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Ats Nightview 2
Autonomous Travel Suite, Radical Innovation Award 2018 (Foto: Aprilli)
Crazy Stuff Autonomes Fahren Lisa Geiger

Crazy Stuff: Leben in der Zukunft

Geräte mit Gedanken steuern, als guter Bürger Punkte sammeln und Familienurlaub im selbstfahrenden Hotel. Was heute schon absehbar ist, verrät der Crazy Stuff der Woche.

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Selbstfahrendes Hotelzimmer bringt Gäste ans Ziel

Schlafen, duschen, arbeiten und dabei fahrerlos von A nach B kommen. Das Konzept eines fahrenden Hotelzimmers entspringt dem Aprilli Design Studio in Toronto. Dafür gewann Designer Steve Lee sogar den Radical Innovation Award. Seine Autonomous Travel Suite (ATS) soll sechs bis zehn Stunden fahren und per App bedient werden. Damit sollen Gäste ihren Zielort und Zwischenhalte eingeben, auch die straßentiefen Panorama-Fenster soll man damit dimmen können.

In Lees Vision bevölkert bald eine ganze Kette an autonomen Hotels die Straßen. Module wie Pools, Fitnessstudios, Restaurants und Meeting Räume sollen sich bei Bedarf andocken. Der Designer gibt zu, dass die Technologie für solche selbstfahrenden Träume noch nicht ganz so weit ist und sein Konzept erst in rund zehn Jahren Realität werden könnte.

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Gelähmte Menschen steuern Computer mit Gedanken

Mit einem Mini-Implantat im Gehirn steuern drei gelähmte Studienteilnehmer den Cursor eines Tablets. Sie schauen YouTube-Videos, chatten mit Freunden und spielen Klavier auf einer digitalen Tastatur. Die US-Wissenschaftler von „BrainGate“ ermöglichen damit bewegungsunfähigen Menschen neue, intuitive Wege der Kommunikation und Unterhaltung.

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Bis zu 30 Buchstaben pro Minute und 22 Klicks können die Teilnehmer mit dem Sensor auf einem Tablet antippen. Ein Teilnehmer findet die Bedienung über das Gehirn „natürlicher als eine Maus zu benutzen“, ein anderer hat „mehr Kontrolle als über andere Systeme“.

China führt Bewertungssystem für Bürger ein

Bis Ende 2020 will China ein Bewertungssystem für das Sozialverhalten der Bürger einführen. Wie in der „Nosedive“-Episode der Netflix-Serie „Black Mirror“ wird das Verhalten von jedem Einwohner lebenslang erfasst und mit einem Punktesystem bewertet. Wer zum Beispiel Blut spendet und Freiwilligenarbeit leistet, wird belohnt. Wer sich Strafzettel einfährt, wird bestraft.

Das System sieht als Bestrafung zum Beispiel vor, Bürger am Buchen von Flug- oder Bahntickets zu hindern, die Internetgeschwindigkeit zu drosseln, die Kinder aus den besten Schulen fernzuhalten und sogar den Hund wegzunehmen. Wer sich dagegen gut benimmt, bekommt mehr Matches auf Dating-Plattformen, Rabatte auf Stromrechnungen, bessere Konditionen bei Banken und die Möglichkeit, Dinge ohne Kaution anzumieten.

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Jetzt wird's crazy!

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Facebook will Familien erkennen und mit Werbung bespielen

In einem Patent vom Mai 2018, das jetzt bekannt wurde, beschreibt Facebook ein neues System, Familien auf der Plattform zu erkennen. Die bisherigen Ansätze seien nicht effektiv, deshalb entwickelte Facebook neue „Deep Learning Techniques“, die Gruppen von Menschen als zusammenlebende Familie identifizieren kann.

Als Datenpunkte nutzt Facebook beispielsweise, wie oft ein Nutzer Fotos mit denselben Menschen hoch lädt oder mit ihnen zusammen in Fotos markiert wird. Auch die Bildbeschreibungen analysiert das Netzwerk, um enge familiäre Bindungen zu erkennen. Damit sollen ausgespielte Ads für die Nutzer und auch Werbetreibenden relevanter und effektiver werden.

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