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Der Podcast-Hype hat gerade erst begonnen (Foto: Fotolia/Maxky)
Podcast Michael Gronau Apps

Die Caste der besten Podcast-Apps

Wenn du gern und regelmäßig Podcasts hörst, wäre es zu einfach, sich nur Apples eigene hauseigene Applikation „Podcasts“ zu laden. In den App Stores gibt es zahlreiche Podcast-Apps, die viele Extra-Features zum kleinen Preis mitbringen. LEAD stellt sie vor.

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Der Podcast-Hype hat gerade erst begonnen. Laut einer Bitkom-Studie unter 1006 Befragten hören immer mehr Deutsche Podcasts. Waren es 2016 noch 14 Prozent, so sind es zwei Jahre später bereits 22 Prozent. In der Altersgruppe zwischen 30 und 49 war der Zuwachs besonders hoch, er verdoppelte sich in den letzten 24 Monaten beinahe.

Trotzdem liegt Deutschland im weltweiten Vergleich nur auf Platz 10 der Länder mit den meisten Podcast-Interessierten. Wie der Reuters Digital News Report zeigt, liegen Südkorea (58 Prozent), Spanien (40 Prozent), Schweden (36 Prozent), Australien (33 Prozent) und die USA (33 Prozent) in den Ergebnissen, wer mindestens einmal im Monat einen Audio- oder Video-Podcast hört, noch deutlich vorn.

Deutsche Podcast-Hörer sind aber laut einer Studie der Online Marketing Rockstars besonders jung, überdurchschnittlich gebildet und offen für Werbung. Doch selbst den größten und schlauesten Podcast-Freund dürfte das große Angebot an Podcast-Apps mittlerweile nur noch verwirren.

Auch interessant: LEAD Podcast - Was Helden Tun: Dani Fazekas

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LEAD hat das Angebot abseits der Apple-hauseigenen App Podcasts gesichtet und präsentiert die Caste der besten Podcast-Apps: Fünf empfehlenswerte Anwendungen, die alle über ähnliche Basics verfügen, aber jeweils besondere Vor- und Nachteile bieten.

Castro

Castro
Bild: Castro

Macher: Hinter der Entwicklerschmiede Supertop Software stecken mit Pádraig Ó Cinnéide and Oisín Prendiville zwei Iren, die sich bereits 2005 in Dublin an der Uni kennenlernten. Pádraig wohnt mittlerweile in Kanada, Oisín beschreibt sich als „Weltreisender“.

Vorteile: Mittlerweile in Version 3.2 auf dem Markt, wird die App ständig aktualisiert und mit neuen interessanten Features versehen. Gerade erst wurde die Sideload-Funktion, die es erlaubt, jegliche Audio-Inhalte von Webseiten, egal welchen Formates, in Castro zu speichern, noch einmal verfeinert. Bisher war der Umweg über iCloud Drive nötig. Jetzt gibt es eine Safari-Erweiterung für den Sideload in Castro. Hast du diese Extension im Teilen-Menü einmal aktiviert, kannst du von jeder Webseite Audio-Dateien direkt in Castro importieren.

Nachteile: Für den vollständigen Funktionsumfang wird ein Abo fällig. Mit „Castro Plus“ kannst du zum Beispiel auch Audio aus Videos extrahieren und Hörbücher abspeichern sowie die Siri-Shortcuts nutzen.

Preis/Plattform: nur für das iPhone erhältlich. Abo kostet moderate 8,99 Euro jährlich.

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Wie bitte?

Noch nie gab es so viele Möglichkeiten zu kommunizieren. Wie Unternehmen es dennoch schaffen, ihre Botschaft erfolgreich zu vermitteln? Das neue LEAD Bookazine gibt unter anderem Tipps für den Einsatz von Voice-Skills, UX und Change-Management im Arbeitsleben. So gelingt Kommunikation – ohne Missverständnisse.

Overcast

Overcast
Bild: Overcast

Macher: Hinter Overcast steckt der bekannte Entwickler Marco Arment, der auch schon Apps wie den Read-it-later-Dienst Instapaper erfunden hat. Arment ist selbst Podcaster (atp.fm) und häufig Gast in bekannten Podcast-Shows, weiß also, was die Podcast-Gemeinde genau braucht.

Vorteile: Eine der höchstbewerteten Apps im Apple App Store mit über 2200 Bewertungen bei 4,5 Sternen im Schnitt. Mit Recht: Neben den gängigen Podcast-Features bietet Overcast spezielle Boni, darunter etwa „Voice Boost“. Einmal aktiviert, erhöht Overcast dann automatisch die Lautstärke bei Sprechern, die zu leise reden. Auch gegen anstrengende Sprechpausen von Podcast-Betreibern geht Overcast an – mit „Smart Speed“. Prima: Auch fürs iPad ist Overcast optimiert.

Nachteile: Nur gegen ein Jahres-Abo ist Overcast werbefrei. Zudem konzentriert sich die Auswahl empfohlener Podcasts eher auf englischsprachige Inhalte. Deutsche Nutzer müssen also die deutschen Podcasts schon vorab aus anderen Quellen kennen, um sie dann über die Suche zu abonnieren.

Preis/Plattform: für iPhone und iPad, Overcast Premium kostet als Abo 9,99 Euro für ein Jahr.

Pocket Casts

Pocket Casts
Bild: Pocket Casts

Macher: Hinter Pocket Casts steckt das US-amerikanische Konsortium Pocket Media LLC. Beteiligt sind NPR, WNYC Studios, WBEZ Chicago und das Projekt „This American Life“.

Vorteile: Pocket Casts kann über alle erdenklichen Plattformen hinweg gesynct werden. Sogar eine Web-Option steht bereit, samt Beta für macOS- und Windows-10-App. Neben der Möglichkeit, sowohl iOS als auch Android zu bedienen, punktet Pocket Casts mit Support für AirPlay, Sonos und CarPlay, Apples Steuerungszentrale für iOS in the Car. Außerdem gefällt uns die Option, zwischen Light- und Dark-Modus zu wechseln. „Up next“ sorgt dafür, dass immer neue Episoden zum Anhören bereitstehen. Für alle Episoden gibt es spezielle Filter, etwa nach Veröffentlichungsdatum, Download-Status, Audio/Video oder Favoriten.

Nachteile: Eine Testversion, die sich kostenlos ausprobieren lässt, bieten die Entwickler leider nicht. Die Bedienung könnte etwas intuitiver sein. Teilweise wirst du als Nutzer von der Vielzahl der Möglichkeiten erschlagen, weniger wäre hier wirklich mehr gewesen.

Preis/Plattform: Crossover für iPhone, iPad und Android - Kosten: 4,49 Euro bzw. 3,99 Euro (Android).

Podcast & Radio Addict

Podcast And Radio Addict
Bild: Podcast And Radio Addict

Macher: Der Entwickler Xavier Guillemane ist ein fleißiger Einzelkämpfer. Seine Arbeit finanziert er auch durch die Suche von Patreons, die seine Projekte mit monatlicher Unterstützung fördern. Auf Kommentare mit Fragen zur App antwortet er in der Regel blitzartig.

Vorteile: Fast 8,5 Millionen Downloads, unter Android die Must-Have-Podcast-App. Zwar enthält die Vollversion Werbung, aber dafür kannst du sie gratis aus dem Google Play Store laden. Wer die Entwickler dennoch unterstützen möchte, kann zur separat erhältlichen „Monate“-Version greifen. Diese verzichtet auf Werbung, bringt dem Team aber 3,29 Euro für Kaffee. Interessantester Twist: Auch aus YouTube kannst du Audioquellen hochladen. Nachts lädt die App dank Timer auf Wunsch automatisch Inhalte vorab herunter, so funktioniert das Anhören beim Frühstück schneller.

Nachteile: Da die Anwendung rein Android-basiert angeboten wird, ist auch nur die Einbindung der App in Android Auto möglich. Nutzer von Apples CarPlay gehen somit leider leer aus.

Preis/Plattform: nur für Android erhältlich – in zwei Versionen, siehe oben.

Anchor

Anchor
Bild: Anchor

Macher: Die zwei Gründer hatten 2014 die Idee mit Anchor, weil ihnen selbst ein einfaches Tool zum Erstellen von Podcasts im Netz fehlte. 2016 wurde die erste Version von Anchor fertig. Das komplette Team sitzt in New York City und wird derzeit von Business Angels wie Acequia Capital und Eniac Ventures getragen.

Vorteile: Mit dieser App wirst du selbst zum Podcaster. Sogar ganz ohne Vorkenntnisse. Denn es gibt keine Software, die es einfacher macht, einen technisch hochqualitativen Podcast auf den bekannten Plattformen wie iTunes, SoundClound und Co. zu launchen. Sogar Nachrichten von Hörern deines Podcasts kannst du in Anchor-Projekte integrieren. Als Mikrofon dient das Smartphone- oder Tablet-Mikro, falls du über kein externes Mikro verfügen solltest. Auch Zuhörerstatistiken sind gratis.

Nachteile: Eine Registrierung (mit Facebook oder Mail) ist zur Nutzung erforderlich.

Preis/Plattform: Sowohl für iOS als auch für Android kostenlos verfügbar, auch das Hosting ist gratis.

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