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Crazy Stuff Apps Roboter

Crazy Stuff: Digitale Helfer für reale Alltagsprobleme

Roboter bringen uns Pakete, Apps rufen für uns Hilfe und die Sonne wird zum Kühlen genutzt. Der Crazy Stuff der Woche erkundet wieder mal die wunderbare Welt der technischen Innovationen.

(Screenshot: YouTube/Ford Motor Company)
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Anti-Grabscher-App wird zum Hit in Japan

Digi Police
(Screenshot: Google Play Store)

Die japanische Polizei landete einen App-Hit. 237.000 mal wurde die Warn-App "Digi Police" bereits heruntergeladen. Wenn sie aktiviert wird, ertönt ein lautes Sprachsignal: "Stop" und eine groß lesbare Botschaft auf dem Bildschirm „Ich werde belästigt. Hilfe!“ Das soll Opfern von sexuellen Übergriffen dabei helfen, öffentlich auf die Situation aufmerksam zu machen und den Täter abzuschrecken. 10.000 neue Nutzer kommen jeden Monat dazu. Auch in Japan sind das ungewöhnlich hohe Zahlen.

Die Opfer sind oft zu schüchtern, sich selbst laut zu melden – also übernimmt das die App für sie. Im Jahr 2017 wurden über 900 sexuelle Übergriffe in öffentlichen Verkehrsmitteln in Tokyo gemeldet. Allerdings melden sich viele Opfer auch nicht bei der Polizei, die Dunkelziffer soll weit höher liegen.

Laufender Roboter und Auto arbeiten zusammen

Selbstfahrende Lieferservice haben einen großen Fehler: Sie können nicht an Türen klopfen und Waren an Menschen übergeben, die im 5. Stock wohnen. Dabei soll jetzt ein laufender Roboter von Ford helfen. Agility Robotics haben den Robo-Auslieferer „Digit“ entworfen. Jetzt ist er endlich einsatzbereit.

Im Kofferraum eines selbstfahrenden Autos wartet er zusammengefaltet auf seinen Einsatz. Am Zielort angekommen, entklappt er sich und bringt das Paket an die Haustür. Er kann auch Treppen erklimmen und unebenes Terrain meistern. Das Auto erfasst die Umgebung und teilt die Erkenntnisse mit dem Roboter über eine kabellose Verbindung. So finden die beiden gemeinsam den effizientesten Weg.

Zauberwürfel löst sich selbst

Erst nach stunden-, wochen- und monatelangem Üben können wir Menschen den kniffligen Zauberwürfel in humanen Zeiten lösen. Ein japanischer Erfinder hat einen Robo-Mechanismus in den Würfel gebaut, der ihn automatisch dreht. Wie er genau funktioniert, verrät der Tüftler nicht. Entwickler haben bereits versucht, über das Auseinandernehmen des Würfels sein Geheimnis zu entlocken.

Es gibt zwar auch schon einen Roboter, der Zauberwürfel in wenigen Millisekunden löst. Allerdings ist die japanische Erfindung die erste, die das Rätsel vom inneren des Würfels meistert.

Kühlbox hält Proviant mit Sonnenenergie frisch

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(Bild: Go Sun)

Wer sich künftig ein durchnässtes Picknick dank ausgelaufener Eisbeutel sparen will, den könnte diese neue Erfindung interessieren. Zuerst sammelte die solarbetriebene Kühltruhe 13 Millionen US-Dollar auf Kickstarter ein.

Mit Motoren und Batterien kühlt das Gerät die sensiblen Lebensmittel, die am Strand, auf dem Boot oder am Baggersee auch in der Sonne frisch bleiben. Hungrige Sonnenfreunde können sogar mehr Proviant in die Box packen, da kein Raum für Eisbeutel draufgeht.

Die Kühltruhe passt zum ersten Produkt der Firma "Go Sun": Einem solarbetriebenen Ofen, der unabhängig von Strom- und Gasversorgung das Essen in einer Röhre grillt.

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