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(Bild: IFA Berlin)
IFA Gadgets Technologien

Das sind die Neuheiten der IFA 2018

Am Freitag startet die Internationale Funkausstellung in Berlin. Bis zum 5. September zeigen über 1800 Aussteller aus weit mehr als 100 Ländern auf rund 160.000 Quadratmetern neue Produkte und Trends auf dem Berliner Messegelände. LEAD zeigt dir vorab interessante Neuvorstellungen der IFA. Heute Teil eins.

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Viele größere Hersteller halten ihre Gadgets für die IFA bis zuletzt geheim, sie lüften den Vorhang erst auf der Messe selbst. Microsoft, Asus, HTC, LG – groß sind die Spekulationen. So wird am Asus-Stand mit der Vorstellung des Asus Rog Phone gerechnet. Eine Bestätigung steht noch aus, dass das reine Gaming-Smartphone, das dem beliebten Razor Phone Konkurrenz machen soll, in der Hauptstadt präsentiert wird. Viel Zubehör, konsolenähnliche Form, AMOLED-Display, 6-Zoll– erste Tester, vor allem in den USA, zeigten sich schon sehr angetan von dem Gerät, das sich auch als mobile Gaming-Station in Verbindung mit einem PC nutzen lässt.

Microsofts Produkt-Lineup für die Hauptstadt gibt kurz vor dem Start weiter Rätsel auf, HTC dürfte vermutlich das Mittelklasse-Android-Smartphone U12 Life zeigen. Eher unwahrscheinlich, dass der Konzern in Berlin bereits das Blockchain-Smartphone Exodus mit Wallet für Kryptowährungen präsentiert.

Google Max Home

Der neue smarte Speaker-Assistent aus Mountain View ist zwar ebenfalls noch nicht offiziell bestätigt, doch beim für Freitagabend angekündigten Google-Roundtable zur IFA dürfte der Max Home eine zentrale Rolle spielen.

Der kluge Lautsprecher mit Assistant-Funktion ist reif für den Deutschland-Start, zumal Google im Audio-Sektor noch Nachholbedarf hat. Bisher ist der Max Home in den USA für 399 Dollar (rund 340 Euro) erhältlich. Die kleinen Speaker Google Home und Google Mini können Ansprüche von Musikhörern bisher nicht befriedigen. Der Max Home als Erweiterung der Produkt-Familie spielt dann in der gleichen Liga wie die in Deutschland bereits erhältlichen Sonos One und der HomePod.

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Der Max Home bietet auch aufgrund seines fülligen Formfaktors satten Klang, kann aber gleichzeitig Gadgets wie Lampen und Thermostate intelligent steuern. Ob der deutsche Umrechnungs-Kurs dann auch bei 399 Euro liegt, darf bezweifelt werden. Der HomePod kostet 349 Euro, ein einzelner Sonos One schlägt mit 229 Euro zu Buche.

Google Home Max Foto 1
(Bild: Google)

Nanoleaf Canvas

Alles so schön bunt hier, in Halle 26, Stand 382. Nanoleaf, im Jahr 2012 gegründet und mittlerweile in HongKong, Shenzen, Toronto und Paris beheimatet, will im Internet of Things nicht weniger als das Licht revolutionieren. Schon die 12-seitige Nanoleaf Remote, eine smarte und HomeKit-fähige Fernbedienung in Würfelform, sorgte für Aufsehen. Gleiches galt für die Light Panels & Rhythm-Kits, die Musik in realtime in Lichteffekte umwandeln.

Das Lineup der Lichtkünstler wird nun um Nanoleaf Canvas erweitert, das erstmals in Berlin auf der IFA zu sehen ist. Dank der Touchpanels ist es möglich, dass Lichtszenen auch ohne App gewechselt werden können. Dazu reicht eine Berührung aus – oder du steuerst Canvas ganz intuitiv über eine Wischgeste. Die Technologie visualisiert Umgebungsgeräusche und Musik in Lichterwellen, selbst die Kanten sind ausgeleuchtet und unterbrechen den Lichtfluss nicht.

Gedacht ist Canvas für experimentelle Wohnzimmer-Designs, aber auch für den Hobbykeller bzw. professionellen Einsatz in Bars oder Cafés. Die Panels sind modular, du benötigst nur eine einzige Steuereinheit, die auch ohne Smartphone über das „Touch-to-turn“-Prinzip werkelt.

Genaue Preise und ein Starttermin in Deutschland stehen noch nicht fest. Zum Vergleich: Nanoleaf Remote und die Light Panels beginnen bei 60 Euro, je nach Panel-Anzahl und Kit-Umfang liegen die Höchstpreise bei 250 Euro.

Nanoleaf Canvas
(Bild: Nanoleaf Canvas)

Philips Hue mit Produkt-Offensive

Auch anderen Firmen geht in Berlin ein Licht. Ein besonders großes. Das gilt vor allem für die Phillips-Sparte Signify, die sich in diesem Jahr speziell auf die IFA konzentriert und dort eine beachtliche Produkterweiterung der Hue-Reihe vorstellt. Philips Hue gilt als das beliebteste smarte Lichtsystem der Deutschen und generell als Weltmarktführer im Light-Segment.

Am Philips-Stand in Halle 22 steht alles unter dem Motto: Für jede Situation die passende Beleuchtung. Besonders gefragt dürfte die Hue Play sein: Konzipiert als Lightbar fürs Wohnzimmer. Vertikal und horizontal nutzbar mit indirekten Ambiente-Lichteffekten, geeignet auch als Hintergrundbeleuchtung, etwa hinter dem Fernsehgerät, um eine zum Film passende Lichtstimmung zu erzeugen. Eine Steckdose lässt sich auf bis zu drei Einheiten erweitern (ab Oktober ab 69,99 Euro, auch mit 5-Meter—Verlängerungskabel/15 Euro extra).

Philips Hue Play
(Bild: Philips)

Aus dem neuen Lineup ebenfalls sehr interessant: Hue Sana, Hue Liane und Hue Signe. Während Sana (Start September/170 Euro) kreisrunde und stimmungsvolle Atmosphäre ins Wohnzimmer bringt, eignet sich Liane (ebenfalls September und 170 Euro) eher zum stilvollen Ausleuchten für die dunklen Stellen eines Raums. Signe ist eine klassische Steh- und Tischleuchte (noch im September für 170 bzw. 270 Euro).

Der smarte Garten benötigt künftig nicht mehr die klassische weiße Außenlampe. Es geht auch farbenfroher. Der Outdoor LightStrip für Garten, Balkon und Terrasse wird neu mit 2 Meter und 5 Meter angeboten. Schade allerdings: Ihr könnt den LightStrip allerdings nicht verlängern und auch nicht kürzen (780 und 1600 Lumen/um 95 bzw. 170 Euro, ab sofort).

Erstmals hält Philips Hue auch Einzug im Badezimmer. Dazu wurde die neue Adore-Badezimmerkollektion entwickelt. Die Schutzklasse IP44 macht es möglich, dass die Spiegelleuchte, 1er Spot, 2er Spot, 3er Spot, Deckenleuchte und Wandleuchte vor Spritzwasser und Wasserdampf im Bad geschützt sind. Vier Lichtszenen sind schon vorab integriert (ab 80 bis 250 Euro).

LG Styler

Lg Styler Foto
(Bild: LG)

Du möchtest nicht nur dein Bad unter Dampf setzen, sondern auch deine Wäsche? Dann dürfte die LG-Styler-Serie eine interessante IFA-Neuheit sein. Das smarte Gadget kommt zwar mit dem etwas klobigen Formfaktor eines Kühlschranks daher, ist aber in Wirklichkeit ein sehr spezieller Kleiderschrank, der nasse Wäsche unter Dampf trocknet. Der Bonus: Der Styler glättet die Wäsche auch – und seine Reinigungsfunktion erlaubt es, oberflächlichen Schmutz an der Kleidung zu entfernen (um 1600 Euro).

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