Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Marketing Content Marketing Social Media

Content as a Service: So geht gutes Marketing über alle Kanäle hinweg

Content Marketing wird für Unternehmen immer aufwendiger und komplexer. Es gibt viele Kanäle, die es zu bespielen gilt. Abhilfe kann hier Content as a Service schaffen, ein IT-gestütztes Cloud-Modell.

Content Marketing wird für Unternehmen immer komplexer. Abhilfe kann Content as a Service schaffen, ein IT-gestütztes Cloud-Modell (Bild: Carlos Muza/Unsplash)
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Content Marketing wird für Unternehmen immer aufwendiger und komplexer. Schließlich gibt es eine Vielzahl an Kanälen, durch die man mit seinem Kunden oder einem potenziellen Neukunden in Kontakt treten kann. Neben den üblichen Blogbeiträgen und Newslettern bietet vor allem Social Media ganz neue Möglichkeiten, auch eine jüngere Zielgruppe zu erreichen.

Mit der Anzahl der neuen Kanäle steigt auch der Verwaltungsaufwand. Denn Inhalte sollten, je nach Kanal, unterschiedlich aufbereitet werden, um ein positives Nutzererlebnis mit der Marke zu bieten. Abhilfe kann hierbei Content as a Service, kurz CaaS, schaffen. Dahinter verbirgt sich ein IT-gestütztes Cloud-Modell, das meistens im Marketing zur Anwendung kommt und zur Optimierung der Inhalte auf allen Kanälen beitragen soll. Dabei werden Inhalte einmalig und Medien-unabhängig erschaffen und über Schnittstellen bereitgestellt.

CaaS – Eine Lösung für alle Unternehmen?

Generell lässt sich sagen, dass Content as a Service im Prinzip für jedes Unternehmen geeignet ist. Grundsätzlich sollte man die Kosten dem Aufwand gegenüberstellen. Unternehmen, die nur einen Blog und einen Social-Media-Kanal betreiben, sind sicherlich auch ohne CaaS-Lösung in der Lage, ihre Inhalte zu verwalten, da sich der Aufwand eher in Grenzen hält.

Anzeige

Für Unternehmen, die mehrere Kanäle wie beispielsweise Newsletter, Online-Shop und verschiedene Social-Media-Auftritte verwalten müssen, oder international aufgestellt sind, kann eine solche Cloud-Lösung sinnvoll sein. Immerhin belegt eineIDC-Studie zu „Cloud Trends in Deutschland 2018“, dass bereits 90 Prozent der befragten Unternehmen ihre IT- Strategie über eine Cloud managen. Der erste Schritt hin zu Content as a Service ist also bereitet.

1. Das richtige Anforderungsmanagement

Zunächst einmal ist es wichtig, die Symptome im eigenen Unternehmen zu erkennen. Wo ist ein hoher manueller Aufwand? Welche Prozesse können automatisiert werden? Verwaltet das Marketing beispielsweise nur noch aufwendige Prozesse und schafft es kaum noch kreativ und schnell in Sachen Content zu reagieren, dann kann Content as a Service eine wahre Hilfe sein. Eine erste Prozessanalyse bringt hier Klarheit, in welchem Detailgrad eine CaaS-Lösung nötig ist. Denn auch dabei gibt es unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten, die auf jedes Unternehmen individuell angepasst werden können.

Das könnte dich auch interessieren: Content Marketing ohne Strategie ist kein Content Marketing

2. Siloartige Strukturen aufbrechen

Um CaaS-Lösungen erst möglich zu machen, müssen Silos sowohl zwischen den einzelnen Abteilungen als auch im Denken eines jeden Mitarbeiters aufgebrochen werden. Denn Inhalte sind häufig auf verschiedenen Domänen hinterlegt und kommen aus unterschiedlichen Abteilungen, die wenig miteinander kommunizieren. Das Wichtigste für CaaS ist jedoch, dass diejenigen Mitarbeiter, die die Lösung verwenden, aktiv miteinander kommunizieren und an einem Strang ziehen. Unsere Beobachtung im täglichen Geschäft zeigt, dass gerade die IT- und Marketing-Abteilung oft nicht im selben Boot sitzen, das müssen Unternehmen definitiv ändern.

3. Das richtige System einsetzen

Das A und O bei der Umsetzung einer CaaS-Lösung ist der Einsatz entsprechender Systeme. Besonderes Augenmerk sollten Unternehmen dabei auf Datenverwaltung, Trennung von Logik und Layout, offene Schnittstellen und Workflow-Management legen. Jeder Mitarbeiter muss auf dieselben Inhalte zugreifen können, um einen einheitlichen Datenbestand in der Cloud zu schaffen. Nur so lassen sich IT- und Marketing-Abteilung verknüpfen.

Das funktioniert mit einem Headless Web-Content-Management-System (WCMS). Die Daten werden im WCMS hinterlegt. Dieses System verwaltet allerdings nur die Inhalte in einer Datenbank, es gibt kein CMS-Frontend. Deshalb hat ein Headless CMS auch Schnittstellen, ein sogenanntes Application Programming Interface (API). Diese Schnittstellen enthalten verschiedene Funktionen, mit denen andere Systeme, Kanäle und Plattformen die Inhalte aus der Datenbank auslesen können. Die kanalspezifische Formatierung erfolgt dann außerhalb des WCMS auf dem jeweiligen Kanal. So können unterschiedliche Systeme und Plattformen auf den zentralen Content jederzeit zugreifen.

4. Inhalte wie Daten behandeln

Unternehmen sollten jetzt beginnen, Content und Daten gleichzusetzen. Denn auch Content lässt sich strukturieren, analysieren und messen – ähnlich wie große Datenbestände. Deshalb ist es enorm wichtig, einen Marketing-Pool aufzubauen, in dem nicht nur alle Daten, sondern auch jeglicher Content hinterlegt ist. Dabei sollte regelmäßig analysiert und ausgewertet werden, wie gut welcher Content performt. Darüber hinaus ist es wichtig, in der Content-Marketing-Strategie festzulegen, welcher Content auf welchen Kanälen wiederverwertet werden kann. Dadurch entsteht erst eine ganzheitliche Strategie.

5. Schrittweise Implementierung - ein Muss

Content as a Service ist nur ein Baustein in der Optimierung der eigenen Digitalstrategie. Meist müssen dafür komplexe Systemlandschaften analysiert und zusammengeführt werden. Dabei ist eine schrittweise Implementierung unvermeidbar – vor allem die Mitarbeiter müssen an die Hand genommen und frühzeitig in den Prozess mit eingebunden werden. Nur so kann garantiert werden, dass auch jeder Mitarbeiter die Idee hinter der Content-as-a-Service-Strategie versteht und bereit ist, diese in das tägliche Geschäft mit einzubinden. Dafür müssen Unternehmen auch bereit sein, Prozesse agil und flexibel umzusetzen.

Welche direkten Benefits entstehen für Unternehmen?

Neben einem schnellen time-to-market, lassen sich durch Content as a Service auch neue und kreative Ansätze im Marketing finden. Vor allem die Bereiche Content Commerce, also die Verknüpfung von Inhalten mit dem Online-Shop, oder aber auch die Customer Experience lassen sich dadurch positiv beeinflussen. Immerhin müssen Inhalte nur noch einmal intensiv aufbereitet werden und können dann über alle Kanäle hinweg ausgespielt werden. Das spart Zeit und verringert den Workload der Mitarbeiter im Marketing.

Dennoch sollten Unternehmen beachten, dass auch Content as a Service natürlich keine "Wunderwaffe", sondern nur durch eine ausgearbeitete Content-Strategie funktioniert. Wer das beachtet und seinen Content-Plan sorgfältig erarbeitet, hat mit CaaS eine zukunftsorientierte und nachhaltige Möglichkeit gefunden, die agiles Arbeiten über alle Content-Kanäle hinweg erlaubt.

Das könnte dich auch interessieren: So zahlt Content Marketing auf deine Marke ein

Arndt Kühne ist Gründer und Geschäftsführer der Berliner Digitalagentur Basilicom. Basilicom versteht sich als strategischer und technischer Partner für digital Projekte.

Anzeige
Anzeige
Verlagsangebot
Anzeige
Anzeige
Aktuelle Stellenangebote
Alle Stellenangebote