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Fotos von menschlichen Gesichtern mit all ihren Makeln können jetzt durch künstliche Intelligenz generiert werden (Foto: rawpixel on Unsplash)
Crazy Stuff KI AI

Crazy Stuff: Technologie für die Welt von Morgen

Während Tiger-DNA um die Erde kreist, retten Armbänder Menschen, die online ihre Geschäfte regeln. Der Crazy Stuff der Woche zeigt, was heute schon geht und morgen zum Alltag wird.

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KI generiert Gesichter von Menschen, die es nicht gibt

Fotos von menschlichen Gesichtern mit all ihren Makeln können jetzt durch künstliche Intelligenz generiert werden. Eine Entwicklergruppe des Chip-Herstellers Nvidia aus Kalifornien trainierte ihre KI eine Woche lang.

Das Ergebnis: Echt aussehende Portraits von Menschen, die es nicht gibt. Der Algorithmus setzt Merkmale passend zusammen, sodass ein authentisch aussehendes Gesicht entsteht. Stockfotografie dürfte also demnächst auch ohne menschliche Models auskommen.

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Armband erkennt Überdosis und holt Hilfe

Dieses Jahr starben 115 Drogenabhängige in den USA an einer Überdosis. Ein Armband soll sie retten: Studenten aus Pittsburgh, Pennsylvania, arbeiten an einem Notfallknopf mit Biosensor. Ein Laser im Armband misst die Sauerstoffsättigung im Blut. Wenn diese zu niedrig ist und auf eine Überdosis hindeutet, beobachtet das Gerät die Situation für 10 Sekunden.

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Bleibt der Patient in Lebensgefahr, schlägt es Alarm: Mit einem Warnton, einem leuchtenden roten Licht und mit einer SMS-Nachricht, die den Standort des Patienten enthält. Das preisgekrönte Projekt läuft unter dem Titel „HopeBand“ und soll für den Endkonsumenten 16 bis 20 US-Dollar (etwa 12 bis 17 Euro) kosten, wenn die Testlaufzeit bestanden ist.

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Jetzt wird's crazy!

Manchmal verrückt, immer kurios und Small-Talk-tauglich, das ist Crazy Stuff! Jeden Donnerstag stellen wir 5 verrückte Ideen aus aller Welt online und auch im LEAD Bookazine 03/2018 erwarten dich allerhand spannende Kuriositäten. Von autonomen Blumentöpfen über Sound-Tattoos und digitale Mini-Rechner - LEAD 03 hat jede Menge abgefahrene Fundstücke für dich parat. Mehr dazu im Heft>>>

Tiger-DNA ins All geschossen

Getrocknet und pulverisiert haben chinesische Wissenschaftler die DNA eines Tigers laut China Daily ins All geschossen. Die nichts ahnende Großkatze heißt Kang Kang und wohnt im Zoo von Guangzhou. Seine Gene sollen als Sicherheits-Backup um die Erde kreisen, sollte seine Spezies irgendwann aussterben. Der Südchinesische Tiger ist extrem bedroht, die letzten Überlebenden findet man nur noch in Zoos.

Die Firma „Endless Door“ hat sich darauf spezialisiert, beständige Behälter für getrocknetes DNA-Pulver herzustellen. Wer also ebenfalls seine DNA ins Universum schicken will, kann sich an die chinesischen Experten wenden.

Bürokratie funktioniert in Estland digital

Die 1,3 Millionen Einwohner Estlands können fast alles vom Arztrezept bis zur Geburtsurkunde online beantragen. Eine Online-Plattform vermeidet lange Schlangen in Bürgerämtern, soll Transparenz und sogar das Wirtschaftswachstum fördern. Basis ist die Software „X-Road“, ein dezentralisierter Server, der alle Daten verschlüsselt und authentifiziert.

Die Bürger haben Einblick in ihre Daten und sehen auch, ob beispielsweise die Regierung diese Daten nutzt. Mit der Bürokratie ohne Anwesenheitspflicht ist das Land für Digitale Nomaden interessant, die damit auch von Bali aus ihre Geschäfte regeln können.

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Wie bitte?

Noch nie gab es so viele Möglichkeiten zu kommunizieren. Wie Unternehmen es dennoch schaffen, ihre Botschaft erfolgreich zu vermitteln? Das neue LEAD Bookazine gibt unter anderem Tipps für den Einsatz von Voice-Skills, UX und Change-Management im Arbeitsleben. So gelingt Kommunikation – ohne Missverständnisse.

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