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Im Gadget-Mix stellt LEAD-Autor Michael Gronau jede Woche neues und spannendes Zubehör vor (Grafik: Uli Kurz)
die besten Gadgets Gadget Zubehör

Die besten Gadgets der Woche, Teil 16

Neues, Praktisches, Skurriles – für zu Hause oder für den Outdoor-Trip: Im Gadget-Mix stellt LEAD dir spannendes Zubehör vor. Heute mit dem Kopfhörer, der nie verloren geht, mit dem App-Papierflieger, mit Nintendo-Fitness, mit einer superflexiblen USB-C-Festplatte und mit der LEAD-Shortlist.

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Tile-Erfolg: Der Kopfhörer, der nie mehr verloren geht

Tile – dieser Name ist auf dem besten Weg, ein Gattungsbegriff wie Tempo oder Tesa zu werden. Ein Tile ist ein Bluetooth-Plättchen, das sich an den Autoschlüssel hängen oder ins Brillenetui legen lässt. Wenn solche Gegenstände dann (was sie gerne tun) verschütt gehen oder sich in der Sofaritze verschanzen – dann lässt sich der Tile-Tracker per App aktivieren, und meldet mit einem Piepton und auf einer Karte, wo der verschollene Gegenstand liegt. Das klappt mittlerweile nicht nur mit dem Tile selbst – sondern auch mit vielen Gadgets, die die Technik lizensiert und eingebaut haben.

Tile spricht dabei von "Embedded"-Produkten, zu denen zum Beispiel Taschen und Koffer von Samsonite gehören. Der neueste Tile-Erfolg ist der Kopfhörer Sennheiser Momentum Wireless – der dank eingebauter Suchfunktion immer leicht zu finden ist. Er zeigt in der Tile-App den zuletzt erfassten Standort an, oder meldet sich per Tonsignal. Weiterer Trick des 399 Euro teuren Sennheiser: Er schaltet sich per Auf- und Zuklappen an und aus, und setzt die Wiedergabe an der letzten Stelle fort. Wenn er außerhalb des maximal 30 Meter großen Bluetooth-Radius verloren geht, kann die weltweite Tile-Community beim Suchen helfen. Sennheiser dazu: "Dank der eingebauten Tile-Technologie können Sie Ihren Momentum Wireless nie wieder verlieren. Verlieren Sie sich lieber in der Musik." Und das ist viel wert, in Zeiten zahlloser verlorener AirPods.

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Der Papierflieger mit der App

Papierflieger – früher in der Schule war das eine simple Angelegenheit. Blatt Papier aus dem Erdkundeheft reißen, falten, werfen – und schon fliegt die Bastel-Boeing Richtung Tafel. Oder stürzt über der zweiten Reihe ab. Mittlerweile gibt es auch Papierflieger in einer Hightech-Version. Shai Goitein aus Tel Aviv, quasi der Otto Lilienthal des Papierfliegens, ist hier weltweit führend. Er bietet gerade den Powerup 4.0, die neueste Generation seines Flugzeug-Kits, auf Kickstarter an. Und er hat damit die erhoffte Finanzierungssumme von 36.000 Dollar beinahe schon um das Zehnfache übertroffen.

Der Powerup 4.0 ist kein fertiger Papierflieger – sondern ein Set aus Kreiselstabilisator, Beschleunigungsmesser und zwei Motoren, das sich an jedem selbstgebasteltem Papierflugzeug befestigen lässt. Wer beim Falten nicht so geschickt ist, bekommt aber auch Bastelbögen mitgeliefert. Per App-Steuerung sind Luftakrobatik, Loopings und bis zu zehnminütige Flüge mit Top-Tempo 32 km/h möglich. Nachts lassen sich die Flieger beleuchten. Die neueste Generation hebt sogar wie ein echtes Flugzeug direkt von der Straße ab und muss nicht mehr aus der Hand geworfen werden. Den Spaß für kleine und große Papier-Piloten gibt’s bei Kickstarter ab 45 Euro.

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Da ist der Ring! Fit mit Nintendo

Mit der Wii-Konsole und dem schweißtreibenden Spiel "Wii Fit" hat Nintendo 2008 das Sporteln vor dem Fernseher populär gemacht. Per Bewegungssteuerung waren knapp 50 Muskelaufbau-, Aerobic-, Yoga- und Balancespiele möglich. Und das Wohnzimmer wurde zum Fitnesstudio. 32 Millionen Stück hat Nintendo davon verkauft. Diese Idee beleben die Japaner jetzt wieder, mit dem neuen Sportspiel "Ring Fit Adventure" für die Switch. Diesmal geht es nicht um puren Sport – sondern um ein Abenteuer zwischen "Super Mario" und "Final Fantasy", das sich nur durch maximalen Körpereinsatz bestehen lässt.

Zum Spiel, das auf dem Fernseher läuft, ist das neue "Ring Fit Adventure"-Paket von Nintendo erforderlich, das aus einem Band für den Oberschenkel und einem großen elastischen Ring namens Ring-Con besteht. An beiden wird je ein Joy-Con-Controller befestigt. Dann geht’s los. Beim Kampf gegen den finsteren Drachen Draco, der die Welt in Dunkelheit hüllen will, muss der Spieler immer schneller auf der Stelle laufen – und springen, indem er den Ring an den richtigen Stellen des Spiels zusammendrückt. Das fordert den ganzen Körper, und nach spätestens zwei Minuten soll der Schweiß in Strömen fließen. Das Nintendo-Fitnessstudio mit über 40 Übungen eröffnet am 18. Oktober für rund 80 Euro. Wermuts(schweiß)tropfen: Besitzer der neuen Switch Lite ohne abnehmbare Controller bleiben leider unsportlich – oder müssen sich eine alternative Betätigung suchen.

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Die USB-C-Festplatte für alle Fälle

Es ist kompliziert mit USB-C. Der neue Standard für Computeranschlüsse, den beispielsweise Apple mit seinen MacBooks stark gepusht hat, setzt sich zwar mehr und mehr durch. Für Probleme sorgen aber immer noch unterschiedliche Spielarten von USB-C. Es gibt Anschlüsse, die Apples und Intels Thunderbolt-3-Schnittstelle unterstützen. Und es gibt USB-C-Anschlüsse, die nichts mit Thunderbolt 3 zu tun haben. Äußerlich sind sie nicht zu unterscheiden. Und gerade Digital-Profis, die viel unterwegs sind, haben häufig Probleme, weil Zubehör wie externe Festplatten oder Displays nicht mit jeder USB-C-Hardware zusammenarbeiten.

Bei Festplatten löst jetzt LaCie das Problem. Denn die neue Rugged SSD Pro funktioniert an allen USB-C-Buchsen – egal, welchen Standard sie nutzen. Ein neuer Controller von Intel macht das möglich. So versteht sich die SSD-Disk zum Beispiel mit einem Thunderbolt-3-Laptop ebenso wie mit Microsofts Surface Book 2, das nur „normales“ USB-C unterstützt. Den "Pro"-Zusatz verdient sich die neue LaCie außerdem mit enorm hohen Datenraten von 2,8 Gigabyte pro Sekunde, und mit Wasser- und Staubdichtigkeit. Professionell sind auch die Preise: Die Platte mit 1 TB kostet 475 Euro, mit 2 TB 815 Euro.

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Shortlist

Puma Uhr
Kauf, Uhr-Kunde! Die Puma Watch ist vor allem für Sportler interessant (Foto: Puma)

Weitere interessante Gadgets, kurz erwähnt.

Die erste Smartuhr von Puma: Der eingeprägte Puma auf der Krone zeigt es an – der fränkische Sportartikler hat seine erste Smartwatch präsentiert, die im November für 279 Euro erscheint. Sie wurde gemeinsam mit Fossil entwickelt und bietet erwartungsgemäß zahlreiche Fitnessfunktionen. Handicap bleibt Googles Wear OS als Betriebssystem, das Apples neuem watchOS 6 bei Komfort und Funktionsumfang gerade in Sachen Gesundheit mittlerweile meilenweit hinterherhinkt. Bestellen

Die Sonos-Fernbedienung von Ikea: Ikeas vernetzte Symfonisk-Lautsprecher für 99 und 179 Euro werden hochgelobt. Denn sie bieten die Technik und den Klang von Ikeas Kooperationspartner Sonos zu deutlich günstigeren Preisen. Nun ergänzt Ikea die Reihe mit einer drahtlosen Fernbedienung, die Anfang Oktober für rund 15 Euro erscheint. Sie steuert Musikwiedergabe und Lautstärke per Klicken und Drehen. Das klappt zwar auch per App. Aber wer beim Musikhören nicht jedes Mal das Smartphone anwerfen will, findet hier eine sympathische Retro-Lösung. LEAD-Tipp, falls die Ikea-Fernbedienung immer wieder verloren geht: Tile drankleben! Bestellen (ca. 1. Oktober)

Du hast ein spannendes Gadget entdeckt oder produzierst selbst interessantes Zubehör? Dann maile unserem Autor (Ich, Jörg, bin immer noch nur die Urlaubsvertretung) gern an michael@iTopnews.de

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Kopfhörer Papierflieger Nintendo-Fitness USB-C-Festplatte Shortlist
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