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Crazy Stuff KI Trends

Crazy Stuff: Trommelwirbel für die Zukunftsmusik

Künstliche Schlagzeuger, fliegende Untertassen und Robo-Schwänze begleiten uns in die Zukunft. Der Crazy Stuff zeigt die verrücktesten Entwicklungen der Woche.

Sony hat eine KI entwickelt, die auf der Basis von 665 verschiedenen Songs lernt, neue Schlagzeug-Rhythmen zusammen zu setzen (Bild: Unsplash)
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Drohnen fliegen mit VR-Brille

Wie ein Vogel durch die Luft zu fliegen, ist ein uralter Menschheitstraum. Ein Set aus VR-Brille und Drohne macht genau das möglich. Die "DJI FPV"-Brille kann mit einer Drohne verknüpft werden, die wiederum von der zugehörigen Fernsteuerung gelenkt wird. So hat der Pilot selbst das Gefühl, mit an Bord zu sein und erlebt den Flug aus der eigenen Perspektive. Das System scheint eine deutlich bessere Videoqualität als bisherige Brillen zu bieten. Dabei kann die Drohne bis zu vier Kilometer entfernt die Landschaft erkunden, ihre Bilder werden mit maximal 28 Millisekunden Verspätung an die Brille gesendet. Sie soll sogar einen Nacht- und einen Rennmodus haben, in dem die jeweiligen Situationen in optimierter Videoqualität dargestellt werden. Damit können bis zu 8 Piloten ihre Drohnen gegeneinander antreten lassen.

Echte fliegende Untertasse entwickelt

In Rumänien hebt aktuell wieder eine fliegende Untertasse nach dem Science-Fiction-Vorbild ab. Die Tüftler Razvan Sabie und Iosif Taposu nennen ihre Kreation "All-Directional Flying Object" oder auch "ADIFO". Die Inspiration soll aber nicht aus dem Weltall, sondern von Delfinrücken kommen. Ähnlich wie ein Quadcopter lässt sich das Flugobjekt steuern. Die vier Antriebs-Rotoren geben Auftrieb, die zwei Düsentriebwerke treiben horizontal an. Damit soll sich das ADIFO extrem flexibel in der Luft bewegen. Bis jetzt existiert nur der Prototyp, die Entwickler sind aber überzeugt, dass diese neue Form einen Paradigmenwechsel darstellt. Weiterentwickelt sei die Untertasse "wie für Überschallgeschwindigkeit gemacht".

Robo-Schwanz balanciert Menschen

Bessere Balance und Manövrierfähigkeit soll er ermöglichen: Japanische Wissenschaftler haben einen Robo-Schwanz entwickelt, der seine Träger ein wenig nach Cosplay aussehen lässt. Inspiriert von Affen, die ihre Schwänze für das balancieren in Baumwipfeln nutzen, sind die bionischen Anhängsel mit beweglichen Gliedmaßen gestaltet. Anders als ähnlich gestaltete Spielzeuge soll diese Entwicklung tatsächlich bei der Arbeit zum Einsatz kommen. Beispielsweise als Bestandteil eines Exoskeletts können die Schwänze ein Gegengewicht für schwere Lasten bieten, die ein Arbeiter heben muss. Möglicherweise kann er auch Halt bieten für VR-Spieler, die schnell das Gleichgewicht verlieren

Sony trainiert KI-Schlagzeuger

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Sony hat eine KI entwickelt, die auf der Basis von 665 verschiedenen Songs lernt, neue Schlagzeug-Rhythmen zusammen zu setzen (Bild: Unsplash)

Auf der Basis von 665 verschiedenen Songs lernte eine künstliche Intelligenz, neue Schlagzeug-Rhythmen zusammen zu setzen. Die KI analysiert den musikalischen Kontext und schlägt daraufhin eine Abfolge aus Bass, Kicks und Snares vor. Damit will Sony ausdrücklich keine Schlagzeuger ersetzen, sondern Musikern lediglich neue Werkzeuge geben, ihre kreativen Ideen zu verwirklichen. Deshalb soll die KI jetzt weiterentwickelt werden, über Kick-Drums hinaus auch ganze Schlagzeugsets erstellen zu können. Auf der eigenen Website sind erste Beispiele zu hören.

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