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Dieser Riesenroboter steht im weltweit ersten VR-Vergnüngungspark (Bild: Imaginechina)
Crazy Stuff Tools Gadgets

Lost in Translation

Eine Oma, die Apps entwickelt, Lachtraining für Chinesen und der erste VR-Themenpark: Unser Crazy Stuff nimmt euch auch in dieser Woche mit in die Welt der abstrusen Gadgets, Köpfe und Absonderlichkeiten des Internets.

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Suchst du etwas Bizarres, wirst du in Asien sicher fündig. Dass unser Crazy Stuff diesmal fast eine Asien-Edition (drei von fünf) geworden ist, liegt vielleicht auch daran, dass ich gerade in Japan war: zu viele Bilder von Roboterhotels, Automatenrestaurants und Airline-Hotels in meinem Kopf. Ein bisschen wie in dem Film "Lost in Translation" mit Bill Murray und Scarlett Johansson, der in Tokio spielt.

Zähne zusammenbeißen und durch

Ich habe gelesen, dass Models für ein perfektes Lächeln ihre Zungenspitze sanft an die vorderen Schneidezähne drücken und an etwas Schönes denken sollen. Damit auch die Augen mitlachen. Eine sanfte Methode, die bei Fotos prima funktioniert. Zumal man da im Nachhinein auch noch mit Photoshop nachbessern kann. Im wahren Leben muss das Lachen sofort sitzen. Asiaten gelten als besonders gute Lächler: Thailand, "das Land des Lächelns". Nur die Chinesen haben noch Nachholbedarf. Diese Krankenschwestern aus Handan in der chinesischen Provinz Hebei bedienen sich bei ihrem Training für das perfekte *Bling* einer uralten Technik. Dabei klemmt man sich zwei Essstäbchen quer zwischen die Zähne, beißt kräftig drauf und lacht dabei. Das soll die Lachmuskeln trainieren. Auch Polizisten, Flugbegleiter und Reiseführer, so heißt es, mussten sich schon dieser Prozedur unterziehen. Kate Moss übrigens hat immer gesagt: Für den perfekten Look besser nicht lächeln.

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Mit Gewalt zum perfekten Lächeln (picture alliance/Hao Qunying/Imaginechina/dpa)

Schrei, wenn du kannst

Und weiter geht's mit China, auch wenn es jetzt mehr ums Schreien als ums Lachen geht. In der Provinz Ghanzou hat kürzlich ein neuer Vergnügungspark eröffnet. Das Oriental Science Fiction Valley ist aber alles andere als gewöhnlich: Alle Attraktionen und Fahrgeschäfte werden für den Extrakick mit Virtual Reality erweitert. Auf dem rund 134 Hektar großen Spielplatz können sich vergnügungsdurstige Chinesen in mehr als 35 VR-Fahrgeschäften austoben. Von Riesenrobotoren über Science-Fiction-Schlösser bietet das Oriental Science Fiction Valley alles, was das (Nerd-) Herz begehrt.

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Das Oriental Science Fiction Valley, ein 134-Hektar großer Spielplatz (Bild: Imaginechina)

Japanerin ist älteste App-Entwicklerin der Welt

Masako Wakamiya ist mal von Tim Cook umarmt worden. Fürs Knuddeln ist der Apple-Chef nicht bekannt. Umso mehr für Innovationen. Man kann sagen: Wen Cook in den Arm nimmt, der hat das auch verdient. Die 83-jährige Masako Wakamiya kommt aus Japan und zählt zu den ältesten App-Entwicklern weltweit. Im Alter von 81 Jahren brachte sie im Anfang 2017 ihre erste iPhone-App heraus. Dabei hatte sie sich erst mit 60 Jahren ihren ersten Computer gekauft und immer wieder festgestellt, dass es viel zu wenig interessantes Online-Material für ältere Menschen gibt. Übers Internet brachte Katsushiro Koizumi, Vorstandsvorsitzender der Firma Tesseract, die Programmieren und Software-Entwicklung unterrichtet, der Seniorin bei, ihre eigene Gaming-App zu entwickeln. "Hinadan" zählt mittlerweile 80.000 Download.

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Die 83-jährige Masako Wakamiya entwickelt Apps für Senioren (Bild: picture alliance/Takehiko Kambayashi/dpa)

Smartes Pflaster misst Blutzucker

Schluss mit Piksen! Diabetiker dürften sich sicherlich freuen, wenn diese smarten Pflaster marktreif würden. Britische Forscher haben eine neue Methode zur Messung des Blutzuckers vorgestellt. Die neue Blutzuckermessmethode ist schmerzfrei und funktioniert, ohne die Haut zu verletzen. Ein Sensor, der in das Pflaster integriert ist, misst den Blutzucker über die Haut.

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Smarte Pflaster könnten vielleicht das Blutzuckermessgerät ersetzen (Bild: shutterstock)

German Mittelstand

Ein besseres Smartphone geht fast gar nicht: Die Shiftphones sind lokal, minimal, nachhaltig, crowdfinanziert. UND: Sie werden als Familienunternehmen von Carsten und Samuel Waldeck entwickelt. "Es ist stylisch und doch minimalistisch ohne unnötigen Schnickschnack. Von außen (ID) und von innen (User-Interface)" - so beschreibt das Unternehmen auf seiner Website das Design des Smartphones. Das aktuellste Smartphone-Modell, das SHIFT6m, kann jetzt vorbestellt werden.

Für die Produktion nutzen sie keinerlei Konfliktrohstoffe und folgen strengen Arbeitsvorschriften. Statt wie andere Smartphone-Hersteller den Verkauf durch bewussten Verschleiß der Geräte anzukurbeln, bietet das Unternehmen aktiven Reparatursupport in YouTube-Videos an. Das neue SHIFT6m soll sich mit den Highend-Geräten anderer Hersteller messen können. Nur haben sie eine andere Seele: "Smartphones can be time killers. There is no greater gift for you today than the next 24 hours. Use them wisely. People are more important than machines", steht als kleiner Hinweis auf der Rückseite jedes Smartphones.

Das SHIFT6m ist modular aufgebaut. Wie? Das zeigt dieses Video.

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Das SHIFT6m (Bild: Shiftphones)
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