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Crazy Stuff Sony Gesichtserkennung

Crazy Stuff: Eine Mondfahrt ins Jahr 2019

Wir erobern die dunkle Seite des Mondes während Sensoren unsere Organe beobachten und Smartphone-Hersteller immer noch mit weltlichen Problemen kämpfen. Der Crazy Stuff der Woche gibt einen Vorgeschmack auf das technologische Jahr 2019.

(Bild: action press/Xinhua)
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Chinesische Rakete landet auf der dunklen Seite des Mondes

Zum ersten Mal in der Geschichte schafft es eine chinesische Rakete, auf der dunklen Seite des Mondes zu landen. Das berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Die Rakete Chang'e 4 sendete erste Bilder von dieser weiter von der Erde entfernten Seite des Mondes. Sie zeigen einen kleinen Krater und eine kahle Mondlandschaft. Bisher gab es lediglich Mond-Missionen, bei denen
die meisten Sonden den Mond umkreisten oder an ihn vorbei geflogen sind. China ist das erste Land, das die Sonde auf der erdabgewandten Mondseite landen lassen hat. Diese soll nun die geologische Beschaffenheit der Region erforschen und Experimente durchführen.

Bald soll der Rover an Bord in die freie Wildbahn entlassen werden. Chang'e ist nach einer chinesischen Gottheit benannt, die seit Jahrtausenden auf dem Mond lebt.

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Mensch oder Maschine

Unternehmen experimentieren mit künstlicher Intelligenz. Ob im Kundenservice oder in der Medizin, KI kann fast überall eingesetzt werden. Sollte es bei den Anwendungsgebieten Grenzen geben? Im Gegensatz zum Menschen fehlt der intelligenten Maschine nämlich eine Sache – das Gewissen. Die Diskussion um Fragen der Ethik lässt sich im LEAD Bookazine 3/2018 nicht vermeiden.

Nano-Sensor für Herzen entwickelt

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(Credit: 2018 Someya Group)

So klein, dass er schlagende Herzen nicht stört: Die Universität Tokio, das Forschungsinstitut RIKEN und die Tokio Women's Medical University hat ein Nano-Sensor entwickelt, der die Aktivität innerer Organe beobachtet. Damit ist es zum ersten Mal gelungen, Zellen eines schlagenden Herzens ungestört mit einem Sensor zu versehen. Die Elektroden werden mit einem hauchdünnen Nanomesh-Stoff an der Zelle befestigt. Mit dieser Entwicklung ist es nun auch denkbar, andere Organe bei laufendem Betrieb zu beobachten.

Sony baut bessere 3D-Gesichtserkennung für Smartphones

Für 2019 plant Sony, die besten Chips für die Verarbeitung von 3D-Bildern herzustellen. Damit ist nicht unbedingt Augmented Reality gemeint. Besonders für Smartphone-Hersteller sind solche Entwicklungen spannend, um endlich die noch suboptimale Gesichtserkennung zu verbessern. Dafür will Sony Laser einsetzen, die wie ein Echolot die Tiefe des Raums erfassen. So sollen Gesichter noch detaillierter erfasst werden. Aktuell können Nutzer zwar ihre Geräte beispielsweise mit dem Gesicht entsperren, das Sicherheitsfeature funktioniert aber nur bei optimalen Lichtverhältnissen. Solche und andere Hürden will Sony dieses Jahr aus dem Weg räumen.

Auch interessant: Crazy Stuff: Technologie für die Welt von Morgen

Sexspielzeug per Smartwatch steuern

Vibration per Apple Watch und Alexa steuern, das soll bald mit den Sexspielzeugen der Marke "OhMiBod" möglich sein. Der Vibratoren-Hersteller aus New Hampshire, USA, arbeitet derzeit an einer App für die Smartwatch sowie einem Alexa-Skill. Nutzer können damit beispielsweise die Vibration der Bluetooth-Geräte an ihre Herzfrequenz anpassen.

Obwohl Apple bereits Apps wie Tumblr wegen Porno-Content aus dem Store verbannt hat und Alexa ebenfalls bereits Probleme mit einem BDSM-Skill hatte, sieht "OhMiBod" keinen Grund zur Sorge. Ihre App stehe bereits seit Jahren im Store und Amazon verkauft ebenfalls schon lange die zugehörigen Vibratoren. Die neuen Ansätze seien daher dem Unternehmen zufolge nur eine "Erweiterung der User Experience"

So funktioniert das Sexspielzeug per Smartwatch:

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