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Auf der Abschussliste, im Wortsinne, zumindest wetten einige darauf: US-Präsident Donald Trump (Foto: Gety Images)
Crazy Stuff Tools Lisa Geiger

Crazy Stuff: Von Entdeckern und Erschreckern

In einem Krypto-Wettbüro setzen einige auf das Ableben des US-Präsidenten, derweil findet eine KI noch unbeachtete weibliche Intelligenz: der Crazy Stuff dieser Woche.

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Blockchain ermöglicht Wetten mit dem Tod

Wie lange lebt US-Präsident Donald Trump noch? Diese und ähnliche Wetten auf das Ableben von Prominenten werden aktuell noch auf der Blockchain-Plattform Augur angenommen. Aktuell sind die Einsätze niedrig, aber bei höheren Investitionen könnte das Spiel mit dem Tod durchaus ernst werden.

Glücksspiele mit Wetten auf Vorhersagen sind eigentlich verboten. Auf der Blockchain-Plattform Augur lassen sich die Beteiligten allerdings schwer nachverfolgen, weshalb sich der Vorhersage-Wettmarkt zur Zeit noch in einer Grauzone befindet. Bleibt nur zu hoffen, dass die Börsenaufsicht möglichen kriminellen Folgen solcher Wetten zuvorkommt. Gehandelt wird auf Augur natürlich mit Kryptowährungen - entweder Ethereum oder dem hauseigenen Token Reputation.

Gesichtserkennung funktioniert über alle Social Networks hinweg

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(Foto: Adobe Stock)

Mit der neuen Software „Social Mapper“ können Gesichter ihren Social-Media-Profilen zugeordnet werden. Der Bilder-Abgleich funktioniert über alle Plattformen hinweg, auch ohne API-Verbindung. Das US-Unternehmen Trustwave entwickelte das Tool für die Sicherheitsindustrie. Aktuell ist es noch recht behäbig unterwegs, für das automatisierte Zuordnen von 1000 Gesichtern zu ihren Social-Media-Profilen braucht das System aktuell noch über 15 Stunden.

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Die Software steht jetzt als Open Source Programm frei auf Github zur Verfügung, kann also noch von jedem und für jeden Zweck eingesetzt werden. Es bleibt also der kollektiven Fantasie überlassen, was man damit alles anstellen könnte.

KI findet 40.000 wichtige Wissenschaftler ohne Wikipedia-Eintrag

Viele Texterkennungsprogramme für künstliche Intelligenz werden mit Wikipedia-Einträgen trainiert. Das KI-Startup „Primer“ will mit seinem Tool „Quicksilver“ allerdings auch einen Beitrag leisten. Nach dem Scannen von 500 Millionen wissenschaftlichen Arbeiten destillierte die AI die wichtigsten zitierten Autoren heraus und verglich diese mit existierenden Wikipedia-Einträgen. Das wenig überraschende Ergebnis: 40.000 vor allem weibliche wichtige Wissenschaftler sind bisher nicht auf Wikipedia vertreten. Die Software holt das nach und hat bisher schon 100 neue Einträge hinzugefügt.

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Viel lässt sich auf Wikipedia über US-Wissenschaftlerin Teresa Woodruff noch nicht lesen - das soll sich nun mithilfe einer KI ändern (Screenshot: Wikipedia)

Ganze 85 Prozent der Biographie-Einträge auf Wikipedia gehören zu männlichen Personen. Dank der künstlichen Intelligenz erhoffen sich die Entwickler nun mehr Beiträge zu Menschen wie US-Wissenschaftlerin Teresa Woodruff vertreten, die schon 2013 vom Time-Magazin aufgrund ihrer Pionierforschung im Bereich Onkofertilität als „Most Influential Person“ genannt wurde. Allerdings reichte das bis dato nicht für einen Wiki-Eintrag.

Neues Armband sammelt Blutproben

Wissenschaftler an der Rutgers University New Brunswick haben ein Armband entwickelt, das Blutproben auswerten kann. Der nächste Schritt für Quantified Self-Enthusiasten und echte Patienten könnte das Armband sein, das mit Elektroden und extrem feinen Fühlern ausgestattet ist. Der Biosensor sammelt mit einem Schlauch dünner als ein menschliches Haar die Blutproben, deren Daten an ein per Bluetooth angeschlossenes Smartphone geschickt werden.

Armband Abbas Furniturewalla Rutgers University
(Foto: Abbas Furniturewalla Rutgers University)

So könnten Ärzte in Zukunft die Blutwerte ihrer Patienten schnell, direkt und auch aus der Entfernung überwachen. Bei vielen Krankheiten ist das Messen der Blutwerte ein wichtiger Faktor. Mit dem Sensor-Armband könnten viele verschiedene Berufs- und Patienten-Gruppen konstant bis aufs Blut überwacht werden.

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