facebook Messenger hat passend zum Valentinstag und seiner Back-to-the-roots-Strategie mehrere neue Features präsentiert: einen Herzchenregen im Chat und verschiedene Herzchenfilter in seinen Stories. Wer ab heute seinen Status auf "in einer Beziehung" stellt, für den regnet es in einem Popup-Fenster erst mal Herzen. Das voreingestellte Emoji neben dem Textfeld hat Herzchenaugen, man kann einen Kosenamen für seinen Partner eintragen und auch die Schriftfarbe zum Beispiel auf Rosarot ändern. Der Lieblingsmensch erscheint außerdem im Chat immer: ganz oben.

Wenn eine KI von Liebe spricht...

... dann klingt das in etwa so: "Love Bot" oder "My Bear". Die Wissenschaftlerin Janelle Shane, die hinter dem Blog AI Weirdness steckt, hat eine künstliche Intelligenz trainiert, die auf Basis typischer "I <3 You" oder "Be Mine"-Aufdrucke auf Zuckerherzen neue Ideen generiert. Dabei herausgekommen sind auch etwas abseitige Kombinationen wie "Time Hug" oder "U Hack". Die gesamte Liste hat Shane auf AI Weirdness veröffentlicht. Kleiner Trost für alle, die zurzeit fasten: Zu bestellen gibt es die Zuckerherzen nicht. Es handelt sich lediglich um eine technische Spielerei. Die enthält weder Zucker noch sonstige Genussmittel.

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Janelle Shane hat auf ihrem Blog AI Weirdness eine Liste aller möglichen Kombinationen der Zuckerperlen veröffentlicht (Bild: Stock Adobe.com)

Virtuelle Duftberatung

Wenn Pralinen und alkoholische Getränke als Valentinstagsgeschenk flachfallen, dann ist Parfüm eine gute Wahl. Wie man den passenden Duft findet? Für eine ausführliche Beratung muss man neuerdings nicht mal mehr in einen Laden: Für Amazons Alexa hat Douglas eine Skill programmiert, die das übernimmt. Und wenn nichts dabei ist, dann liegt Mann mit Blumen eigentlich nie daneben. Die duften auch gut.

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Mit der Alexa Skill von Douglas kann man sich seit Kurzem beraten lassen (Bild: Amazon)

Sag "Ja" zu Blockchain

Man kann sich auch per Blockchain trauen. Allen, die man informieren möchte, schickt man dann einen QR-Code. Fertig. Viel unromantischer als ein Besuch auf dem Standesamt ist die Eheschließung via Blockchain auch nicht.

Bitnation etwa bietet den Service "Smart Love" an, mit dem Ehe- und Scheidungsverträge, die Kinderbetreuung oder auch die Ehe mit mehreren Partnern geregelt werden können. Wer nicht so weit gehen will, kann auf Eternitywall.it seine Liebeserklärung in einer Blockchain speichern und mit der Welt teilen. Kostet dann halt ein paar Bitcoins. Ist dafür aber für die Ewigkeit.

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Heiraten muss man nicht im Standesamt. Das geht inzwischen auch virtuell (Bild: Fotolia)

* Ganz nach dem Motto "Spread the Love" geht der Credit für die Headline an meine Kollegin Iris Spiegelberger alias @lieblingsleader.

** Dieses Jahr fallen übrigens auch der 1. April und Ostersonntag auf dasselbe Datum.

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