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Noch nicht ganz so gängig ist das Thema Digitalisierung in den Bereichen Buchhaltung und alternative Finanzierung (Foto: Fotolia)
Unternehmenskultur Investment Automatisierung

Die Digitalisierung der Finanzen im Alltag

Die Digitalisierung stellt Unternehmen nicht nur vor große Herausforderungen, sondern zwingt sie auch dazu, effizienter zu arbeiten. Eine Automatisierung der Prozesse im Geschäftsalltag kann den Unternehmen dabei helfen, sich wieder mehr auf das Kerngeschäft zu konzentrieren - wie Florian Kappert, Geschäftsführer der Finanz-Plattform Bilendo, erklärt.

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Eine der zentralen Entwicklungen des digitalen Wandels ist die zunehmende Automatisierung von Prozessen im Geschäftsalltag. Dadurch werden Personalressourcen geschont, Fehlerquoten gesenkt und Korrekturschleifen vermieden. Digitalisierung hilft also bei der Konzentration auf das Kerngeschäft.

Leider stellt die Digitalisierung mit ihren aktuellen Entwicklungen wie beispielweise dem mobilen Bezahlen Unternehmen vor große Herausforderungen: Mehr Absatzmöglichkeiten, mehr Interaktion mit dem Kunden und vieles mehr führen zu einer stark steigenden Anzahl an Transaktionen, aber damit auch zu größerem Risiko und hoher Komplexität.

Hinzu kommt, dass Unternehmen die Effizienz kontinuierlich steigern müssen, um zukunftsfähig zu bleiben. Automatisierung und Effizienzsteigerung gehen Hand in Hand. Es ist also essenziell, die Chancen der Digitalisierung einerseits zu nutzen und andererseits die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, um von den damit verbundenen Herausforderungen nicht überrollt zu werden.

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Kunden lieben es bequem

Längst reicht es nicht mehr, Kunden nur zu begeistern. Man muss sich auf die Gewohnheiten des Nutzers ausrichten, um erfolgreich zu sein. Können dabei Chatbots, Dashbots und Wearables helfen? Ja, aber nicht allein. Die User-Experience muss einfach besser werden. Wie das geht, zeigt das LEAD Bookazine 4/2018!

Digitaler Wandel in Buchhaltung und Finanzierung

Der digitale Wandel zieht sich durch alle Unternehmensbereiche. Im Finanzwesen betraf dieser Wandel bisher im Wesentlichen das Banking und banknahe Leistungen. Beispiele dafür sind Onlinebezahlen oder Wertpapierhandel.

Noch nicht ganz so gängig ist das Thema Digitalisierung und individuelle Automatisierung in den Bereichen Buchhaltung, alternative Finanzierung und Kreditrisiko-Management. Durch neue Plattform-Konzepte entstehen jetzt aber auch für diese Sektoren Möglichkeiten, das alltägliche Business zu automatisieren.

Zwei praktische Beispiele dazu:

1. Cloud-Lösungen

Jedes Unternehmen fokussiert seine Arbeitskraft idealerweise auf sein Kerngeschäft. Dies führt manchmal leider dazu, dass Verwaltungsaufgaben zu kurz kommen. Unternehmen vernachlässigen dann manchmal ganze Arbeitsschritte, die für die Umsatzgenerierung allerdings essentiell sind.

Dazu zählen zum Beispiel die Liquiditätsplanung, das Kreditrisiko-Management oder das Forderungsmanagement. Unter Forderungsmanagement, auf das wir auch später noch zu sprechen kommen, wird professionelles Mahnwesen mit dem Ziel, Zahlungsausfälle zu vermeiden und die Liquidität eines Unternehmens nachhaltig zu sichern, verstanden.

Natürlich sind Unternehmen bei der Umsatzgenerierung immer einem gewissen Risiko ausgesetzt. Sind die Kunden kreditwürdig, wie geht man mit Zahlungszielen um, funktioniert das Forderungsmanagement und die Buchhaltung? All diese Fragen gilt es zu bedenken. Diese ganzen Prozesse effektiv und sinnig zu gestalten, ist aufwändig und bedarf echter Expertise.

Mit einer Cloud-Lösung können Unternehmen zum Beispiel wieder den Fokus auf das Kerngeschäft legen und gleichzeitig Kontrolle in den Prozess um die Rechnungsstellung bringen. Moderne Plattform-Lösungen begreifen den Prozess umfassender als klassische Software. In der Regel lassen sich elementare Teilschritte (wie Offene-Posten-Verwaltung, Zahlungskontrolle/Ausziffern, Mahnwesen, Inkasso) vollständig automatisieren. Die Anwendungen sollen auch für Mitarbeiter ohne Kenntnisse in Buchhaltung und Finanzen bedienbar sein.

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​ 2. Funktionsübergreifende Software

Üblicherweise werden in KMUs (kleine und mittlere Unternehmen) Fragen des Forderungsmanagements in der Buchhaltungsabteilung zentralisiert und einzeln bearbeitet. Das bündelt sehr viel Zeit und bedeutet zusätzliche Kosten.

Übersehen wird dabei, wie sinnvoll die ganzheitliche Betrachtung und die Einbindung von Vertrieb, Faktura und Auftragsverwaltung, Account Management und Kunden-Service sind. Das Problem mit verspäteten Zahlungen, langen Zahlungszielen, Zahlungsausfällen oder Reklamationen liegt genau dort und nicht in der Buchhaltung.

Wird der Prozess nicht übergreifend betrachtet, sind Interessenskonflikte vorprogrammiert: Die Buchhaltung will mahnen, das Account Management will noch warten. Der Vertrieb vereinbart ein individuelles Zahlungsziel, die Faktura will am liebsten nur ein einheitliches. Und so weiter und so fort.

Entsprechend funktionsübergreifend muss auch eine Software-Lösung arbeiten, die nicht allein in der Buchhaltung verankert sein sollte. Durch die Abbildung auf einer Plattform ist der Prozess offen und für jeden beteiligten Mitarbeiter zugänglich.

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Über den Autor: Florian Kappert ist Mit-Gründer und -Geschäftsführer der Bilendo GmbH. Kappert hat in Augsburg iBWL studiert und arbeitet seit über 10 Jahren im Umfeld Enterprises-Software & Finance. Bilendo ist die erste Finanz-Plattform zur Zentralisierung, Optimierung und Automatisierung betrieblicher Finanzprozesse.


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