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Kineticards Animierte Grusskarte 004
Eine Grußkarte mit dem gewissen Extra: die Kineticard (Bild: Kineticards)
Crazy Stuff Augmented Reality Wearables

Analoge Grüße mit digitalem Extra

Nur weil wir in einer digitalisierten Welt leben, bedeutet es nicht, dass analoge Freuden des Alltags ihren Reiz verloren haben. Manchmal macht sie eine virtuelle Erweiterung nur noch besser. Eine neue Ladung Crazy Stuff.

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Frühling ist, wenn plötzlich und überall Menschen aus dem Boden schießen. Sobald die Stadt aus ihrem Winterschlaf aufwacht, füllen sich die Cafés mit sonnenbebrillten Menschen und man muss zunehmend aufpassen, von keinem Fahrradfahrer auf dem morgendlichen Weg zum Bäcker erfasst zu werden. Um es kurz zu machen: In meinen Augen kann da sonst nur der Herbst mithalten.

Doch auch wenn Sonne und Wärme einen immer mehr nach draußen locken, gibt es nichts daran zu rütteln: Wir leben in einer allseits digitalisierten Welt. Das bedeutet nicht, dass analoge Freuden des Alltags ihren Reiz verloren haben. Manchmal macht sie eine virtuelle Erweiterung nur noch besser.

Zur Inspiration gibt es auch diese Woche wieder eine neue Ladung Crazy Stuff.

Grußkarten mit Aha-Effekt

Briefeschreiben ist ein wenig aus der Mode gekommen. Dabei kenne ich eigentlich niemanden, der sich nicht über einen handschriftlichen Gruß freut. Wer auf der Suche nach einer hübsch illustrierten Karte ist, sollte sich unbedingt mal die Designs von Kineticards anschauen. Die kann man nämlich scannen und erweckt sie damit zu leben. Wie das dann aussieht, zeigt dieses Video:

Der Brotaufstrich, der niemanden kalt lässt

Wer viel auf Reisen ist und ab und an in einem Hostel übernachtet, kommt an zwei Dingen nicht vorbei: Musik von Jack Johnson und Marmite. Zwei, die polarisieren. Bleiben wir bei Marmite. Beim Gedanken an den Hefebrotaufstrich geraten die einen ins Schwärmen. Die anderen bekommen einen Würgereflex. Zu welcher der beiden Gruppen man gehört, kann man jetzt auch mit einer offiziellen App von Unilever testen. Sie trägt den wirklich passenden Namen "Taste Face". PS: Wer gerade kein Marmite da hat (aus nachvollziehbaren Gründen) kann sich über die Seite und auf eigene Gefahr eine Kostprobe bestellen.

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Marmite Test 04 2018 002
Die Unilever-App "Taste Face" analysiert, ob man Marmite nun liebt oder doch hasst (Bild: Marmite)

Mit der Kraft der Gedanken

Eine der neuesten Errungenschaften aus dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) ist das Wearable "AlterEgo". Der weiße Bügel, der die Gesichtskontur vom Ohr zum Mund einrahmt, könnte zwar auch aus dem Labor eines Kieferorthopäden stammen, doch mit Zähnen hat es nichts zu tun, vielmehr mit neuromuskulären Signalen. AlterEgo kann Gedanken lesen, genauer gesagt nicht-verbale Signale erfassen, verarbeiten und in Worte übersetzen. Noch ist die Treffsicherheit nicht ausgereift: Bei einem Vokabular von 20 Begriffen liegt die Treffsicherheit bei 92 Prozent. Doch bald schon könnte das Wearable Menschen mit Behinderungen den Alltag erleichtern. 

Mit Alter Ego Skizze Cr Arnav Kapur Neo Mohsenvand Mit Media Lab
Entlang des Kiefers liegen viele neuromuskuläre Bereiche, die nonverbale Signale an das Gehirn senden (Bild: Arnav Kapur/Neo Mohsenvand/MIT Media-Lab)

Geschichten aus dem Automaten

Wir verbringen täglich Stunden mit unserem Smartphone. Wir surfen in Social Media, schreiben Nachrichten, machen Onlinebanking. Dass einem da manchmal die Augen oder Finger schmerzen, ist kein Wunder. In solchen Situationen hilft Lesen. Wer ein Buch zur Hand nimmt, senkt sein Stresslevel um 68 Prozent. Wer gerade kein Buch oder eReader zur Hand hat, kann sich eine Kurzgeschichte ziehen. Weltweit hat der französische Verlag Short Edition insgesamt 150 Automaten aufgestellt, an denen man zwischen Geschichten mit einer Lesedauer von einer, drei und fünf Minuten wählen kann. Einer dieser Automaten steht übrigens im Café von Hollywood-Regisseur Francis Ford Coppola in San Francisco.

  • Short Edition Short Story Vending Machine Automat Kurzgeschichten Cr Olivier Alexandre
    An den Automaten des französischen Verlags Short Edition kann man sich Kurzgeschichten ziehen (Bild: Short Edition/Olivier Alexandre)
  • Short Edition Short Story Vending Machine Automat Kurzgeschichten 004
    An den Automaten des französischen Verlags Short Edition kann man sich Kurzgeschichten ziehen (Bild: Short Edition)

Google zeigt Softwear

Manchmal trifft man die Tech-Giganten an Orten, an denen man sie früher nie vermutet hätte. So ist das insbesondere bei Google. Mit der Installation "Softwear" ist das Unternehmen aktuell auf der Mailänder Möbelmesse vertreten, der Salone Del Mobile. Das Thema: die sinnliche Erfahrung von Hardware. Kuratiert hat die Ausstellung übrigens Li Edelkoort, DIE Trendforscherin. Noch bis zum 22. April sind die Werke in drei Räumen - audiovisuell, als Wandbilder und im Raum - zu sehen, in den Kunst und Technologie verschmelzen.

Softwear Wallhangings Wandteppich Kiki Van Eijk Google Salon De Milan Cr Sean Ryan Pierce 2018 007
(Bild: Kiki van Eijk/Sean-Ryan-Pierce)
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