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(Screenshot: Waymo)
Crazy Stuff Digitalisierung Tools

Crazy Stuff: Zukunft zum Anfassen

Agri-Bots ernten unser Obst, wir legen Fliesen in der virtuellen Realität und lassen uns in autonom fahrenden Autos zum Baumarkt fahren. Der Crazy Stuff dieser Woche klingt wie aus einem SciFi-Film, ist aber morgen schon Realität.

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Hologramm-Boxen machen 3D-Designs anfassbar

3D-Designer, Architekten und Entwickler können ihre Kreationen bald als Hologramm testen. Das Startup „Looking Glass“ bringt seine Hologramm-Boxen über Kickstarter an den Designer. In zwei Größen sind die Boxen ab September erhältlich, darin erscheint dann das selbst erstellte 3D-Modell als Hologramm.

Die Box muss an einen Computer angeschlossen sein, um die Datei als räumliches Bild anzuzeigen. Über zusätzliche Geräte wie den Leap Motion Controller oder Nintendo’s Joy-Con Controller kann mit den Hologrammen in Echtzeit interagiert werden. Im Moment kann die Technologie erstmal nur von einer kleinen Zielgruppe genutzt werden. Bleibt nur zu hoffen, dass der interagierbare Holo-Bilderrahmen irgendwann auch für’s Familienalbum im Wohnzimmer funktioniert.

(Video: Looking Glass/YouTube)

2. Lowe’s lockt mit VR in die Läden

Heimwerker sollen sich in der virtuellen Realität neue Inspiration für Bastelprojekte holen. Der US-Baumarkt Lowe’s testet aktiv verschiedene VR- und AR-Anwendungen, die Kunden zum Beispiel das Gefühl geben, Werkzeug zu testen oder Fliesen zu legen. Die Strategie der Bastelkette: Testen und draus lernen (Test & Lörn).

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Herausgefunden haben die Bastelbrothers dabei, dass Kunden, die zuvor mit Produkten in VR interagiert haben, sich zu 42 Prozent eher daran erinnern, als wenn sie sie in YouTube Videos sehen. Dass sie das Werkzeug nach dem Testen dann doch lieber günstiger bei Amazon kaufen, führt Lowe’s zu dem Schluss: VR soll zu Heimwerker-Projekten inspirieren, bei denen Bastler die Einzelteile dann doch per Hand im Baumarkt kaufen müssen (= Händs on).

3. Walmart holt Kunden mit autonomen Autos ab

Online-Bestellungen können bald von Kunden in selbstfahrenden Autos abgeholt werden. Ganz unabhängig von der Frage, warum man das tun sollte, entwickelt Waymo zusammen mit Walmart aktuell autonome Mitfahrgelegenheiten für Online-Shopper. Das selbstfahrende Auto holt den Besteller zu Hause ab, bringt ihn zum nächstgelegenen Walmart und fährt ihn danach wieder nach Hause.

Das Testprojekt fährt aktuell nur zu einem Walmart im US-Bundesstaat Arizona und scheint nur für Online-Bestellungen verfügbar zu sein. Auch wenn der Reiz des Online-Shoppings bekanntermaßen darin liegt, dass man sich die Fahrt zum Laden sparen kann, setzen die Anbieter auf die Faszination der neuen Technik, um Nutzer zu gewinnen. Zumindest ein paar Daten wollen sie mit dem begrenzten Angebot sammeln, um weiter daran zu feilen.

Wie es sich anfühlt, scheinbar von einem Geisterchauffeur herumkutschiert zu werden, zeigt Waymo in diesem amüsanten Video.

(Video: Waymo/YouTube)

4. Agribots ernten das Obst und Gemüse der Zukunft

Den Reifegrad von Obst und Gemüse zu erkennen und dieses dann behutsam von der Pflanze zu pflücken, das können bisher nur die sensiblen Sinne des Menschen. Da es allerdings immer schwieriger wird, genug Farmarbeiter zu finden, forschen Wissenschaftler an so genannten „Agribots“, also Robotern als Erntehelfer.

(Video: Sweeper/YouTube)

Hunderttausende Bilder von Paprika brauchte der Agribot, der aktuell in den Niederlanden getestet wird, um zwischen grünen Blättern die gelben Früchte zu erkennen. Zusammen forschen Wissenschaftler aus Holland, Schweden und Belgien bei dem Projekt „SWEEPER“ an Robotern mit grünem Daumen. Nicht nur das Pflücken ohne Zerdrücken, auch das Bestäuben von Pflanzen sollen Drohnen übernehmen.

In etwa fünf Jahren soll die Technologie bereit sein, sich bei jedem Wetter in Feldern und Gewächshäusern um die Ernte zu kümmern. Die Forscher hoffen, dass Agribots irgendwann für günstigere Preise von Obst und Gemüse sorgen und da dank künstlicher Intelligenz zum richtigen Zeitpunkt geerntet wird, sollen zudem weniger unreife oder überreife Früchte im Abfall landen.

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