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Fitbits Woman Health Tracker (Foto: Fitbit)
Crazy Stuff Amazon Google

Crazy Stuff: Digitaler Wahnsinn

Google mag Geld lieber als Menschenrechte, Amazon mag Daten lieber als Arbeitsklima und Fitbit hat wohl noch nie menstruiert. Was diese Woche im Internet los war, kann man nur unter „Crazy Stuff“ zusammenfassen.

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Amazon entwickelt AR-Brille für Mitarbeiter

Sie soll die Navigation durch unübersichtliche Lagerhallen erleichtern: Amazon hat das Patent für eine AR-Brille angemeldet, die künftig jeden Schritt der Lagermitarbeiter begleiten könnte. Über die Brille wird der Weg zum gewünschten Produkt angezeigt. Solche Geräte sollen weitere Daten über die Mitarbeiter sammeln, die aktuell schon unter dem Druck leiden, täglich eine bestimmte Quote erreichen zu müssen. Nun kann nicht nur jeder Weg, den sie zurücklegen, sondern auch die Geschwindigkeit und die Blickrichtung nachverfolgt werden.

Eine Vermutung legt nahe, dass die Bewegungsdaten als Grundlage für Roboter genutzt werden sollen. Viele Mitarbeiter fürchten, bald von ihnen abgelöst zu werden. Immerhin dürfte es Roboter weniger stören, permanent überwacht zu werden.

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Die Zeichnung eines VR-Lagerweges (Grafik: US-Patentamt)

Google entwickelt zensierte Plattform für China

Obwohl Google seine Suchmaschine 2010 in China vom Markt genommen hatte, kehrt sie jetzt möglicherweise zurück. Die an die chinesische Zensur angepasste Suchmaschine blockiert automatisch bestimmte Keywords und Webseiten, zum Beispiel zu den Themen Menschenrechte, Demokratie, Religion und friedlicher Protest. Im Frühjahr 2017 begann das Projekt unter dem Namen „Dragonfly“ und muss jetzt noch von der chinesischen Regierung genehmigt werden, bevor die zensierte Suchmaschine in China verfügbar ist. Obendrein entwickelt Google eine News-App, die durch künstliche Intelligenz zensierte Nachrichten an chinesische User ausspielt.

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Mit seinen 770 Millionen Internetnutzern ist China ein lukrativer Markt. Und ganz im aktuellen US-amerikanischen Trend scheint Google mehr Wert auf Profit als auf Menschenrechte zu legen.

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Ein Riese beugt sich dem anderen: Google möchte unbedingt Zugang zum chinesischen Markt (Foto: GettyImages/AFP/LIU JIN)

Fitbit braucht Nachhilfe bei der Menstruation

Maximal zehn Tage lässt Fitbit seine Nutzer bluten: Im Mai 2018 veröffentlichte Fitbit ein Feature für seine Smartwatches, das weibliche Gesundheitsdaten erfassen sollte. Das meist-nachgefragte Feature wird allerdings inzwischen stark hinterfragt. Fitbit-Nutzerinnen können Menstruations-Zeiträume von maximal zehn Tagen eingeben, obwohl die Blutung auch durchaus länger dauern kann. Außerdem können lediglich fünf Gesundheitszustände während des Zyklus erfasst werden: Krämpfe, Pickel, Kopfschmerz, schmerzende Brüste oder erhöhte Temperatur. Vielleicht können mehr weibliche Mitarbeiterinnen und Entscheiderinnen im Fitbit-Team einen solchen Fauxpas künftig verhindern.

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Fitbits Woman Health Tracker (Foto: Fitbit)
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