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Special Performance Analytics Lexikon

Das 1x1 der Web Performance

Ob im E-Commerce oder im Publishing – schnelle Webseiten sind im Vorteil. Zuletzt heizte Google mit seiner Ankündigung, schnelle mobile Webseiten in seinem Ranking zu bevorzugen, die Diskussion an. Nur: Woran genau wird Geschwindigkeit gemessen? LEAD erklärt 20 Fachbegriffe zum Thema Web Performance. Los geht's in Teil 1 mit dem Laden der Website

Foto: sdecoret - stock.adobe.com
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Beim Besuch einer Webseite fordert ein Nutzer eine Webseite an, die dann von einem Server übertragen und auf seinem Endgerät angezeigt wird. Was dabei passiert, hat der Hamburger Cloud-Serviceprovider Baqend in einem Glossar zusammengefasst. LEAD erklärt diese Woche täglich fünf Begriffe. Im ersten Teil dreht sich alles um die Frage: Wie wird eine Website überhaupt geladen? 

1. Server

Ein Server ist ein Computer(programm), dessen Hauptaufgabe die Bereitstellung von Daten, Dienstleistungen oder anderen Ressourcen in einem Netzwerk ist. Im Kontext von Webseiten speichert ein sogenannter Webserver Dokumente (HTML-Dateien, Bilder etc.), die er an Clients ausliefert.

2. Clients

Ein Client ist ein Softwareprogramm, beispielsweise ein Webbrowser, das mit einem Server verbunden ist und mit ihm interagiert. Im Kontext von Webseiten ruft der Client (Browser) eine Webseite von einem Server (Internetadresse) ab und zeigt diese dann dem Nutzer an.

3. Request

Ein Request ist eine Nachricht, die der Client an einen Server übermittelt, um Teile einer Webseite anzufordern. Wenn also ein Nutzer eine Webseite besucht, sendet sein Browser mehrere Requests an den Webserver, der dann mit den entsprechenden Daten antwortet, die für den Webseitenaufbau nötig sind.

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4. Response

Die Antwort auf ein Request des Clients nennt sich Response. Fordert ein Client beispielsweise die Startseite eines Onlineshops an, so könnte die Antwort des Servers eine HTML-Datei enthalten. Diese Datei liest der Client ein, um dann weitere benötigte Dateien anzufordern – etwa Bilder oder Stylesheets. Für diese werden erneut Requests an den Server geschickt, die dann wiederum mit den jeweils angefragten Ressourcen beantwortet werden. Für eine einzige Webseite fallen durchschnittlich über 100 Requests an.

5. CRP – Critical Rendering Path

Das Rendering (engl.: Darstellung) einer Webseite läuft in einer Reihe von Schritten ab, von denen manche parallel ausgeführt werden können und andere aufeinander aufbauen. Der Critical Rendering Path bezeichnet den Teil dieses Vorgangs, der sequenziell ablaufen muss, also Schritt für Schritt. Für optimale Ladezeiten sollte man diesen kritischen Pfad möglichst kurzhalten und in einer sinnvollen Reihenfolge abarbeiten. Beispielsweise sollten kritische Ressourcen zuerst geladen werden, weil sie für die Darstellung der Webseite unabdingbar sind. Nicht-kritische Ressourcen wie Bilder hingegen können auch am Ende des Vorgangs geladen und asynchron in die Seite eingebaut werden. 

Über Baqend: Baqend entwickelt einen Cloud-Service, der Caching-Algorithmen verwendet, um die Ladezeiten von Webseiten zu minimieren. Publisher, Shops, Startups und KMUs stehen alle vor der Herausforderung, sich mit Giganten wie Amazon, Facebook und Google messen zu müssen. Baqend will diesen Unternehmen eine technische Plattform geben, mit der sie nicht nur zu den Marktführern aufschließen, sondern Performance zu ihrem Wettbewerbsvorteil machen. Die Mission des Forschungs-Spin-offs ist ein Web ohne Ladezeiten. Baqend hat seinen Sitz in Hamburg.

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Server Client Request Response CRP
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