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Replacing A Mask
Diese Roboter sind für das Recruiting von Menschen zuständig (Bild: Furhat Robotics)
Crazy Stuff Virtual Reality Roboter

Crazy Stuff: Wenn sich die Realität wie Science Fiction anfühlt

Wir verlieben uns in virtuelle Charaktere, während Roboter unseren Müll aufsammeln. Was sich anhört wie der nächste Sci-Fi-Blockbuster, ist der Crazy Stuff unserer Prime Time.

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Robo-Hai sammelt Plastikmüll

Um den Müll in unseren Meeren und anderen Wasserstraßen aufzusammeln, hat die niederländische Firma RanMarine einen schwimmenden Robo-Walhai entwickelt. Ganz wie sein tierisches Vorbild fängt sein aufgesperrter Rachen das herumschwimmende Plastik ein. Bis zu 60 Kilo kann der "WasteShark" pro Ausflug einsammeln. Maximal 8h am Stück hat er Energie, bis er wieder an einer Ladestation andocken muss. Ist er fünf Tage pro Woche im Einsatz, kann er jährlich 15,6 Tonnen Müll einsammeln. Dabei kann er programmiert werden, besonders müllreiche Gebiete aufzusuchen und speichert auf dem Weg auch noch Daten zur Wasserqualität.

Die Drohne soll Fische und andere Meeresbewohner nicht stören. Bereits in fünf Ländern ist der "WasteShark" im Einsatz, vor kurzem wurde er jetzt auch im britischen Devon zu Wasser gelassen.

Facebook entwickelt Avatare für VR

Facebook will in Zukunft menschliche Interaktionen in die virtuelle Realität verlagern. Aus den bei Facebook hochgeladenen Fotos kann die Plattform lebensechte Avatare erstellen, mit denen Nutzer in der virtuellen Realität agieren sollen. Codec Avatars nennt Facebook die Kreation, die noch in der Entwicklung steckt. Mit Machine Learning imitieren die künstlichen Gesichter menschliche Mimik. Im Moment ist das nur durch aufwendige Kameraaufnahmen möglich, wirkt aber schon gruselig lebensecht.

Irgendwann soll der ganze Körper einer Person als Avatar in der virtuellen Realität agieren. Aktuelle Herausforderungen sind Perspektiven, in denen Körperteile hinter dem Kopf verschwinden. Auch dunkle Lichtverhältnisse müssen die Entwickler meistern. Denn alles, was in der virtuellen Realität, muss erst mit der richtigen Kamera aufgenommen und dann übertragen werden. Eine komplexe Angelegenheit, die noch einige Jahre Entwicklungszeit braucht.

Recruiting-Roboter führt Bewerbungsgespräche

Many Faces 1
(Bild: Furhat Robotics)

Wo wir Menschen scheitern, übernehmen Roboter. Zum Beispiel beim Thema "Unconscious Bias": Die unbewusste Vorverurteilung ist ein zutiefst menschliches Problem, das bei Bewerbungsgesprächen ungünstig wirkt. Verhindern soll das ein neuer Roboter namens "Tengai". Der Kopf, der auf einer Tischplatte gegenüber dem Kandidaten sitzen soll, stellt Fragen ganz ohne Hintergedanken. Um ihr Gegenüber objektiv einschätzen zu können, stellt sie alle Fragen im selben Tonfall und in derselben Reihenfolge. Small Talk fällt bei ihr aus.

Vier Jahre hatten Entwickler ein Robo-Gesicht entwickelt, das menschliche Mimik imitiert. Die Firma dahinter heißt Furhat Robotics und sitzt in Stockholm. Seit Oktober kooperiert das Unternehmen mit einer der größten Jobvermittlungs-Firmen Schwedens, um den Recruiting-Roboter demnächst auf echte Bewerber loszulassen.

Chinesinnen verlieben sich in Spiele-App

Loveandproducers
(Bild: Screenshot YouTube Trailer)

Millionen Chinesinnen verlieben sich in Charaktere der Spiele-App "Love and Producer". Vier verschiedene Männer haben es auf die Hauptfigur abgesehen, mit denen sich die Spielerinnen identifizieren. Vom reichen CEO bis zum cleveren Wissenschaftler ist für jeden Geschmack etwas dabei. Kulturell ist Dating der erste Schritt zur Hochzeit. Deshalb beschäftigen sich Single-Frauen lieber mit virtuellen Partnern, die nicht viel erwarten. Spielerinnen können zusätzliche Episoden kaufen, in denen die männlichen Stimmen abendliche Telefongespräche imitieren. Inklusive Pausen, in denen die Damen ihre Antworten ins Telefon flüstern können. Thematisch ist eine der Episoden darauf ausgerichtet, dass die Zuhörerin ihre Tage hat. Einfühlsam wird ihr gut zugeredet.

Die schnulzige Story kommt besonders gut bei Frauen an, weil die männlichen Protagonisten sensibel auf weibliche Bedürfnisse reagieren. In China sind 544 Millionen Spieler von Mobile-App-Games weiblich. Diese Zielgruppe hat Entwickler Pape Games erfolgreich angesprochen.

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Wie bitte?

Noch nie gab es so viele Möglichkeiten zu kommunizieren. Wie Unternehmen es dennoch schaffen, ihre Botschaft erfolgreich zu vermitteln? Das LEAD Bookazine 4/2018 gibt unter anderem Tipps für den Einsatz von Voice-Skills, UX und Change-Management im Arbeitsleben. So gelingt Kommunikation – ohne Missverständnisse.

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