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Virtual Eye Pod 05
(Bild: Jaguar)
Crazy Stuff Autonomes Fahren Künstliche Intelligenz

Crazy Stuff: Mensch, Maschine & Co.

In China bezahlen Supermarkt-Kunden mit ihrem Gesicht, selbstfahrende Autos blinzeln Fußgänger an und eine künstliche Intelligenz scheitert am Stuhl-Design. Einen Blick in unsere Zukunft erlaubt der Crazy Stuff der Woche.

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Selbstfahrende Autos bauen Blickkontakt auf

"Schau mir in die Augen, Kleine" sollen selbstfahrende Pods künftig Fußgängern vermitteln. Ingenieure und Psychologen von Jaguar Land Rover wollen das Vertrauen zwischen Mensch und Maschine stärken und bauen große Kulleraugen an so genannte Fahrkokons. Hält das Fahrzeug an, nehmen die Augen-Displays erstmal Blickkontakt mit dem Fußgänger auf. Damit soll der Pod sein Verhalten im Straßenverkehr signalisieren können, zum Beispiel, dass er anhält, um jemanden über die Straße gehen zu lassen.

Den Trick haben sich die Psychologen von menschlichen Autofahrern abgeschaut. Im Rahmen eines größeren Forschungsprojekts testen sie solche und andere Manöver, um autonom agierende Fahrzeuge fit für die Straße zu machen.

Virtual Eye Pod 07
(Bild: Jaguar)

Künstliche Intelligenz gestaltet Gaga-Stühle

"Das ist ja Stuhl" erkennt der AI-Bot der beiden Designer Philipp Schmitt und Steffen Weiss. Die in New York und Berlin ansässigen Künstler trainierten eine künstliche Intelligenz mit 562 Bildern von verschiedenen Stuhl-Designs aus dem 20. Jahrhundert. Das Ergebnis ihres "chAIr Project" kann sich sehen, aber nicht wirklich auf sich sitzen lassen. Die auf Basis der Beispiel-Bilder neu generierten Stuhl-Designs erinnern eher an Kreationen von M.C. Escher als an einen POÄNG.

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In der nächsten Phase des Projekts sollen aus den Miniatur-Modellen der AI-Designs jetzt lebensgroße Stühle werden. Mit ihrem Projekt wollen die beiden Designer zeigen, dass künstliche Intelligenz menschliche Designer noch lange nicht ersetzt.

Chinesischer Supermarkt lässt mit Gesicht bezahlen

Den Supermarkt der Zukunft zeigt uns der Chinesische Handelsgigant Alibaba jetzt in Form eines Concept Stores. In Shanghai können Kunden komplett über die zugehörige App einkaufen und essen. Der Laden liefert Lebensmittel innerhalb von 30 Minuten über ein cleveres Distributionssystem zu Kunden nach Hause. Wer noch selbst die Regale absuchen will, kann zu jedem Produkt einen Barcode scannen. Dieser verrät ihm nicht nur Herkunft und Kunden-Rezensionen, sondern auch, wann das Produkt angeliefert wurde.

Im Restaurant nebenan liefern Roboter auf einem Lieferband das Essen, das per App bestellt und bezahlt wurde. Praktisch, dass Alibaba direkt sein eigenes Bezahlsystem integriert. Mit "Alipay" können Kunden sogar per Gesichtserkennung bezahlen. Ein Einkaufserlebnis fast ohne menschlichen Kontakt – wer braucht schon Tante Emma?

Apple arbeitet an AR-Brille

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Ein Symbolbild (Bild: stock.adobe.com)

Mit dem Kauf eines Start-ups für AR-Brillen-Displays aus Colorado bleibt klar, dass Apple weiter aktiv an Augmented Reality Brillen arbeitet. "Akonia Holographics" fertigt dünne, transparente Brillengläser, die farbstarke Bilder anzeigen können. Die Firma ist nur einer von vielen Zukäufen im AR-Segment. Apple-Jünger freuen sich schon jetzt auf eine neue Innovation aus dem Cupertino-Kader. Bleibt offen, welche Firma aus dem Silicon Valley oder darüber hinaus das Rennen um die Massenmarkt-taugliche AR-Brille gewinnt.

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