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2 Schmuckfoto
(Foto: 123rf.de)
Gadgets Gesundheit Apps

Das ist (hoffentlich) der einschläferndste Text des Tages

Weil Schlafstörungen mit der Zeit zum Gesundheitsproblem werden, gibt es viele Gadgets zum digitalen Schäfchenzählen. LEAD hat die Top Ten fürs smarte Schlafen.

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Guten Abend, gut’ Nacht, mit Rosen bedacht – schön wär’s! Ein Drittel der Deutschen leiden unter Schlafproblemen. Und dabei ist die Nachtruhe so unglaublich wichtig. Wer gut schläft und seinem Körper die Auszeit zum Regenerieren gönnt, baut Stress ab, reduziert sein Krankheitsrisiko, vermindert das Hungergefühl am nächsten Tag – und wird auch noch schöner! Denn im Schlaf produziert der Körper den Hautstraffer Kollagen besonders eifrig.

Weil Schlafstörungen mit der Zeit zum echten Gesundheitsproblem werden, gibt es zahllose Gadgets und Apps zum digitalen Schäfchenzählen und auch als Mittel gegen das Schnarchen. Denn der Partner eines Schnarchers verliert im Durchschnitt eine Stunde Schlaf pro Nacht. LEAD hat die Top Ten fürs smarte Schlafen.

Bose Sleepbuds

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Bose Sleepbuds – die neuen Kopfhörer, die keine Musik abspielen (Foto: Bose)

Normalerweise produziert der Audiospezialist aus Massachusetts Kopfhörer und Boxen, mit denen Musik ganz besonders brillant und dynamisch klingt. Bei den neuen Sleepbuds, die ab 20. September für 270 Euro auch in Deutschland zu haben sind, ist alles anders. Denn sie liefern keine Musik – sondern (fast) nur Stille!

4 Bose Sleepbuds
(Foto: Bose)

Die Einschlafhelfer spielen zehn eigens zu diesem Zweck entwickelte beruhigende Geräusche ab, die Lärm wie Schnarchen oder Autoverkehr mit einem Gegenton maskieren und dadurch für Ruhe sorgen. Die Akkus der Stöpsel halten zwei Nächte durch. Musik spielen die Sleepbuds überhaupt nicht ab – dafür aber einen Alarm, der den Nutzer zuverlässig weckt, den Schlafpartner aber weiterschlummern lässt.

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Nokia Sleep

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    Nokia Sleep, die smarte Schlafmatte für Schlaf-Matte (Fotos: Nokia)
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    Nokia Sleep, die smarte Schlafmatte für Schlaf-Matte (Fotos: Nokia)

Nach dem Siegeszug des iPhones ab 2007 haben die Finnen den Smartphone-Trend ja unfreiwillig verschlafen. Im Gegensatz zu damals erweist sich Nokias Gesundheitsabteilung jetzt freiwillig als Schlaf-Experten. Die Nokia Sleep (100 Euro) ist eine Matte, die unters Bettlaken kommt – und die den Schlaf des Nutzers ausführlich analysiert. Alle Daten zu Schlaftiefe, Atmung, Pulsfrequenz, Schnarchen und nächtlichen Bewegungen wandern dann in Nokias Health-App.

Die Analyse von leichtem Schlaf, tiefem Schlaf und unruhigen REM-Phasen ist deutlich detaillierter als bei den meisten Trackern am Handgelenk. Darüber hinaus lässt sich die Schlafmatte per App auch mit dem Smart Home verbinden. Anwendungsbeispiele: Wer ins Bett geht, löscht damit alle Lichter im Haus. Und wer morgens aufsteht, startet automatisch die Kaffeemaschine.

Sensorwake Trio

5 Sensorwake Trio
Weckt mit dem Duft von Cappuccino oder von frischgemähtem Rasen – Sensorwake Trio (Foto: Guillaume Rolland)

Selbst eine Nacht mit gutem Schlaf geht irgendwann zu Ende. Und dann will der Pariser Tüftler Guillaume Rollande dafür sorgen, dass auch der nächste Morgen gut und erholsam beginnt. Weil er sich jahrelang über seinen Wecker geärgert hat, hat Rollande den Sensorwake Trio erfunden – einen schlauen Duftwecker, der seinen Besitzer mit Lieblingsdüften wie Cappuccino, Schokolade, Orange, Pfefferminz oder feuchter Rasen behutsam aus dem Schlaf holt. Zur Unterstützung spielt der Sensorwake sanfte Musik ab und wirft ein Aufwachlicht in den Raum.

Auf Indiegogo sammelte Guillaume Rollande 214.000 Dollar für die Serienfertigung ein, 675 Prozent mehr als erwartet. Die Auslieferung startet im November. Ein Set mit zwölf Duftkapseln, von denen jede für einen Monat reicht, kostet 99 Dollar.

Somnox Schlafroboter

6 Somnox Schlafroboter
Kuscheln mit Schlafroboter Somnox (Foto: Somnox)

Wenn da der Partner nebenan im Bett nicht eifersüchtig wird! Denn mit dem Somnox, einer nagelneuen Erfindung aus den Niederlanden, kuscheln Schlafbedürftige in Löffelchenstellung. Der bohnenförmige Schlafroboter ahmt dabei einen Atemrhythmus nach, an den sich sein Nutzer langsam anpasst – und sich dabei immer mehr entspannt.

Zusätzlich spielt der Somnox per App beruhigende Klänge ab, oder sogenannten „White Noise“. Dieses „weiße Rauschen“ maskiert Geräusche und sorgt für Ruhe. „Mit dem Somnox kuschelt man wie mit dem Partner oder einem Haustier“, erklärt Erfinder Julian Jagtenerg. Für besseren Schlaf (und Eifersucht) sorgt der 549 Euro teure neue Bettgenosse ab Oktober, wenn der Verkauf startet.

Sleep Cycle

9 Sleep Cycle
(Foto: Sleep Cycle)

Die erfolgreichste Schlaf-App der Welt kommt von der schwedischen Firma Northcube. Sleep Cycle analysiert den Schlaf vom Nachtkästchen oder vom Rand der Matratze aus und zeichnet alle Daten auf.

10 Sleep Cycle
Die App Sleep Cycle funktioniert vom Nachtkästchen aus (Foto: Sleep Cycle)

Für ein entspanntes Aufwachen registriert die App die Schlaftiefe am Morgen – und weckt ihren Nutzer innerhalb eines Fensters von maximal 90 Minuten genau dann auf, wenn er nur sehr leicht schläft. Dann fällt das Aufstehen nicht ganz so schwer.

Im Vergleich zu den starren Neun-Minuten-Phasen eines iPhones ist der Schlummeralarm hier viel flexibler. Er lässt sich stufenlos zwischen einer und 20 Minuten verstellen, oder er weckt erneut nur während einer leichten Schlafphase. Die App für iOS und Android ist kostenlos. Für das Upgrade auf Premium verlangen die Schweden je nach Zusatzfunktionen zwischen 1,99 Euro und 29,99 Euro im Jahr.

Zeeq Smart Pillow

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Im Smartkissen von Zeeq steckt jede Menge Technik (Foto: REM-Fit)

Im modernen Smart Home wird sogar das Kopfkissen schlau! Das Kissen des US-Schlafspezialisten REM-Fit zeichnet nicht nur alle Schlafdaten auf, sondern spielt mit acht Mini-Lautsprechern auch drahtlos Musik, steuert smarte Haushaltsgeräte und weckt auf. Ein eingebautes Mikrofon registriert Schnarchen, und sorgt dann mit einer leichten Vibration für Ruhe. Wie stark das Kissen vibriert, lässt sich – wie alle anderen Funktionen – per App oder mit Hilfe von Amazons Alexa einstellen.

Mit dem „Schweizer Messer unter den Kopfkissen“ (so der Hersteller) wird die Nachtruhe zur sportlichen Herausforderung. Denn morgens gibt es eine Gesamtnote für die „Schlaf-Performance“. In Deutschland ist das Zeeq Smart Pillow offiziell noch nicht zu haben. Aber die britische Website des Herstellers liefert europaweit. Preis inklusive Versand: 214 Pfund (239 Euro).

Withings Aura

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    Lichtwecker Withings Aura (Foto: Nokia)
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    Lichtwecker Withings Aura (Foto: Nokia)

Der Lichtwecker des französischen Smart-Health-Spezialisten hilft doppelt – beim Einschlafen und beim Aufwachen. Beim Zubettgehen spielt er 20 Minuten lang eine wissenschaftlich ausgetüftelte Abfolge aus sanften Lichteffekten und Klängen ab, die den Körper langsam zur Ruhe bringen soll. Und morgens wiederholt sich das Spiel, dann holt ein anderes Szenario den Nutzer ganz entspannt wieder zurück ins Leben.

Unterschied: Am Abend ahmt ein rotes Lichtspektrum den Sonnenuntergang nach, das steigert die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Und am Morgen simulieren blaue Lichteffekte den Sonnenaufgang. Auch beim Aura bestimmen die Schlafphasen den genauen Aufwachzeitpunkt.

Nach den Wirren um Withings, das zunächst von Nokia übernommen worden war, und seit Mai 2018 wieder selbstständig ist, bietet der Hersteller den Aura momentan nicht offiziell an. Er ist aber bei vielen Händlern für rund 160 Euro nach wie vor gut lieferbar.

Philips SmartSleep

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Das Stirnband Philips SmartSleep vertieft den Tiefschlaf (Foto: Philips)

Während die Konkurrenz die Schlafqualität meist nur auswertet, geht Philips mit seinem Stirnband, das gerade auf der IFA vorgestellt wurde, einen Schritt weiter. Das SmartSleep-Band will aktiv für gesünderen und besseren Schlaf sorgen. Es registriert über sogenannte Deltawellen, wenn sich der Nutzer in einer besonders erholsamen Tiefschlafphase befindet – und sendet dann Töne in bestimmten Lautstärken und Frequenzen aus, die erwiesenermaßen den tiefen Schlaf fördern und verlängern. Die Signale sind so leise, dass der Mensch davon zwar nicht aufwacht, sie aber im Unterbewusstsein registriert.

Gegen Schlaflosigkeit hilft das Stirnband nicht. Als Zielgruppe sieht Philips vielmehr Nutzer an, die täglich maximal sieben Stunden Zeit zum Schlafen haben, die diese Phase dann aber besonders intensiv nutzen wollen. Powersleeping sozusagen, Philips spricht von „tieferem Tiefschlaf“. Das SmartSleep ist ab Herbst für rund 450 Euro auch in Deutschland zu haben.

Garmin Vivosmart 4

Beinahe jeder Fitnesstracker oder jedes Sportarmband wertet mittlerweile Schlafdaten aus. Und auch für die Apple Watch gibt es zahlreiche Apps wie das genannte Sleep Cycle, die diesen Job gut erledigen. Der neue Tracker von Garmin bietet darüber hinaus eine weitere wichtige Funktion.

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Das Armband Garmin Vivosmart 4 warnt vor Sauerstoffmangel und Durchblutungsstörungen im Schlaf (Foto: Garmin)

Er hat als erstes Gerät dieser Art einen Pulsoxymeter eingebaut, der regelmäßig den Sauerstoffgehalt des Blutes misst. Dadurch macht das Armband frühzeitig auf Schlafapnoe aufmerksam, also auf nächtliche Atemstörungen, die die Sauerstoffversorgung des Körpers beeinträchtigen – und die unter anderem zu extremer Müdigkeit am nächsten Tag führen können.

Exakte medizinische Aussagekraft besitzen die Messungen zwar nicht. Doch sie sollen dazu dienen, dass Betroffene früher als bisher auf das Problem aufmerksam werden und einen Arzt aufsuchen. Der Vivosmart 4 ist noch im Laufe des Septembers für rund 140 Euro zu haben.

​SnoreLab

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SnoreLab gilt als beste Anti-Schnarch-App (Foto: Reviva Softworks)

Laut Hersteller Reviva Softworks aus London ist SnoreLab die weltweit erfolgreichste Anti-Schnarch-App, deren Nutzer mittlerweile über 30 Millionen durchschnarchte Nächte ausgewertet haben. Das Programm setzt dabei nicht auf das von anderen Apps bekannte Wachrütteln, sondern versucht die Ursachen des Schnarchens langfristig zu bekämpfen wie ein kleines Schlaflabor.

Wenn das Smartphone mit der App auf dem Nachtkästchen liegt, registriert es den Verlauf der Nacht und insbesondere das Schnarchen – und nimmt lautstarke „Highlights“ auch noch als Töne auf. Am nächsten Morgen ergibt sich daraus die Schnarchwertung, der „Snore Score“. Wenn der Nutzer in der App zudem Informationen über seinen Tagesablauf eingibt – zum Beispiel bestimmtes Essen, Alkoholgenuss oder getroffene Maßnahmen gegen das Schnarchen – lernt die App nach und nach, mit welchem Verhalten der Schnarcher und sein Partner zu ruhigeren Nächten kommen.

Diese Anti-Schnarch-Erziehung scheint tatsächlich zu funktionieren. Die Durchschnittswertung im App Store für iOS liegt bei 4,5 Sternen. Typischer Userkommentar: „Über 40 Prozent weniger Schnarchen in nur zwei Wochen.“ SnoreLab ist für iOS und Android gratis, In-App-Käufe kosten zwischen 4,49 Euro und 8,99 Euro.

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