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Hyperloop Tt Capsule In Tube
Ab 2019 soll „Quintero One“ von der Firma „HyperloopTT“ im Einsatz sein (Foto: HyperloopTT)
Crazy Stuff Apps KI

Crazy Stuff: Zukunft per Knopfdruck

Unterwegs im Vakuum einen Kaffee mit Daten bezahlen und dabei per Sprachsteuerung gegen Strafzettel klagen. Was wie Zukunft klingt, ist heute schon möglich. Der Crazy Stuff der Woche zeigt, was geht.

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Erste Hyperloop-Kapsel fährt so schnell wie ein Flugzeug

Was Elon Musk im Stau erträumte, wurde jetzt in Spanien vorgestellt: Die erste Hyperloop-Bahn, die ihre Fahrgäste mit über 1.000 km/h transportiert. Ab 2019 soll „Quintero One“ von der Firma „HyperloopTT“ im Einsatz sein. Etwa 30 bis 40 Passagiere passen in das fünf Tonnen schwere Fahrzeug aus Karbon.

Seit sechs Jahren tüfteln rund 800 Ingenieure an der Vision. Mit Magneten angetrieben düst die Kapsel durch eine Vakuum-Röhre. Zuerst wird sie noch für weitere Tests nach Toulouse, Frankreich, geschickt. Danach soll sie zuerst in China und Abu Dhabi zum Einsatz kommen. Auch von Amsterdam nach Frankfurt könnte eines Tages der Hyperloop-Zug fahren: 450 Kilometer in 50 Minuten.

Eine App verklagt jeden per Knopfdruck

Mit dieser App kann sich jetzt jeder gegen lästige Strafzettel wehren: „DoNotPay“ nutzt eine künstliche Intelligenz auf Basis von IBM Watson, um echte Gerichtsverfahren zu bestreiten. In 50 Prozent der Fälle gewinnt sie sogar. Durchschnittlich 7.000 US-Dollar erhalten Nutzer zurück.

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Kleine Rechtsangelegenheiten werden häufig nicht im Gericht angefochten, weil der durchschnittliche Bürger dafür weder Zeit noch Mittel hat. In genau diesen Fällen soll die kostenlose App helfen.

Erfinder Joshua Browder ist 21 Jahre alt und studiert an der Stanford University. Seine App funktioniert bisher nur in den USA, erfordert allerdings minimalsten Aufwand für die Nutzer. Ein Bot befragt ihn zu dem Rechtsproblem und schickt ihm dann die bereits ausgefüllten Unterlagen.

Der User muss diese dann nur noch ausdrucken und ans Gericht schicken. Für den Gerichtstermin schlägt die App sogar einen Text vor, den der Nutzer vortragen soll.

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Im Café mit Daten bezahlen

Was bei Facebook schon längst zum Geschäftsmodell gehört, versucht jetzt auch ein Café in Rhode Island. Das „Shiru Café“ in der Nähe der Brown University schenkt kostenlosen Kaffee an Studenten aus, wenn diese ihre persönlichen Daten wie Name, Telefonnummer, Email-Adresse und Studienziel angeben.

Dahinter stecken große Firmen als Sponsoren, wie zum Beispiel die Bank „JP Morgan“. Um die Café-Tische herum sind Bildschirme aufgehängt, die Werbung für die Bank ausstrahlen. Besonders junge, talentierte Mitarbeiter wollen die Firmen so gewinnen und zeigen auf den Werbeflächen ihre Einstiegs-Jobangebote.

Die Daten der Studenten landen ebenfalls bei den Werbungtreibenden. Darin sehen sie kein Problem: Die Daten seien sowieso schon auf LinkedIn & Co., da scheint eine Transaktion für einen Kaffee ungefährlich.

Ein Smartphone imitiert seinen Besitzer

Die nächste Generation der Smartphones macht sich selbständig: Das Start-up „Essential Products“ arbeitet an einem Mobiltelefon, das statt vollflächigem Bildschirm eine künstliche Intelligenz besitzt. Das „Essential Phone“ soll an Stelle des Nutzers auf Anrufe und Mails reagieren, damit der Mensch ungestört seinem Alltag nachgehen kann.

Das Telefon soll hauptsächlich über Sprachsteuerung funktionieren, nur ein kleiner Bildschirm wird eingebaut. Als virtueller Assistent soll das Telefon zur „virtuellen Version des Nutzers“ werden. Eine Software der Firma beherrscht es zum Beispiel heute schon, menschliche Stimmen zu imitieren.

Wer sich schon mal mit Siri & Co. unterhalten hat, weiß, dass die Sprachassistenten aktuell noch nicht ganz jede Unterhaltung meistern. Einfache Aufträge wie das Buchen eines Frisör-Termins sollen aber funktionieren. Das letzte Werk der Firma erwies sich jedenfalls als Flop. Vielleicht ist diese Vision einfach ihrer Zeit voraus.

Auch interessant: Crazy Stuff: Digitaler Sinn und Unsinn

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