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Der Freelancer Kompass Was Verdient Eigentlich Ein It Ler
Karriere

Der Freelancer-Kompass: Was verdient eigentlich ein IT-ler?

Wer als Selbstständiger im IT-Bereich arbeitet, kommt durchschnittlich auf einen Stundenlohn von 87,36 Euro. Doch es gibt große regionale Unterschiede.

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Für den Freelancer-Kompass 2017, erstellt von der Projekt-Plattform Freelancermap, gaben mehr 1.100 IT-Experten Auskunft über Einkommen, Auftragslage und Arbeitszeit. Mithilfe von 46 Fragen ermittelte das Unternehmen wichtige Trends zur finanziellen Situation und Auftragslage der Freelancer.

Diese Freelancer Verdienen Am Meisten 01

Eine wesentliche Erkenntnis der Studie: Der Stundensatz von Freiberuflern und Selbstständigen in der IT-Branche stieg 2017 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als fünf Euro auf durchschnittlich 87,36 Euro. Doch es gibt große Unterschiede.

Frauen verdienen 600 Euro im Monat weniger

Dass die IT-Branche eine Männerdomäne ist, unterstreichen die aktuellen Zahlen. Laut Freelancer-Kompass 2017 ist gerade einmal jeder zehnte Freelancer weiblich. Die IT-Expertinnen sind im Schnitt 46 Jahre alt und damit knapp drei Jahre jünger als ihre männlichen Kollegen.

Auch bei der Entlohnung zeigen sich wesentliche Unterschiede: Während Männer pro Stunde durchschnittlich 87,64 Euro verdienen, erhalten Frauen eine Vergütung von 84,62 Euro. Bei einer Arbeitszeit von 47,15 Stunden pro Woche ergibt das einen Einkommensunterschied von knapp 600 Euro im Monat.

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Stundensatz und Brutto-Gewinn steigend

Speziell große Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern setzen laut Freelancer-Kompass 2017 auf selbstständige IT-Experten. Die größere Finanzkraft spiegelt sich auch im Stundenlohn wider, der bei durchschnittlich 87,36 Euro liegt. Damit ist die Vergütung im Vergleich zum Vorjahr um knapp fünf Euro gestiegen. Mehr als die Hälfte aller Freelancer verzeichneten im letzten Jahr über 100.000 Euro Brutto-Umsatz, sieben Prozent der Befragten erwirtschafteten 2016 einen Brutto-Gewinn von mehr als 125.000 Euro.

Die Stundensätze nach Bundesland

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Der größte Vorteil: die eigene Unabhängigkeit

Kurzprojekte werden mehr und mehr zur Seltenheit: Mittlerweile ist jeder fünfte Freelancer mindestens ein halbes und maximal ein ganzes Jahr in einem Unternehmen beschäftigt. Die Ausnahme sind Freelancer, die mehr als fünf Jahre denselben Auftraggeber haben: circa drei Prozent der Auftragnehmer betrifft eine derartige Beschäftigungsdauer.

Die Herausforderung, neue Projekte zu akquirieren, stellt sich als größte Herausforderung für Freelancer dar. Gleichzeitig identifiziert die Mehrheit die finanzielle Situation beziehungsweise das schwankende Einkommen als größten Nachteil. Um diesem Missstand entgegenzuwirken, schreiben Freelancer circa acht Angebote, bis es zu einem erfolgreichen Auftragsabschluss kommt. Als größten Vorteil empfinden Freelancer die eigene Unabhängigkeit.

Verteilung nach Fachgebieten

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Thomas Maas, CEO von Freelancermap und Initiator des Freelancer-Kompass 2017, sagt: "Die Marktstudie belegt, dass Freelancer, die als Berater, Projektleiter oder Projektmitarbeiter 'angestellt' sind, für Unternehmen immer attraktiver werden. Wertvolles Knowhow von außen gestaltet sich für sie zum Wettbewerbsvorteil. Gleichzeitig stellen wir einen kontinuierlichen Jahreszuwachs von Freelancer-Registrierungen von bis zu 15 Prozent fest. Das Interesse an Freelancer-Beschäftigung steigt und dieser Trend wird auch in den kommenden Jahren weiter anhalten."

Den aktuellen Freelancer-Kompass 2017 (47 Seiten) gibt es unter folgendem Link www.freelancermap.de/marktstudie kostenfrei zum Download.

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