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Die italienische Marke Dolce & Gabbana hat ihre Taschenkollektion diese Saison von Drohnen präsentieren lassen (Bild: Getty Images/Jacopo Paule)
Crazy Stuff Drohne App

Wer braucht schon Bodenhaftung?

Die italienische Luxusmarke Dolce & Gabbana hat bei der Mailänder Modewoche in die Tech-Trickkiste gegriffen. Die Drohnenkollektion und weitere Fundstücke haben wir in #CrazyStuff für euch zusammengestellt.

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Schöne neue Welt. Vieles, wovon Science-Fiction-Autoren vor hundert, fünfzig oder auch zwanzig Jahren nur zu träumen wagten, ist inzwischen Realität geworden. Und mit dem Beamen - da bin ich optimistisch - wird es irgendwann auch klappen. Bis dahin können wir uns an den Verrücktheiten erfreuen, die schon diese Woche im Netz aufgetaucht sind.

Modelle statt Models

Dass Models bestimmte Maße haben müssen, ist klar. Wie einheitlich sie dabei sein können, zeigt Dolce & Gabbana. Während der Mailänder Modewoche präsentierte die italienische Luxusmarke ihre neue Taschenkollektion in den Händen des immer gleichen Modells, einer Drohne. Das ist mal was anderes und erfüllt damit die Erwartungen des Publikums oder anders formuliert: die Gier nach Neuem. Dass sich dabei der Fokus von den Entwürfen hin zur Präsentation verschoben hat, hat man bei Dolce & Gabbana wohl billigend in Kauf genommen.

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Die Begeisterung über die modelnden Drohnen bei Dolce & Gabbana war groß (Bild: Getty Images/Venturelli)

Die digitale Unsterblichkeit

Kaum ein Beruf ist so sicher wie der des Bestatters. Das schwedische Unternehmen Phoenix hat sich jetzt etwas einfallen lassen, mit dem sich das Geschäft zusätzlich skalieren lässt. Gemeinsam mit Informatikern entwickelt das Bestattungsinstitut derzeit eine künstliche Intelligenz, mit deren Hilfe digitale Kopien von Toten entwickelt werden sollen. Diese KI soll den Verstorbenen in Aussehen und Charakter ähneln und etwa ihre Stimme nachahmen. Derzeit ist Phoenix auf der Suche nach Freiwilligen. Extra sterben muss für das Projekt allerdings niemand.

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Das digitale Erbe, beziehungsweise das Weiterleben, ist eines der letzten Tabus (Bild: Getty Images/Rekha Garton)

Smart schreiben geht in die nächste Runde

Es gibt keine Gelegenheit, bei der eine Email oder SMS eine handgeschriebene Notiz sticht. Außer vielleicht, wenn ein Mitbewohner auf dem Küchentisch seine Wut auf einem Post-it festhält. Damit Scribbles, Termine und Telefonnummern nicht mehr verloren gehen können, gibt es das Smart Writing Set von Moleskine, das Notizen digitalisiert. Im Februar hat das Papeterie-Unternehmen die Weiterentwicklung des Pen+ präsentiert, der jetzt auch einzeln erhältlich ist: der Pen+Ellipse. Ohne das passende Blatt Papier, das die Linien erkennt, geht es aber weiterhin nicht.

Über den Wolken

In Japan verschwinden Trends so schnell wieder, wie sie gekommen sind. Dieses Schicksal wird wohl auch das Restaurant First Airlines in Tokyo ereilen. Im Stadtteil Ikebukuro kann man sein Essen im gemütlichen Fluginnenraum-Ambiente genießen. Serviert wird es von Kellnerinnen in Stewardessen-Outifts, stilecht auf hellgrauen Tablets. Nach dem Vier-Gänge-Menü bekommen die Gäste eine VR-Brille - schließlich können sie auswählen, ob sie nach Paris, New York oder Hawaii reisen. Und Japan wäre nicht Japan, wenn nicht alle Angestellten ehemalige Flugbegleiter wären...

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    Essen und dabei mit einer VR-Brille in eine Welt über den Wolken eintauchen - das geht jetzt in Tokyo (Bild: First Airlines)
  • First Airlines Japan Vr Flug 2018 02 Cr First Airlines
    Das Restaurant First Airlines in Tokyo serviert das Essen wie im Flug (Bild: First Airlines)

Do you wanna play a game?

Wie lange dauert es eigentlich, ein Medienimperium aufzubauen? Allzu lange braucht man nicht. Schließlich gibt es in Zeiten von Trump & Brexit die besten Hebel, die Reichweite über Nacht explodieren zu lassen: Fake News, Manipulation oder Verschwörungstheorien. Das Spiel Bad News wurde von zwei Sozialpsychologen, Sander van der Linden und Jon Roozenbeek, sowie einem Team von Journalisten und Designern entwickelt, die Falschinformationen den Kampf angesagt haben. Ihr Ziel: Nur wer versteht, wie Betrüger ticken, kann sie enttarnen. Und gegen sie vorgehen.

Bad News Fake News App 2018 005
Wie einfach ist es eigentlich, ein Medienimperium auf Basis von Fake News aufzuziehen? Das kann man jetzt spielerisch testen (Bild: Bad News)
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