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Crazy Stuff Tends Tech

Crazy Stuff: Technische Hilfsmittel, die unseren Alltag bereichern

Eine Robo-Flotte bei den Olympischen Spielen, durch Vibration gesteuerte Hunde - und Roboter, die echte Gefühle zurück in amputierte Arme bringen: Dieser Crazy Stuff spürt auf, was für Technik-Trends uns diese Woche bewegen.

Bei den Olympischen Sommerspielen 2020 will Tokyo eine Roboter-Flotte präsentieren. (Bild: Toyota)
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Robo-Arm lässt Amputierte fühlen

Von Gedanken kontrolliert bewegt sich der Roboterarm: Der Arm-putierte Keven Walgamott kann mit der neuen Extremität sogar Bananen schälen, Trauben abzupfen und Nachrichten auf dem Handy tippen. Nach dem Star Wars-Helden nennen die Wissenschaftler an der Universität Utah ihre Erfindung „Luke“. Elektroden, die an seine Muskeln implantiert wurden, kontrollieren die Prothese. Als erste Handlung mit dem neuen Arm hielt er die Hand seiner Frau und zog sich selbst den Ehering an. Dabei konnte er sogar fühlen, was er berührte. Sensoren in der Hand leiten Impulse weiter an Nervenenden in seinem Arm. Auch mit verbundenen Augen konnte er Gegenstände nur durch die Berührung mit der Prothese identifizieren. Als nächsten Schritt wird die Technologie so weiterentwickelt, dass sie ohne Anbindung an einen Computer funktioniert.

Weste kontrolliert Hunde mit Vibrationen

Umdrehen, vorwärts gehen, hinlegen: Diese Kommandos können Hunde jetzt auch auf Signale einer Weste ausführen. In Situationen, wo die Hunde zu weit vom Menschen entfernt sind, um Rufe zu hören, kann diese nützlich sein. Wissenschaftler an der Ben-Gurion Universität in Israel haben eine Hundeweste entwickelt, die Vibrationen an verschiedenen Stellen abgibt. Menschen steuern die Signale per Fernbedienung. Testhunde lernten innerhalb von nur einer Stunde, auf die neuen Vibrations-Signale zu hören.

Vor allem in Suchmissionen für Militär- und Polizei-Hunde aber auch für den Hund, der gerne mal alleine in den Wald sprintet, dürfte die Erfindung die Kommunikation vereinfachen.

Tragbares Bidet spült auch unterwegs

Crowdfunding macht’s möglich: Die Erfinder von Sonny aus Kalifornien konnten ihr tragbares Bidet finanzieren. Für 89 US-Dollar ist es bestellbar, ab Dezember soll ausgeliefert werden. In dem silbernen, minimalistisch designten Stab befindet sich eine Düse, die auf Knopfdruck einen starken Wasserstrahl abgibt. Dieser soll auch unterwegs das Klopapier seiner Käufer ersetzen. Das Gerät muss nur für eine Stunde aufgeladen werden, um 3 Wochen lang zweimal am Tag zu spülen. Damit sollen Nutzer eine Menge Papier und Geld sparen. In den USA ist Toilettenpapier vergleichsweise teuer, deshalb könnte sich das tragbare Bidet durchaus lohnen.

Roboter bevölkern die Olympischen Spiele

Tokyo 2020 Robot Project Toyota V2
Bei den Olympischen Sommerspielen 2020 will Tokyo eine Roboter-Flotte präsentieren. (Bild: Toyota)

Für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokyo will Toyota eine Roboter-Flotte auffahren. Sieben verschiedene Robo-Gehilfen plant die Firma, um Besucher der Spiele von der Technologie zu überzeugen. Die Maskottchen Miraitowa und Someity sind etwa dazu da, Besucher zu grüßen und zu unterhalten. Der humanoide Roboter T-HR3 soll es Menschen ermöglichen, mit Athleten an weit entfernten Standorten zu interagieren. Der Kommunikations-Bot T-TR1 überträgt die Spiele mit seiner Kamera. Seine digitalen Zuschauer können sich so virtuell durch Stadien bewegen und über den Roboter mit Menschen vor Ort interagieren. Und schließlich schickt Toyota natürlich auch ein selbstfahrendes Auto ins Spiel. Dieses sieht allerdings eher aus wie ein fahrendes Tablett und ist auch genau zu diesem Zweck gebaut. Der Field Service Robot (FSR) bringt Gästen ihre Mahlzeiten und Getränke. Mit der Strategie, die Robo-Flotte zu dem Event vorzuzeigen, ist Toyota nicht allein. Auch Honda will mit Robotern auffallen. Mögen die Robo-Spiele beginnen.

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