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Crazy Stuff Amazon Ikea

Crazy Stuff: Menschen werden zu Cyborgs

Ikea will Zocker-Pos vermessen, bei den Amerikanern klingelt’s im Kopf und Amazon expandiert mit Selbstbedienungs-Stores. Manche Dinge kann man sich nicht ausdenken, deshalb gehören sie in den Crazy Stuff der Woche.

Direkt am Backenzahn montiert die US-Firma "Sonitus" ihren wasserdichten Lautsprecher und auch das Mikrofon (Bild: © Valley-Design-Group)
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Ikea druckt ergonomische Stühle nach 3D-Arsch-Scans

Um auch wirklich jeden Trend zu besetzen, soll Ikea bis 2020 auf 3D-gedruckte ergonomische Stühle setzen. Dafür müssen Kunden ihren Allerwertesten herzeigen: Zuerst werden Pos gescannt, dann die passende Sitzauflage gedruckt. Zielgruppe sind Gamer, da die Milliarden-Industrie rund um E-Sports stark wachsen soll und die Zocker durchschnittlich rund sechs Stunden pro Woche vor dem Bildschirm sitzen.

Die Zusammenarbeit zwischen den E-Sports Experten Area Academy, der Orthopädie-Firma Unyq und Ikea will also Gamer mit einem weißen Hocker erreichen. Immerhin: Das Thema Stuhl wurde schon bei der diesjährigen Gamescom breitgetreten.

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(Bild: Ikea Unyq)

US-Firma klingelt im Kopf

Direkt am Backenzahn montiert die US-Firma "Sonitus" ihren neuen wasserdichten Lautsprecher und auch das Mikrofon. So sollen nicht nur US-Soldaten künftig telefonieren: Die Stimme des Anrufers wird über Wellen in die Kiefer-Knochen und schließlich ins Ohr-Innere geleitet.

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Die US-Firma nennt ihre neue Technologie "Supersense" (Bild: © Valley-Design-Group)

Die scheinbar Militär-bewährte Technologie soll es Telefon- und Geheimagenten ermöglichen, während des Gesprächs beispielsweise noch Verkehrsgeräusche wahrzunehmen. Die US-Firma nennt ihre neue Technologie "Supersense". Menschen werden zu Cyborgs. Auch Nuschler können sich endlich verstanden fühlen. Die Firma hat allerdings einen Trend verpasst: Wer telefoniert eigentlich heute noch?

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Weltweit erster Wasserstoff-Zug rollt in Deutschland

Mit bis zu 140 Stundenkilometern brettert der erste Wasserstoff-Zug der Welt zwischen Cuxhaven und Buxtehude hin und her. Der französische TGV-Hersteller "Alstom" ermöglichte die Premiere. Statt Diesel verbraucht der Maschinenwagen ab jetzt Wasserstoff und Sauerstoff. Bei der chemischen Reaktion entsteht Strom, der einen Elektromotor antreibt. Eine Tankfüllung soll für rund tausend Kilometer reichen – die aktuell geplante Bahnstrecke beträgt aber erstmal nur hundert Kilometer. In Frankreich soll der erste Zug dieser Art erst 2022 ins Rollen gebracht werden.

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(Bild: Alstom)

Amazon plant 3.000 neue Selbstbedienungs-Supermärkte

Die vielbeachteten Amazon-Go-Geschäfte gibt es bisher nur drei Mal, in Seattle und Chicago. Sie ermöglichen das Einkaufen ohne Kassierer, solange man einen Amazon-Account besitzt. Kunden scannen die Produkte mit einer App und kaufen über die online gespeicherten Zahlungsmittel. Jetzt wird bekannt, dass Amazon bis 2021 ganze 3.000 weitere Selbstbedienungs-Läden eröffnen will. Noch bis Ende dieses Jahrs will Amazon etwa zehn neue Filialen eröffnen. Die Eile scheint angemessen: Ein ähnliches Konzept fährt Alibaba schon erfolgreich in China. Das Handelsriesen-Wettrennen geht weiter.

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(Bild: Amazon)
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