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Die besten Apps der Woche - Teil 27

Jede Woche erscheinen Tausende neue Apps im Store. Damit du den Durchblick bei den wichtigen Anwendungen behältst, wählt LEAD jeden Donnerstag empfehlenswerte Programme aus, die einen Download lohnen. Heute mit Flappy Royale, Crello, FreeNow, Anne Frank House VR und der LEAD-Shortlist.

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Flappy Royale

Steigen wir in die heutige Ausgabe mal flap(p)sig ein: Der Hype um Flappy Bird war schon immer seltsam. Mit Fingertipps musste ein Pixelvogel durch unwegsames Gelände gesteuert werden. Ziel: Nicht abstürzen oder gegen Barrieren knallen! Das Kult-Spiel, für das eigentlich nicht mehr als drei Gehirnzellen nötig waren, kehrt jetzt zurück. Zwei Entwickler haben Flappy Bird reloaded.

Diesmal klingt’s aber interessanter: Sie spendieren Flappy Bird einen Battle-Royale-Modus. Dabei trittst du gegen 99 andere Vögel an. Und all diese Vögel siehst du live. Wer am weitesten kommt, ist der Rundensieger. Beim täglichen Highscore hast du zehn Versuche, den Tagesrekord aufzustellen.

Flappy Royale lässt sich schon jetzt als Beta unter iOS und Android bzw. auch im Web laden.

Preis: kostenlos

Download für Android/Download für iOS

Download im Web

Crello

Auch die nächste App beflügelt – auf kreative Art. Mit Crello (bitte nicht mit Trello verwechseln) steht ab sofort eine neue Plattform für Grafik und Design bereit. Es gibt zwei Anwendungsszenarien: Influencer und solche, die es werden wollen, können Bilder, Stories und Videos mit Crello aufhübschen. Auch zur Erstellung von In-House-Marketingmaterial ist Crello gedacht. Die Entwickler führen als Beispiele Flyer, Poster, Banner oder Einladungen an.

Entwickelt wurde Crello vor allem für junge, aber finanzschwache Unternehmen, die sich noch keinen eigenen In-House-Grafikdesigner leisten können. Auch ohne große Vorkenntnisse können mit der Software innerhalb kurzer Zeit Designs erstellt werden.

Die kostenlose Basisversion bietet bereits einen ordentlichen Umfang: 6000 Gratis-Vorlagen, 4000 Gratis-Fotos, den Upload von bis zu 100 Bildern und die Einbindung individueller Schriftarten. Mit "Advanced" und "Pro" stehen zwei weitere kostenpflichtige Abo-Modelle zur Verfügung – mit deutlich mehr Vorlagen und Bildern.

Preis: Basisversion gratis/Advanced 80 US-Dollar pro Jahr/Pro 180 US-Dollar pro Jahr

Download-Link für iOS

Download-Link zur Desktop-Version

FreeNow

Free Now
Aus MyTaxi wird FreeNow – inklusive neuem Logo auf den Taxis (Foto: FreeNow)

Klingt wie eine Selbstfindungs-App, ist aber nur ein Rebranding: Raider heißt schon lange Twix, MyTaxi nennt sich seit dieser Woche FreeNow. Und sorgt mit einem neuen knallroten Icon statt gelbem Taxi-Symbol auch für bessere Sichtbarkeit auf dem Smartphone-Bildschirm.

Mit seinem erweiterten Mobilitätsangebot will FreeNow auf einer Stufe mit Lyft und Uber wahrgenommen werden. Dazu wurde in Europa auch eine große Werbekampagne gestartet.

Neben dem Taxi-Angebot vermittelt FreeNow künftig auch Mietwagen und E-Scooter. Daimler und BMW sind mit ihren Diensten “ShareNow” und “DriveNow” integriert.

FreeNow ist in über 100 Städten in neun Ländern aktiv, muss für das Rebranding aber auch Kritik einstecken: So mag das Handelsblatt nur darüber den Kopf schütteln, dass ein höchst erfolgreicher Markenname wie "MyTaxi" durch zwei seelenlose Anglizismen wie Free und Now ersetzt worden ist.

Preis: App gratis/Kosten je nach Fahrt und Fahrzeug

Download-Link für iOS/Download-Link für Android

Anne Frank House VR

Anne Frank House Vr
Das Versteck in Amsterdam – mit "Anne Frank House VR" auf der Oculus Quest realistisch in Szene gesetzt (Foto: Oculus)

Am 12. Juni wäre Anne Frank, Opfer des Holocaust, 90 Jahre alt geworden. In dieser Kolumne habe ich bereits über die zeitgeschichtliche AR-App WDR AR 1933 - 1945 berichtet, die Zeitzeugen von Anne Frank zu Wort kommen lässt.

Auch im VR-Bereich gibt es ein interessantes Anne-Frank-Projekt. Bereits im vergangenen Jahr war "Anne Frank House VR" für Oculus Rift, Oculus Go und Gear VR erschienen. Nun ist das Gemeinschaftsprojekt von Facebook und der Anne-Frank-Stiftung auch für die Oculus Quest erschienen.

Die App erlaubt einen virtuellen Rundgang durch das Haus, in dem das deutsch-jüdische Mädchen sich mit seiner Familie und anderen Menschen in Amsterdam vor dem Nazi-Terrorregime versteckte. Geschichte wird anhand von Gegenständen, Notizen und Fotos auf der Quest in einer knappen halben VR-Stunde beklemmend nacherlebbar.

Die Anwendung ist umso bemerkenswerter, da die Oculus Quest bisher eigentlich Games vorbehalten war und jetzt erstmals im Bildungssektor eingesetzt werden kann. Übrigens: Auch Oculus Touch wird unterstützt.

Preis: kostenlos

zum Download

LEAD-Shortlist

Weitere Empfehlungen, kurz erwähnt.

AR Plan 3D: Auf VR und AR setzt diese App zur Raummessung. Das virtuelle Maßband wird dazu an die realen Oberflächen gehalten. Perfekt um das Office oder die neue Wohnung im Detail zu vermessen.

Preis: kostenlos

Download-Link für iOS/Download-Link für Android

Agenda: Die mächtige und besonders schön gestaltete ToDo-App für iOS und macOS integriert in der neuen Version endlich Apples Erinnerungen-App.

Preis: Basisversion gratis/In-App-Käufe

Download-Link für iOS/Download-Link für macOS

LEGO Tower: Die Entwickler von NimbleBit auf den Spuren von Kairosoft, den Masterminds von Aufbau-Spielen. Bei dieser Simulation gilt es, Türme zu bauen, das Personal in den Räumen bei Laune zu halten und immer schön die Umsätze zu steigern – wie im richtigen (Office-)Leben. Dank der knuffigen LEGO-Figuren ist diese App ein witziger Tower of Power.

Preis: kostenlos/mit In-App-Käufen

Download-Link für iOS/Download-Link für Android

Du hast eine gute App entdeckt oder selbst eine entwickelt – dann maile unserem Autor gern an michael@iTopnews.de

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