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Crazy Stuff Technik Kolumne

Crazy Stuff: Von VR-Anzügen und Hai-Drohnen

Mit welchen technologischen Auswüchsen wir es in der nahen Zukunft zu tun bekommen könnten, zeigt der Crazy Stuff der Woche.

Dänische Architekten der Firma "3XN", "MAP architects" und der "Dansk AM Hub" haben 3D-Drucker erfunden, die sie sich durch die Luft, im Wasser und an Land fortbewegen können (Bild: 3XN)
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Killer-Drohne verkleidet sich als Hai

In China wurde ein mechanischer Hai in Originalgröße vorgestellt, der als Killer-Drohne zum Einsatz kommen könnte. Bewaffnet mit Raketen, soll er angeblich hauptsächlich in Such- und Aufklärungs-Missionen schwimmen. Es wird berichtet, dass der metallene Hai hohe Geschwindigkeiten und schwere Ladungen aufnehmen kann, außerdem soll er besonders leise sein. Die Informationen über die Konstruktion sind allerdings wenig detailliert und es existieren nur wenige Bilder von der Messe, auf der er ausgestellt wurde. Dort soll er allerdings "viele Blicke auf sich gezogen" haben.

3D-Drucker bessern Straßen aus

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Dänische Architekten der Firma "3XN", "MAP architects" und der "Dansk AM Hub" haben 3D-Drucker erfunden, die sie sich durch die Luft, im Wasser und an Land fortbewegen können (Bild: 3XN)

Dänische Architekten der Firma "3XN", "MAP architects" und der "Dansk AM Hub" haben 3D-Drucker erfunden, die sie sich durch die Luft, im Wasser und an Land fortbewegen können. Ihre Vision: Gebäude und Infrastruktur sollen mit autonomen 3D-Druckern gebaut und in Stand gehalten werden. Beispielsweise Brücken und Straßen könnten durch fliegende Flotten ausgebessert werden. Eine weitere Idee ist der Einsatz von tauchenden 3D-Druckern, die nach starken Stürmen künstliche Riffe am Meeresboden drucken. Natürlich auch Gebäude an Land sollen von der Druckerkolonne überarbeitet werden. Der einzige Haken: Die Drucker müssen erst noch produziert werden, bis jetzt existieren sie nur als ambitionierter Plan.

KI-Bar ordnet Tresenchaos

Vordrängeln unmöglich: Ein von britischen Wissenschaftlern entwickelter KI-Barkeeper merkt sich über Gesichtserkennung die tatsächliche Reihenfolge von Tresen-Gästen. Auf einem Bildschirm wird das Bar-Publikum live gezeigt, über den Köpfen schweben Zahlen, die eine Reihenfolge anzeigen. Das wiederum gibt den Gästen ihre ungefähre Wartezeit, bis sie bedient werden. Die Technologie prüft auch automatisch das Alter der Gäste. Das KI-System gibt die Informationen an das Barpersonal weiter und ermöglicht maximal effiziente Arbeitsabläufe hinter dem Tresen. In der „5cc Harrild & Sons“ Bar in London ist der weltweit erste AI-Barkeeper der Firma "DataSparQ" schon im Einsatz.

Anzug verbindet VR und AR

Komplett in die virtuelle Realität übersetzt der "Teslasuit" all unsere Bewegungen. Kombiniert mit einer VR-Brille, lässt uns der Ganzkörperanzug noch tiefer in Spielewelten eintauchen. Elektronische Mesh-Stoffe übertragen über Impulse das Gefühl von Berührung, Wind, Wasser, Hitze und Kälte. Stöße und Schläge des Endgegners könnten wir also tatsächlich spüren.

Im Gegenzug werden auch eigene Bewegungen in die virtuelle Welt übersetzt. CGI-Animationen könnten so entstehen, und Sportler könnten ihr Training genau messen und Bewegungen, Stresslevel und andere Gesundheitsfaktoren aufzeichnen. Im Moment wird der Teslasuit vor allem für virtuelle Trainings diverser Industrien entwickelt.

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Warum es sich lohnt, zusammen gegen den Strom zu schwimmen und in welchen Pools sich fünf deutsche Städte besonders beweisen können: ein Überblick im aktuellen LEAD Bookazine 2/2019!

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