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Weltmeister Frankreich
(Foto: 123rf.de)
Jörg Heinrich Kolumne Morgen-Netzer

Der letzte Morgen-Netzer (32): Jour de France

LEAD netzt ein! Während der Fußball-WM in Russland liefer(te)n wir Euch jeden Morgen die "Social-Media-WM". Worüber lästert Twitter, worüber freut sich Instagram – und über welche Videos staunt YouTube? Heute zum Abschluss Ausgabe 32, nochmals weltmeisterlich besetzt mit der französischen Nationalmannschaft, Didier Deschamps, Emmanuel Macron, Kolinda Grabar-Kitarović, Beyoncé, Rihanna, Gilbert Bécaud und Nathalie. Willkommen beim "Netzer du matin"!

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We Are Deschampions

Der Tag des Ruhms ist da! Oder, wie es in der Marseillaise heißt: Le jour de gloire est arrivé! Frankreich ist Fußball-Weltmeister 2018. Und Frankreich feiert. Félicitations auch vom Morgen-Netzer für eine fantastische Leistung!

So feiert der Präsident

Emmanuel Macron ließ es gewaltig krachen in Moskau – auf der Tribüne und später beim Weltmeistertanz mit Spieler Benjamin Mendy. Wobei Wladimir Putin schon ein wenig skeptisch guckte beim Siegeskuss von Macron für Nationaltrainer Didier Deschamps. Wie auch immer: Beyoncé feierte auch, bei ihrem gestrigen Konzert im Stade de France in Paris schon im neuen französischen Nationaltrikot mit den zwei Sternen.

Präsidentin ohne Schirmherr

Tapferste Frau des Abends und weltweiter Publikumsliebling war Kroatiens Präsidentin Kolinda Grabar-Kitarović, die von Stoffel-Präsident Putin im Regen stehen gelassen wurde – und die patschnass trotzdem jeden umarmte und herzte, der ihr in die Hände geriet. Es war die bizarrste Siegerehrung der WM-Geschichte, mit einer kroatischen Heldin und ihrer stolzen Nationalmannschaft.

Mbappé Riot

Und was ist noch passiert beim Finale? Kylian Mbappé hat mit der Aktivistin von Pussy Riot abgeklatscht, die plötzlich vor ihm stand. Sein High Five wird weltweit gefeiert – auch wenn er sicherlich gar nicht wusste, wen er da vor sich hatte. Und die Kroaten vermuten, dass im Raum des Videoschiris in Moskau fleißig Fortnite gezockt wurde, statt aufs Spiel zu schauen…

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Zum letzten Mal: Michy Batshuayi

Und noch ein Abschied: Belgiens Dortmunder Michy Batshuayi war sicherlich der lustigste Twitterer der WM. Sein Schlusswort: "Den goldenen Schuh habe ich nicht gewonnen – aber den goldenen Pfosten habe ich mir verdient." Oh ja, kann man so sagen 🤪⚽️🥅.

Winter is coming

Und jetzt? Viereinhalb Jahre keine WM, das Finale 2022 findet am vierten Advent statt. Winter is coming! Viele vermuten jetzt schon, dass Frankreich – wie zuletzt alle Titelverteidiger – bei der Lebkuchen-WM in der Vorrunde ausscheidet, und dann wenigstens Zeit für die Weihnachtseinkäufe hat.

Das LEAD-Lied des Tages (1): Umbrella

Wo war Rihanna mit ihrem Schirm, als Präsidentin Kolinda sie so dringend gebraucht hätte?!?

Das LEAD-Lied des Tages (2): Nathalie

Frankreich? Russland? Moskau? Es kann nur ein Siegeslied geben: Gilbert Bécauds legendäre Nathalie.

Das LEAD-Lied des Tages (3): Sleep the Clock around

So, das war’s dann nach 32 Ausgaben mit dem Morgen-Netzer. Vielen Dank an Iris und die Redaktion der LEAD, dass ich diese Kolumne schreiben durfte, es war ein Traum. Wobei jetzt Ausschlafen auch mal wieder schön ist. Mein ganz persönliches LEAD-Lied des Tages: "Sleep the Clock around" von Belle and Sebastian.

Das Schlusswort von LEAD: "Nos differences nous unissent"

Okay, Schlusswort. Der wichtigste Satz der WM 2018 steht auf den Trikots der französischen Weltmeister: "Nos differences nous unissent", "Unsere Unterschiede vereinen uns". Bitte merken – in Deutschland, bei Gastgeber Russland, weltweit! Merci et au revoir!

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