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Ein LED-Fenster simuliert einen Sonnenuntergang (Bild: Mitsubishi)
Crazy Stuff Virtual Reality Facebook

Crazy Stuff: Unser Zukunftsausblick

Der gläserne Mensch kennt Berührung nur noch aus der virtuellen Realität und Sonnenlicht aus Fake-Fenstern. Sieht so unsere Zukunft aus? Echte Ausblicke bietet der Crazy Stuff der Woche.

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Mitsubishi baut Fake-Fenster

Mit LEDs, die seitlich in eine Scheibe hineinleuchten, imitiert Mitsubishi taghelle Fenster. Die Boxen können Sonnenlicht in allen Stimmungen wiedergeben: Blauer Himmel, sowie Sonnenauf- und untergang wird auf Knopfdruck abgespielt. So lebensecht, dass es ein BBC-Reporter „erschreckend realistisch“ findet.

Die Fake-Fenster werden zurzeit auf der Messe „CEATEC JAPAN“ vorgestellt. Auf die Marktreife müssen Kellerkinder wohl noch zwei bis fünf Jahre warten. Dann sollen dunkle Büroräume und andere fensterlose Bauten von dem künstlichen Sonnenlicht erhellt werden. Angeblich können auch ganze Deckenflächen mit einem Mosaik aus Sonnenlicht-Boxen bestückt werden, für das Flutlicht-Büro der nahen Zukunft.

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So sollen die LED-Fenster aussehen (Bild: Mitsubishi)

Ultraleichter Handschuh macht VR fühlbar

In der virtuellen Realität kann man sich zwar aktuell umschauen, aber nichts wirklich anfassen. Ein ultraleichter Nylon-Handschuh soll diese Erfahrung jetzt möglich machen. Nur zwei Millimeter dick, mit dünnen elastischen Metallbändern über den Fingern und einer kleinen Batterie zeigt die Entwicklung, dass es nicht immer wuchtige Exoskelette braucht.

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Der „DextrES“ sendet elektrostatische Signale an Finger, die ein Objekt in der virtuellen Realität greifen. So soll das Gefühl entstehen, wirklich einen Widerstand vor sich zu haben. Das Gerät blockiert also einfach die Bewegungsfähigkeit, wenn ein Gegenstand im Weg ist.

Vor allem Zocker sehen die Schweizer Wissenschaftler als Zielgruppe für ihre Erfindung. Aber auch, um beispielsweise Chirurgen zu schulen, könnte der Handschuh ein Glücksgriff sein.

Facebook platziert Kameras und Mikrofone im Wohnzimmer der User

Das neueste Spielzeug aus dem Hause Facebook heißt „portal“. Ein Bildschirm mit integrierter Kamera und einem Lautsprecher für die stationäre Videotelefonie soll Menschen mal wieder miteinander verbinden.

Darin befindet sich außerdem die Sprachassistentin Alexa, also kann der Lautsprecher analog zu Google Home oder Amazon Echo genutzt werden. Der Clou: Beim Videotelefonieren folgt die Kamera den Personen durch den Raum und blendet unerwünschte Hintergrundgeräusche aus.

Nachdem Facebook erst dementierte, dass irgendwelche Daten damit gesammelt würden, gab ein Sprecher jetzt doch zu, dass „dieselben Daten gesammelt werden wie beim Messenger.“ Nach den letzten Daten-Skandalen sind die Kunden jetzt jedenfalls so skeptisch, dass Facebook eine manuelle Klappe einbauen musste, die die Kamera des Geräts verschließt. Zuhören wird Alexa dann immer noch. Und den Inhalt der Gespräche wird Facebook höchstwahrscheinlich für das Targeting von Werbung nutzen.

Mehr zum Thema: Portal: Das ist Facebooks neuer Smart Speaker

Gesichts-Scan soll Alkoholverkauf vereinfachen

Damit auch wirklich nur Kunden ab 18 Jahren Alkohol kaufen können, sollen Gesichtsscanner an britischen Supermarkt-Kassen installiert werden. Vor allem an Selbstbedienungskassen ohne menschlichen Mitarbeiter soll die künstliche Intelligenz aushelfen. Solche Software funktioniert im Moment noch eher mangelhaft und weist rassistische Tendenzen auf (dunklere Hautfarben werden oft gar nicht erkannt).

Einige Supermärkte in UK dementieren solche Pläne. Trotzdem könnte die Technologie im nächsten Jahr schon zum Einsatz kommen. Sollte sie genauso gut funktionieren wie ein menschlicher Kassierer, lässt sie bestimmt auch den ein oder anderen Teenager alt aussehen.

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