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Lilium Fo002 Air Taxi Flying Into New York Screen
Crazy Stuff Taxi Künstliche Intelligenz

Crazy Stuff: Abgehobene Zukunftsvisionen

Das erste E-Flugtaxi fliegt! Das deutsche Start-up Lilium entwickelte weltweit das erste elektrische Flugtaxi. Außerdem im Crazy Stuff der Woche: NASA schickt eine Frau auf den Mond, eine KI, die Texte schreibt.

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Erstes elektrisches Flugtaxi kommt aus Deutschland

Fünf Passagiere, ein Pilot und ihr Gepäck haben Platz im weltweit ersten funktionstüchtigen E-Flugtaxi. Der erste Test glückte, das Flugobjekt hob ab und landete unfallfrei wie ein Helikopter.

Das deutsche Start-up Lilium hat damit das weltweit erste Flugtaxi entwickelt, das bereits serienreif ist. Mit einer Aufladung kommt es 300 km weit und ist maximal 300 Kilometer pro Stunde schnell, was viele Konkurrenten übertrifft. Die Vision: In mehreren Städten soll das Taxi ab 2025 im Einsatz sein. Ähnlich wie ein Uber soll man das Flugtaxi bequem per App bestellen können - beispielsweise von Manhattan an den Flughafen JFK in zehn Minuten für knapp 62 Euro.

NASA schickt Frau auf den Mond

Im Jahr 2024 -50 Jahre nach der Apollo-Mission - soll die erste Frau auf dem Mond landen. Diese Pläne gab die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA bekannt.

"Geplant ist, dass 2024 eine bemannte Landung auf dem Mond stattfinden soll, diesmal soll aber kein Mann, sondern eine Astronautin zuerst aussteigen", sagte NASA-Wissenschaftler James Green der Augsburger Allgemeinen. "Insgesamt wird das Team aus vier oder fünf Astronauten bestehen – zwei oder drei auf dem Mond, einer oder zwei in der Umlaufbahn", kündigte Green an.

Die Mission wird nach der griechischen Göttin des Mondes Artemis benannt, die Zwillingsschwester von Apollo. Erstmal muss das angefragte Budget vom Kongress genehmigt werden. Dann werden Mondkapsel und Rakete entwickelt. Ziel der Mission sei es, am Südpol des Mondes nach Wasser zu suchen.

NASA-Administrator Jim Bridenstine beharrt jedenfalls darauf, dass ein Mann und eine Frau ihre Fußabdrücke hinterlassen. Er habe eine elfjährige Tochter und möchte ihr zeigen, dass auch Frauen große Schritte für die Menschheit tun können.

Künstliche Intelligenz schreibt Texte

Text, der sich liest wie von einem Menschen geschrieben, generiert der GPT-2 Algorithmus von OpenA.I. Der menschliche Autor muss nur den Anfang eines Texts eingeben, den die künstliche Intelligenz dann vervollständigt, inklusive erfundener Zitate. Fake News zu erstellen war noch nie so einfach. Auf der Website "Talk to Transformer" kann man die KI schonmal ausprobieren.

Leider scheint sie deutsche Texte noch nicht auf dem Kasten zu haben. Die Wissenschaftler von OpenA.I. haben bisher nur kleine Teile des Algorithmus veröffentlicht, weil sie ihre eigene Erfindung für zu gefährlich halten.

Roboter fischt Müll aus dem Chicago River

Langsam aber stetig zieht er seine Bahnen. Das Start-up "Urban Rivers" hat einen Müllroboter entwickelt, der den Chicago River patrouilliert. Während ihrer Kickstarter-Kampagne konnten Umweltfreunde auf der Website des Start-ups selbst den Trashbot bedienen. Mit einer Kamera verbunden, konnten Trashbot-Fahrer je zwei Minuten lang spielerisch Müll sammeln und dabei per Live-Stream die Aufräumarbeiten verfolgen. Ist der Roboter voll, entleert ihn ein Mitarbeiter des Teams.

Das Start-up konnte bereits circa 14.300 Euro einsammeln. Genug, um den Roboter wetterfest zu machen, ihm eine Müllstation zu bauen und ihn mit Wifi auszustatten. Das Open-Source-Projekt sucht immer nach technikversierten Aktivisten, die mit ihrem Know-how zum sauberen Fluss beitragen wollen.

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