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Fotos: Julian Huke Photography/Philipp Westermeyer
OMR Marketing LEAD Print

Der Anschieber

Ohne ihn geht bei den Hamburger Online Marketing Rockstars gar nichts – oder nicht viel: Philipp Westermeyer ist Mr. OMR. Für LEAD hat er in seinem Fotoalbum geblättert. Welche Begegnungen waren ihm besonders wichtig? Wer hat ihn nachhaltig beeindruckt? Auf wen verlässt er sich?

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Spektakulär war die Podcast-Live-Aufzeichnung in der Elbphilharmonie. Was war das Verrückteste, was du je getan hast, um jemanden zu über­zeugen, bei Podcast oder Event mitzumachen?

Philipp Westermeyer: Ach, verrückt ist zu doll, aber ich hatte im Wesentlichen für eine Aufnahme mit Unternehmer Gary Vaynerchuk einen Flug nach NYC gebucht, morgens hin, abends zurück. Dann kam es anders und er musste woanders hin und wir haben das dann doch via Skype gemacht. Er war schuldbewusst und hat die Sache dann mit einem anderen Gefallen repariert. 

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Du hast vergangenes Jahr bei den OMR erzählt, dass du Podcasts am liebsten hörst, wenn du den Kinderwagen schiebst. Dabei kam dann auch die Idee, einen eigenen zu produzieren?

Westermeyer: Absolut, so war es. Ich hatte das Thema gesehen­ und Interesse, mir Sachen anzuhören und bin dann quasi zufällig privat auch noch in eine optimale Nutzersituation reingerutscht.

Kinderwagen Bugaboo Donkey Foto Bild 119835860

Es läuft ja nicht immer alles super – was war bisher das Peinlichste/Ärgerlichste/Schlimmste, dass euch beim Festival passiert ist?

Westermeyer: Na ja, das Offensichtliche war 2017, als wir knapp 1.200 Leute vor Ort hatten und keiner bezahlen konnte, woraufhin wir entschieden haben, alles Essen und Trinken umsonst auszugeben. Das durchzurechnen und dann innerhalb von ein paar Minuten eine Ansage zu machen, war wild. Aber klar, da waren wir schon größer. Davor war es immer so, dass wir zum Beispiel in der Großen Freiheit in Hamburg gar nicht wussten, wie viele Leute dort bestuhlt auf ein Business-Event passen. Sowas gab es ja sonst nicht. Ich habe dann da etwas grob kalkuliert und es war in Wahrheit viel, viel zu voll am Ende. Da habe ich geschwitzt, ob das gutgeht.

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Julian Huke Photography Full 5328

In unregelmäßigen Abständen ist Sven Schmidt zu Gast beim OMR Podcast. Da gibt es sicherlich viele gute und lustige Geschichten. 

Westermeyer: Sven ist natürlich ein besonderer Gast. Wir kennen uns privat und haben häufig über viele Themen schon off the record gesprochen, aber dann legt er nochmal Gedanken drauf, wenn Aufnahme ist. Unfassbar ist immer wieder, wie viele und welche hochkarätigen Leute sich im Anschluss melden und Sven kennenlernen möchten. Ich muss das ja zwangsläufig vorfiltern, weil er weder auf Xing noch auf LinkedIn ist. Vermutlich ist er der einzige ernstzunehmende Digital-Experte ohne Profil dort. Ansonsten hat er natürlich nicht nur Fans, weil er starke Meinungen hat. Ab und zu kommen dann da bei uns auch entsprechende Reaktionen an, vorsichtig formuliert, aber bislang konnten wir meistens Lösungen finden. 

  • Schmidt Sven Westermeyer Philipp
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Warum findet das Festival im Frühjahr statt?

Westermeyer: Wir sind einfach 2010 im Spätsommer auf die Idee gekommen, sowas mal zu machen und ich dachte, so in einem halben Jahr kriegen wir das hin, da war es Frühjahr, wirklich wahr. Später hat sich herausgestellt, dass das ein günstiger Zufall war.

Welcher Speaker hat dich persönlich besonders beeindruckt?

Westermeyer: Als Typ finde ich Scott Galloway schon interessant mit seinen aggressiven Thesen und persönlichen Newslettern und so. Jonah Peretti hat sich einen Job geschaffen und ist ein Unternehmer, dem ich mich verbunden fühle. Aber es gibt so viele. Flo Heinemann ist einfach besonders in der Mischung aus Netzwerk, Wissen, Intellekt, Erfolg und Bodenständigkeit.

OMR sind auch bekannt dafür, dass man gut feiern kann. Was war die beste Party?

Westermeyer: Ich feiere da ja nicht so doll, weil das nicht clever wäre, wenn irgendwas schief läuft, ganz überrascht auf der Tanzfläche angetroffen zu werden. Dafür hab ich schon viele gute Anekdoten erlebt von nächtlichen Krankenhausbesuchen mit Topstars der deutschen Digitalszene bis zu zerstörten Backstage-Räumen von Topstars der deutschen Musikszene, die nur durch Zufall da waren und gar nicht aufgetreten sind.

Westermeyer Philipp Bo 2

Welcher Live-Act hat dir ganz persönlich am meisten Freude gemacht?

Westermeyer: Sagen wir mal so: Das Bo (Foto oben) ist seit den ganz frühen Anfängen dabei und auch dieses Jahr unter anderem mit 5  terne Deluxe am Start. OMR hat aus uns beiden quasi Freunde gemacht, auch abseits des Business. Jan Delay hat uns über die Jahre wahnsinnig geholfen und hat Sachen möglich gemacht, die normal eher nicht gehen. Dafür sind wir ihm super dankbar, das hat mir viel Freude gemacht und viele Sorgen genommen.

Die neue LEAD ist da!

Dieser Text ist Teil der LEAD Printausgabe 01/18. 

Covergirl Sharmadean Reid ist einer der Stars und Speaker der OMR 2018.

New Work, Digitalisierung, die neusten Gadgets, Datenschutz, E-Commerce sind nur einige der Themen, die du im neuen Heft findest. 

Ob am Kiosk oder zum Download: So kommst du an die neue LEAD.

Für Entschlossene: Hier geht es zum Abo.

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