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New Work Coworking Innovation

Co-Working-Urban-Projekt: Die Stadt der Zukunft

Sie liegt noch auf der Lauer, zwischen vom Herbst und Winter verdörrten Zweigen, unter dem Berliner Sand: Die Stadt der Zukunft. Hier soll es gelingen. Bis es soweit ist, gestaltet B-Part die dazugehörigen Themen der urbanen Zukunft – mit einer modernen Coworking-Vision des Berliner Immobilienentwicklers COPRO.

B-Part und Urbane Mitte ab 2025 (Foto: B-Part)
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Wenn der Wind in den grauen Dezember-Tagen stürmisch durch den Berliner Park am Gleisdreieck treibt, ziehen sich die wenigen mutigen Spaziergänger und die einsamen Jogger ihre Mützen tiefer ins Gesicht. Außer dem Wind hören sie nur das Knarzen der Bäume, da und dort einen flatternden Kinder-Drachen – und im Hintergrund die Geräuschkulisse der unermüdlichen Kids, die sich auch an diesem Tag (und an jedem anderen im Jahr) hier treffen: im Zentrum des großen und grünen Großstadtareals, am Skater-Park, schnurren die Skateboard-Rollen über den gemauerten Parcours. Schräg gegenüber ein Lokhäuschen, unten drin ein Kiosk, Kaffee zum Wärmen. Sonst Brache. Über alles hinweg donnert die U-Bahn, die Kreuzberg von Schöneberg trennt und den Park selbst teilt.

Man muss diese Stimmung vom täglichen Spaziergang kennen, um zu verstehen, was so ein Hammerschlag bedeutet. Hinter dem Skaterpark klopft es auf der Brache. Nicht laut, aber stetig. Errichtet wird ein Areal aus Holz. Vor kurzem, die Parkbesucher steckten ihre Köpfe zusammen, war Richtfest. Ein Kranz baumelt hoch oben im Wind. Was da ansonsten aus hochwertigem modularem Holz der Schweizer Renggli International AG aufgebaut wird, würde Spaziergänger (vorerst) ratlos zurücklassen. Wären da nicht neuerdings Plakate, am Zaun befestigt.

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B-Part stellt sich dort vor. Fast etwas devot, im Din-A4-Format. B-Part – so wurde das Holz-Gebäude getauft. Und wer sich näher dafür interessiert, entdeckt ein erstaunliches Projekt. Die Stadt der Zukunft. Jedenfalls den Anfang.

B Part Aktueller Stand Foto 2 Gronau
Baustelle von B-Part im Dezember (Foto: Gronau)

Workspaces, Kultur, Events, Geschäftsgebäude

B-Part ist Teil eines Großkonzepts, das von dem Berliner Immobilienentwickler COPRO initiiert wurde. Entstehen soll hier in den nächsten Jahren, auf der Brache des Parks, die „Urbane Mitte Am Gleisdreieck“ nach dem Masterplan von Ortner & Ortner Baukunst. Workspaces, Kultur, Events und Geschäftsgebäude: Nicht mehr und nicht weniger als „eines der größten stadtbildverändernden Bauprojekte Deutschlands“ wird angestrebt.

B Part So Wird Es Aussehen Ab Februar 2019
So soll B-Part ab Februar 2019 aussehen (Foto: B-Part)

Nadir J. Guediri, Managing Director COPRO, erklärt gegenüber LEAD: „Derzeit befinden wir uns im Bebauungsplanverfahren. Der Baustart für die ‚Urbane Mitte Am Gleisdreieck‘ ist für den südlichen Teil voraussichtlich in 2020/21. Für den nördlichen Teil, nördlich und südlich der U-Bahn Linie 2, voraussichtlich zwei Jahre später.“

Das Ziel laut Guediri: „Einen lebendigen Ort in Berlins Mitte zu schaffen.“ Unter Bürgerbeteiligung. Bereits 2014 gab es erste Werkstattverfahren, in denen Bürger Ideen einbringen konnten. Die Wettbewerbs-Entwürfe, bewertet von Bürgern und Experten, führten zum Konsenskonzept für das zukünftige Stadtquartier. Im Februar 2019 eröffnet zunächst B-Part. Es ist ein Innovation Space, der versuchen will, unsere Arbeitswelt neu zu definieren und erlebbar zu machen:

„Stadt, Leben, Arbeit: Alles ändert sich. Oder wir ändern es selbst. Im B-Part – dem neuen Stadtlabor und Think Tank für New Work and Life in der Urbanen Mitte Berlin.“

Auf 1000 qm Stadtlabor wird es Arbeitsplätze geben, Labs, aber auch Sport-Möglichkeiten auf einem von Ex-Athlet Philipp Boy entworfenen Trainingsparcours, ein Café sowie Kultur-Veranstaltungen in zwei Ateliers und der Galerie, die von dem renommierten Galeristen Rüdiger Lange kuratiert wird. Kunst und Leben: Beides schließt einander in B-Part nicht aus, im Gegenteil.

Und die schöne neue Arbeitswelt, wie sieht sie nun aus? Wer sich hier als Worker einbucht – 100 Plätze sind zu vergeben – wird jeden Tag an einem anderen Workspace innerhalb des Büros arbeiten. Inspirierende Begegnungen sind ausdrücklich gewünscht.

Auch interessant: Für wen sich Coworking wirklich lohnt

Teilzeitarbeiter treffen Start-ups treffen Ideengeber treffen Entrepeneure unter dem Motto „Open house for open minds“. Kostenlose Coworking-Memberships werden an Interessierte verteilt. Als Ambassador steht Ansgar Oberholz, Gründer des Coworking-Pioniers St. Oberholz, mit Expertise bereit.

Auch das ist New Work: Das Café steht dabei nicht nur B-Part-Members zur Verfügung, sondern auch Parkbesuchern und Anwohnern. Health-, Heart- und Super-Foods bereichern das Angebot, im Sommer auf der offenen Terrasse, mit Direktzugang zum Park.

B Part Working Space
Working.Space von B-Part (Foto: B-Part)

B-Part ist nicht der einzige Pionier. Gleich nebenan hat sich bereits bei Parkbesuchern das Brauhaus BRLO mit seinen selbstgebrauten Bieren einen Namen gemacht. So wird zwischen Potsdamer Platz und ehemaligem Kreuzberg 61 „Arbeiten der Zukunft, zukunftsfähige Mobilität und urbane Gemeinschaft“ zueinander gebracht. Neben, mit, im und umrahmt vom Gleisdreieck-Park.

Die weiteren Fortschritte werden laut Nadir J. Gueredi bald auch noch anschaulicher dokumentiert: „Im B-Part ist ein Infopoint im öffentlichen Bereich geplant, der das Vorhaben „Urbane Mitte Am Gleisdreieck“ in Form von Film, Modell und Text darstellen wird.“

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Berlin als idealer Standort für das Projekt

Dabei ist dem Berliner Projekt zunächst Einzigartigkeit vorbehalten. Weitere Pläne in Deutschland gibt es noch nicht, auch nicht für B-Part-Dependancen. Doch Marc F. Kimmich, CEO von COPRO und Founder von B-Part, weiß um die Flexibilität: „Die innovative und modulare Holzbauweise ist nicht nur ein Eyecatcher, sondern auch umweltfreundlich, da sie recyclingfähig ist. Sprich, das Gebäude kann an anderer Stelle wieder aufgebaut werden.“

Berlin sieht er als idealen Standort für das Projekt: „Dazu kommt, dass die Verknüpfung von Coworking mit dem Schwerpunkt Arbeiten der Zukunft und Mobilität der Zukunft, Kunst und Kultur sowie Sport ein idealer Katalysator für Serendipität und Innovation ist. Diese Verbindung der unterschiedlichen Disziplinen der Gegenwart und Zukunft an solch einem besonderen Ort sucht daher definitiv ihresgleichen.“

Lifestyle, Design, Automobil-Industrie, Wissenschaft und Medienbranche: Man habe, so Kimmich „eine sehr große Bandbreite an Anfragen aus unterschiedlichsten Bereichen“.

Aufmacher Foto B Part Entwurf Urbane Mitte
B-Part und Urbane Mitte (Foto: B-Part)

Ansgar Oberholz, Ambassador B-Part und Founder von St Oberholz, verweist gegenüber LEAD darauf, dass es bei den B-Part-Working-Spaces ein breitgefächertes Angebot geben wird: „B-Part besteht zum einen aus der ‚Hardware‘ – also dem modularen Holzbau mit rund 100 Arbeitsplätzen. Und der ‚Software‘ – sprich dem im B-Part befindlichen ‚Urban Ideation Lab‘ mit sechs Arbeitsplätzen. Das ‚Lab‘ bietet kostenfreie Arbeitsplätze basierend auf der Vergabe von Stipendien. Die restlichen Arbeitsplätze in B-Part können zu unterschiedlichen Tarifen gebucht werden.“

Dabei sind die Einstiegspreise durchaus moderat. Ein Tagespass wird gerade einmal 12 Euro kosten. Oberholz: „Es sind aber auch verschiedene Teamräume buchbar für einen Monatspreis von bis zu 4950 Euro.“

Bis es mit der offiziellen B-Part-Eröffnung im Februar 2019 soweit ist, wird auf dem Areal, vom einen oder anderen Hammerschlag abgesehen, noch nichts von der Stadt der Zukunft zu sehen sein. Es raschelt, es rollt, ein Skateboarder probiert gerade im fünften Versuch seinen Kickflip, Blätter drehen einsame Loops im Wind.

Der Winter liegt auf der Lauer. Aber die Stadt der Zukunft auch. 2025 könnte alles fertig sein. B-Part, das klingt nach Berlin-Part, ein Teil von Berlin. Aber auch nach be part, sei ein Teil davon. Hier könnte es gelingen.

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