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Foto: Getty Images/Mladen Zivkovic
Crazy Stuff Apps Roboter

Crazy Stuff: Digitaler Sinn und Unsinn

Chinesen sprechen mit Hologrammen, Kanadier schlafen mit Puppen und US-Amerikaner schützen sich vor ihrer eigenen Polizei. Wer all das nicht vergessen will, stellt seine Schriftart um. Neues aus der wilden Welt des digitalen Wahnsinns im Crazy Stuff der Woche.

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iPhone-Shortcut schützt Bürger vor Polizei

Clevere Kombinationen von iPhone-Funktionen ermöglicht die App „Shortcuts“. Robert Petersen (nein, nicht der Vampir) aus Arizona kreierte damit eine aktuell sehr beliebte Funktion: Sein Shortcut „Police“ lässt sich ganz einfach zu der bestehenden Apple-Anwendung hinzufügen.

Wenn der arglose Bürger von der Polizei angehalten wird, genügt eine Siri-Aufforderung und das iPhone stellt sich in den „nicht stören“-Modus. Gleichzeitig wird automatisch eine SMS an einen vorher bestimmten Kontakt versendet und das Handy beginnt mit einer Videoaufnahme über die Frontkamera.

Viele Nutzer bauen den Shortcut für eigene Bedürfnisse um. Sicher müssen sich viele US-Amerikaner gegen Polizei-Übergriffe schützen. Vielleicht ist die App aber auch ein Trend in Dealerkreisen.

Eine Schriftart gegen das Vergessen

„Sans Forgetica“: Ein interdisziplinäres Team der „RMIT University” in Australien entwickelte jetzt eine Schriftart gegen das Vergessen. Nach Prinzipien der kognitiven Psychologie gestaltet, beinhaltet die Font offene Flächen und Lücken, die das Gehirn anregen sollen. Der Text ist absichtlich schwieriger zu lesen, dadurch sollen aktivere Denkprozesse angeregt werden.

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Auf der Webseite der Universität ist die Font frei verfügbar, mit einer Chrome Browser Extention kann jeder Text online in Sans Forgetica umgewandelt werden. Besonders Studenten soll das beim Lernen helfen.

Houston verbietet Robo-Bordell

Gerade so verhinderte die Stadt Houston, dass eine kanadische Firma dort ein Robo-Bordell eröffnet. Der Sexshop „KinkSdollS“ aus Toronto glaubt, auch an US-Kunden seine lebensechten Roboter-Damen verkaufen zu können. Die Puppen sind mit einer interaktiven künstlichen Intelligenz und Roboter-Technologie ausgestattet.

Wer sie mit nach Hause nehmen will, muss ein paar tausend Dollar auf den Tisch legen. Deshalb will das kanadische Unternehmen sie seinen Kunden erstmal stundenweise vermieten. Als Bordell versteht sich der Sexpuppen-Anbieter allerdings nicht, er wolle lediglich Inventar loswerden.

Nun wurde ein Gesetz erneuert, das das Benutzen von Sex-Robotern innerhalb von Geschäften in Houston verbietet. Das Kaufen ist allerdings immer noch erlaubt.

Auch interessant: Crazy Stuff: Menschen werden zu Cyborgs

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Autofahrer sprechen mit Hologrammen

Statt dem Wackeldackel stehen in China jetzt Hologramme auf dem Armaturenbrett. In den SUVs „Bestune T77“ des chinesischen Autobauers „First Automobile Works“ wird ein so genanntes „holographic intelligent control system“ verbaut.

Bei der Navigation und anderen Anwendungen unterstützt den Fahrer einer von drei möglichen Avataren: Ein Anime-Mädchen, ein kleiner Junge und ein Roboter stehen zur Auswahl. Das Anime-Girl wechselt auf Wunsch sogar ihr Outfit.

43 verschiedene Sprachbefehle versteht das clevere Hologramm, das aus einem Prisma im Armaturenbrett heraus projiziert wird. Zum Beispiel wechselt das Männchen auf Zuruf den Radiosender oder aktiviert die Scheibenwischer.

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