Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Crazy Stuff Gadgets Elon Musk

Crazy Stuff: Meditieren um den Mond

Innovation aus Infrarotstrahlung, Lego-Steinen und Elektroden soll uns wärmer, beweglicher, entspannter machen. Der Crazy Stuff der Woche führt uns bis zum Mond und zurück.

Das Stirnband "Muse" sammelt Daten beim Meditieren (Bild: InteraXon)
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Stirnband hilft beim Meditieren

Wer beim Meditieren Daten sammeln will, für den hat sich das kanadische Start-up InteraXon etwas ausgedacht. Die Erfinder verbauen Elektroden in ein Stirnband, das Meditationen leitet und die menschlichen Reaktionen darauf genau beobachtet. Das Wearable (oder Thinkable) spielt Geräusche ab wie etwa Vogelzwitschern, Regen, Wellen, Wind oder Ambient Musik. Eine Stimme (die man aber auch ausschalten kann) führt dann durch drei verschiedene Arten von Mediation: Sie sollen die Herzfrequenz herunterbringen, den Menschen beim Still liegen kontrollieren und durch Atemübungen führen.

Ein ähnliches Konzept hat das Start-up ebenfalls in Brillen verbaut: Die "Brain Sensing Eyewear" von Smith verfolgt ebenfalls über Elektroden die Aktivität des Trägers. Diese Geräte verbinden sich nach erfolgter Meditation mit der zugehörigen App. So kann der endlich Tiefenentspannte ganz konkret nachlesen, wie effizient die Meditations-Session war. Die Firma plant, weitere Meditationsübungen zu integrieren und bald auch eine Lauf-Meditation anzubieten.

Infrarot Heizung wärmt Menschen statt Luft

Crazystuff3
(Bild: Saiterm)

Eine Alternative zur klassischen Heizung soll den CO2-Ausstoß verringern und Heizkosten sparen. Die Firma Saiterm aus Amsterdam hat ein Heizsystem über Infrarot-Technologie erfunden. Das heißt, anders als Gas oder Elektrizität (die die Luft heizen), wärmt Infrarot Menschen und Objekte direkt. Das soll auch stickige oder trockene Heizungsluft verhindern. Die Infrarot Hitze verteilt sich also effektiver und ist deshalb auch günstiger. Laut Zahlen des Herstellers ist eine Fußbodenheizung zum Beispiel durchschnittlich 236 Prozent teurer zu betreiben als "Spring". Die Tests der Firma haben ergeben, dass die Panels (1200 x 600 mm) mit nur 460 Watt über 85 Grad Celsius erreichen. Damit behauptet der Hersteller, das effizienteste Heizsystem der Welt zu verkaufen.

Spring gibt es in mehreren Größen und kann von einem Smartphone, Tablet oder Thermostat aus kontrolliert werden. Eine Anwendung schlägt vor, die Panels an der Wand oder sogar an der Decke zu montieren, da keine Rohre zu den minimalistischen Kacheln führen, wie bei der klassischen Heizung.

Spanischer Teenager baut sich Armprothese aus Legos

Manchmal kommen die größten Erfinder aus den kleinsten Staaten. Der 19-jährige David Aguilar aus Andorra, Spanien, bastelte sich selbst eine Armprothese aus roten und schwarzen Lego-Teilen. Er wurde aufgrund eines seltenen Gendefekts ohne rechten Arm geboren.

Die Robo-Funktionalitäten erlauben ihm, Gelenke zu bewegen und Gegenstände zu greifen. Diese Version ist schon "MK4", benannt nach dem Anzug des Superhelden Iron Man. "MK1", seine erste Version des Robo-Arms baute er mit 9 Jahren, jede neue Version konnte neue Bewegungen ausführen. Inzwischen studiert er Bioingenieurwesen an der Universität Internacional de Catalunya und hat einen YouTube-Channel mit dem Namen "Hand Solo". Sein Traum ist es, bezahlbare Robo-Prothesen für den Massenmarkt zu gestalten.

Elon Musk schickt zwei Menschen um den Mond

Die Mondfahrt-Pläne werden konkreter: Die beiden Seelen, die bei Elon Musk einen privaten Trip zum Mond bestellt haben, trainieren jetzt angeblich ihrem Ziel entgegen. Der CEO von SpaceX will die beiden Hobby-Raumfahrer nicht namentlich nennen. Er verriet allerdings, dass sich die beiden Personen kennen und den Trip "sehr ernst" nehmen. Ende letzten Jahres haben sie bereits eine ordentliche Summe als Kaution hinterlegt. Musk meint, die Zahl ist vergleichbar zu den Kosten, Astronauten auf die Internationale Raumstation zu schicken. Nasa bezahlt dafür aktuell um die 70 Millionen US-Dollar. Trotzdem möchte Musk seine Zielgruppe eingrenzen, die beiden Raumfahrer seien "niemand aus Hollywood".

Der Ausflug soll etwa eine Woche dauern. Das "Falcon Heavy" Raumschiff soll sich dabei der Oberfläche nähern, aber nicht auf ihr landen. Wenn die Mission gelingt, wäre das die erste Mond-Mission in 45 Jahren und würde etwas tiefer in den Weltraum eindringen als die Apollo 13 im Jahr 1970. Allerdings hat Musk bereits einige Deadlines für seine Weltraum-Pläne verschoben. Auch Amazon-CEO Jeff Bezos plant Raumfahrer ins All zu schicken und auch die Nasa hätte Vorrang, wenn die Rakete gebraucht wird. Das Rennen ins All ist noch offen.

Lead 4 Cover 1200X1200
Wie bitte?

Noch nie gab es so viele Möglichkeiten zu kommunizieren. Wie Unternehmen es dennoch schaffen, ihre Botschaft erfolgreich zu vermitteln? Das LEAD Bookazine 4/2018 gibt unter anderem Tipps für den Einsatz von Voice-Skills, UX und Change-Management im Arbeitsleben. So gelingt Kommunikation – ohne Missverständnisse.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Verlagsangebot
Anzeige
Anzeige
Aktuelle Stellenangebote
Alle Stellenangebote