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Silicon Valley
Ein Architekturprojekt in Dänemark soll künstliche Inseln an Kopenhagen andocken (Bild: Screenshot/urbanpower.dk)
Crazy Stuff Zukunft Roboter

Crazy Stuff: Von Zukunftsvision zu Realität

Robo-Barkeeper servieren uns Cocktails auf schwimmenden Inseln, zu denen wir mit dem Auto fliegen. Der Crazy Stuff der Woche klingt visionär, ist aber schon jetzt Realität.

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Kopenhagen baut schwimmendes Silicon Valley

Schwimmendes Silicon Valley
(Bild: Screenshot/urbanpower.dk)

Ein Architekturprojekt in Dänemark soll künstliche Inseln an Kopenhagen andocken. Diese sollen zu einer Art schwimmendem Silicon Valley ausgebaut werden. Das Architektenbüro "Urban Power" hofft, dass sich dort bis zu 380 Firmen aus den Bereichen Biotech, Pharma und Umweltwissenschaften niederlassen und um die 12.000 neue Arbeitsplätze schaffen.

Auf den neun Inseln, die zusammen der Größe der Kopenhagener Innenstadt entsprechen, sollen aber auch Natur-Enthusiasten glücklich werden. Im Sommer können Kopenhagener in Kayaks oder auf Fahrrädern die Inseln erkunden, Vogelbeobachter und Angler sollen die Fauna genießen. Verschiedene Biotope werden angelegt, sodass manche Teile zum Strand werden, andere eher sumpfig.

Das Projekt "Holmene Islets" wurde offiziell im Januar gestartet. Eine Firma hat sich bereits angemeldet: Die Kläranlage "Biofos". Auf der Insel soll genug Öko-Strom für 140.000 Menschen erzeugt werden, etwa die Hälfte der Kopenhagener Bevölkerung. Die ist allerdings bisher skeptisch. Auch Nachbarstädte befürchten eine Veränderung der Strömung und damit einhergehende Probleme.

Roboter "Cheetah" lernt Rückwärtssalto aus dem Stand

Der am Massachusetts Institute of Technology (MIT) entwickelte Roboter "Cheetah" wird immer kleiner und beweglicher. Inzwischen läuft bereits die Version "Cheetah-3" mit 9 Kilogramm Gewicht statt 41. Dieser "Mini-Cheetah" lernte jetzt sogar Rückwärtssalti aus dem Stand. Er kann mit 9 km/h rennen und Stöße abfangen, ohne umzukippen. Wie eine echte Katze landet der Roboter sicher auf den Füßen, auch wenn man ihn aus einem Meter Höhe fallen lässt.

Bisherige Versionen beeindruckten schon mit Hürdenlauf und schnelleren Laufgeschwindigkeiten als Profisprinter Usain Bolt. Die Konstruktion ist relativ simpel und aus einfachen Komponenten zusammengesetzt. Dadurch ist der kleine Roboter sehr robust und einfach zu reparieren. Die Vision der Forscher? Weitere "Mini-Cheetahs" bauen und diese in einem Hindernisrennen antreten lassen. In ernsteren Anwendungsfällen sollen die Roboter allerdings auch für Rettungskräfte oder beim Militär zum Einsatz kommen.

Goodyear konstruiert Reifen für fliegende Autos

Um sich auf die Mobilität der Zukunft vorzubereiten, plant der Reifenhersteller Goodyear schon mal Autoreifen, die horizontal auf Straßen aber auch vertikal als Propeller funktionieren. Dafür sollen neue, flexible Materialien verwendet werden, die beide Nutzungssituationen mitmachen. Diese werden bisher nur für kleine Fahrzeuge verwendet. Erst seit kurzem wurden sie so weiterentwickelt, dass auch ein schwereres Auto von ihnen getragen werden kann.

Auch eine künstliche Intelligenz soll in die Reifen verbaut werden. Sie beobachtet die Abnutzung und Straßen-Konditionen. Bisher bleibt der "Aero" allerdings ein leicht abgehobenes Konzept, das die Diskussion um zukünftige Formen der Mobilität anregen soll.

Roboter servieren Cocktails in Las Vegas

In den MGM Resorts Las Vegas werden Cocktails künftig von Robotern serviert. Maschinen ähnlich den Cola-Automaten in Fast-Food-Ketten lassen auf Knopfdruck den gewünschten Drink in ein darunter stehendes Glas ein. Ab Ende August 2019 werden sie aufgestellt.

Die Initiative ist Teil einer großangelegten Sparmaßnahme, die insgesamt 300 Millionen US-Dollar einsparen soll. 100 Millionen US-Dollar will die Hotelkette an Personalkosten sparen.

Welches Unternehmen den Auftrag für die Cocktail-Automaten bekommt, ist noch unklar. Wie so etwas aussehen könnte, zeigt aber beispielsweise die Firma "Smartender".

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