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Damit Kinder programmieren lernen, bringt Lego das neue Spike Prime Robo-Kit auf den Markt (Bild: LEGO)
Crazy Stuff Roboter Künstliche Intelligenz

Crazy Stuff: Kluge Kniffe für die digitale Zukunft

Schiffe lernen fahren, Kinder lernen programmieren und KI bringt uns bei, was wir noch nicht wissen. Der Crazy Stuff der Woche zeigt uns die absurdesten News der Neuzeit.

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Lego veröffentlicht neues Robo-Kit

Damit Kinder ans Programmieren herangeführt werden, bringt Lego das neue Spike Prime Robo-Kit auf den Markt. Es soll 330 US-Dollar (knapp 294 Euro) kosten und für Kinder von sechs bis acht Jahren gedacht sein. Über 500 Teile können zusammengesetzt und mit der passenden App über die Programmiersprache Scratch zum Roboter verbaut werden. Programmieren per Drag & Drop macht es auch Neu-Ingenieuren einfach.

Das Robo-Kit soll Kinder anregen, auf ein bestimmtes Ziel hin zu arbeiten und Fragestellungen zu lösen. Für Lehrer bietet die App eine vorgefertigte Schulstunde, die genau 45 Minuten dauert. Mit dem praktischen Arbeiten an Programmier-Projekten sollen Kinder besser lernen als über theoretische Schulvorträge. Ist der Mini-Roboter fertig gestellt, baut das zusätzlich das Selbstvertrauen der der jungen Tüftler auf.

Rolls Royce baut autonome Schiffe

Bis 2025 sollen die selbstfahrenden Schiffe auf den Weltmeeren unterwegs sein. Zusammen mit Intel bastelt Rolly Royce am weltweit ersten komplett autonomen Schiff. Hauptsächlich für den Transport von Gütern sollen die ohne menschliche Hilfe gesteuerten Schiffe eingesetzt werden. Der erste Schritt in diese Richtung ist das dieses Jahr debütierte Intelligent Awareness System, das schon auf einem bemannten Schiff im Einsatz ist.

Das System funktioniert über großflächig verteilte Kameras, Radar-Systemen und einem zentralen Programm, das alles kontrolliert. Algorithmen sind darauf trainiert, Hindernisse auch nachts und in vielbefahrenen Häfen zu erkennen. Revolutionär ist die Technologie, weil sie Hindernisse erstmals klassifizieren kann und erkennt, um welche Art des im Weg schippernden Bootes es sich handelt.

Künstliche Intelligenz erkennt Kündigungswillige

IBM hat etwa 350.000 Mitarbeiter weltweit. Die firmeneigene KI erkennt, wer davon über einen Jobwechsel nachdenkt. Zu 95 Prozent korrekt sagt der Algorithmus voraus, ob ein Mitarbeiter sich nach anderen Jobs umschaut. Angeblich hat das "Retention Tool" der Firma bereits 300 Millionen US-Dollar eingespart, die bei hoher Fluktuation angefallen wären.

Die künstliche Intelligenz soll auch Talente der Mitarbeiter erkennen und sie auf den richtigen Karrierepfad bringen. Grundsätzlich will IBM die künstliche Intelligenz einsetzen, um ihre Mitarbeiter auf die KI-geprägte Zukunft vorzubereiten. Sie soll den Menschen so durchleuchten, dass sie ihn auf Stärken und Schwächen hinweist, die er selbst nicht erkennt. IBM stellt ihr "Retention Tool" auch anderen Unternehmen zur Verfügung.

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China reguliert Screentime für Kids

Video-Apps wie TikTok sollen ab Juni in China einen "Jugendmodus" bekommen. Eltern können damit regulieren, was ihre Kinder ansehen können und wie lange. Die staatliche Internetbehörde will die Screentime in den Apps für Kinder und Jugendliche auf 40 Minuten pro Tag beschränken. Im Jugendmodus soll die App zwischen 22 und 6 Uhr nicht verfügbar sein. Eltern sollen zum Beispiel einstellen, dass ihre Kinder nicht live streamen und kein Geld über die Plattform verschicken können.

In China nutzen 650 Millionen Menschen solche Video-Apps. Wenn die User unter einem bestimmten Mindestalter sind (bei TikTok zum Beispiel 13 Jahre), schaltet sich der Jugendmodus automatisch an. Damit will die Regierung einer Social Media -Abhängigkeit der Teenager vorbeugen.

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