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Der wandelnde Robo-Blumentopf (Foto: Sun Tianqi)
Crazy Stuff Autonomes Fahren

Crazy Stuff: Digitale Zukunftsinspiration

Robo-Burger, fliegende Autos und tanzende Blumentöpfe: Was die Zukunft zu bieten hat, zeigt der Crazy Stuff dieser Woche

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1. Roboter-Blumentopf kümmert sich um seine Pflanze

Pflanzen vegetieren naturgemäß ziemlich passiv vor sich hin. Mit einem mobilen Roboter-Blumentopf (großes Foto) ändert der chinesische Roboter-Unternehmer Sun Tianqi dieses Schicksal. Der sechsarmige Mini-Roboter trägt seine Pflanze von der Sonne in den Schatten und anders herum, je nachdem was sie gerade braucht. Fehlt ihr Wasser, führt er einen kleinen Tanz auf, um dem Menschen klar zu machen, dass die Pflanze in seiner Fürsorge dringend gegossen werden muss.

Im Moment ist der kleine Robo-Topf noch ein Liebhaberprojekt. Die Idee weckt aber Inspirationen für autonome Baumschulen und macht Hoffnung für Menschen mit schwarzem Daumen auf überlebende Zimmerpflanzen.

2. Selbstfahrende Trucks ziehen Baumstämme aus dem Wald

Ab 2020 steht kein Männlein mehr im Walde, denn schwere Baumstämme sollen mit dem selbstfahrenden Truck „T-Log“ ohne menschliche Hilfe transportiert werden können. Die schwedische Firma „Einride“ stellte das neue Modell diese Woche vor. Anders als sein Vorgänger meistert der Sattelschlepper auch unwegsames Terrain und braucht keine Straßen, um seinen Weg zu finden.

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Dabei ist der Elektromotor außerdem effizienter und stärker als herkömmliche Lastfahrzeuge. Gerade in der Logistik-Branche könnten in naher Zukunft viele LKW-Fahrer durch selbstfahrende Trucks ersetzt werden. Allerdings wird die nahe Zukunft auch zeigen, wie praktikabel die autonomen Fahrzeuge denn tatsächlich schon sind.

3. Fliegendes Auto in Kalifornien braucht keinen Pilotenschein

Um das erste funktionierende fliegende Auto wetteifern aktuell einige Unternehmen im Silicon Valley. Die Firma Opener in Palo Alto stellte nun das aktuellste Modell vor: „BlackFly“ schafft es 40 Kilometer weit und kann nur auf Wiesen starten und landen. Acht Rotoren verteilt auf zwei Flügeln befördern das noch fast unbekannte Flugobjekt in die Höhe, sogar stillstehen kann es in der Luft. Deshalb ähnelt es im Moment noch eher einer Drohne, die Menschen transportieren kann und ist nicht für den Einsatz auf Straßen geeignet.

Nach Angaben des Herstellers braucht man für das fliegende Auto keinen Pilotenschein, muss aber ein Trainingsprogramm absolvieren. Ein Autoführerschein ist wohl auch nicht nötig, da das Gerät nicht auf Straßen funktioniert. Wohin die Reise damit also geht, scheint noch unklar.

4. Robo-Koch produziert Burger ohne menschlichen Fingerabdruck

Mehr Geld investieren die Besitzer des Restaurants „Creator“ in die Qualität ihrer Zutaten, seit der Robo-Koch in ihrer Küche steht. Zudem können sie ihre Burger für weniger Geld anbieten als die Konkurrenz. Die automatisierte Kochstation häxelt das Fleisch jedes Burgers frisch, schneidet den Salat und setzt ihn zusammen, ohne dass ein Mensch das Essen berührt.

Natürlich kommt die Innovation aus San Francisco, wo ein Koch sich mit seinem Durchschnittsgehalt gerade so die Miete eines Studio-Apartments leisten kann. Menschen braucht es in der Gastronomie natürlich immer noch für Servier- und andere Tätigkeiten, allerdings sollen Robo-Köche platzsparender, effizienter und langfristig günstiger als ihre menschlichen Vorbilder sein. Die Vision muss allerdings erst noch gründlich getestet werden: Das Restaurant öffnet aktuell nur an zwei Tagen die Woche für je 30 Minuten. In der restlichen Zeit werden Fehler behoben und an der Software geschraubt. Irgendwann soll das Robo-Restaurant gemütliche Gäste wie auch To-Go-Bestellungen verkraften können.

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