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Das schwedische "Ymir"-Gründerzentrum soll dazu beitragen, die IT-Sicherheit im IoT voranzutreiben (Foto: iStockphoto)
IoT Internet of Things Cybersecurity

Business-Inkubator: Ein Gründungszentrum fördert IT-Security-Ideen fürs IoT

Das Gründungszentrum Ymir will per strategischen Investments Innovationen im IoT-Security-Bereich fördern. Warum der Fokus auf mehr Sicherheit im Internet der Dinge dringend notwendig ist und wie sich interessierte Start-ups bewerben können.

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IoT – Internet of Things und Internet of Threats

Smarte Glühbirnen und Heizungen, die sich per App fernsteuern lassen, Autos mit Internetzugang und smarte Videokonferenzsysteme, die Infos zu den Teilnehmern einblenden und den jeweils aktuellen Sprecher identifizieren: Das Internet of Things soll seinen Nutzern das Leben leichter machen – und wird im Alltag immer mehr Raum einnehmen.

Schon 2016 prognostizierte die IDC Studie "Internet of Things in Deutschland" einen Anstieg der vernetzten Geräte auf über 30 Milliarden bis 2020. Dabei ist in Sachen IT-Sicherheit noch reichlich Luft nach oben: Laut der ABI-Studie "IoT Perspective – From Design to Life Cycle Management" sind nur vier Prozent aller IoT-Produkte sicher, schließlich müssen Hacker statt Computern einfach nur vernetzte Hausgeräte überwinden, was ihnen Nutzer wie Hersteller durch voreingestellte Passwörter und fehlende Updates erschreckend leicht machen.

Und so warten Kritiker schon lange auf Meldungen über Hackerangriffe auf smarte Glühbirnen, die einer ganzen Stadt das Licht abdrehen. Wie, unvorstellbar? Mitnichten: Durch einen DDoS-Angriff auf die DNS-Server des US-Internet-Dienstleisters Dyn im Jahr 2016 wurden bekannte US-Webseiten über Stunden lahmgelegt – das Gros der Datenströme kam aus dem Internet der Dinge, aus Technik also, die bislang nicht im Verdacht stand, als Werkzeug für Hacker zu dienen.

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Umso wichtiger, dass sowohl bei der Herstellung von Komponenten als auch beim Betrieb von IoT-Infrastrukturen mehr denn je auf Sicherheit geachtet wird – damit sich das IoT, das Internet der Dinge, nicht tatsächlich zum Internet of Threats, dem Internet der Gefahren, entwickelt, wie es Eugene Kaspersky, Chef des russischen IT-Sicherheitsspezialisten Kaspersky Lab, formulierte.

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​Ein Business-Inkubator für mehr Sicherheitsinnovationen im Internet of Things

Das schwedische "Ymir"-Gründerzentrum soll nun dazu beitragen, die IT-Sicherheit im IoT voranzutreiben: Mit strategischen Investments und weiteren Leistungen soll Unternehmen Starthilfe gegeben werden, die neue Lösungen zur Sicherheitsimplementierung für IoT-Applikationen auf den Markt bringen.

Neue Geschäftsideen und Wachstumspotenzial sollen unterstützt werden, unter anderem bestehende Verbindungen des Zentrums zu einer großen IoT-Kundenbasis und die Produktionskette von IoT-Geräten sollen Start-ups bei der Skalierung helfen.

Hinter der Idee der finanziellen Förderung und professionellen Begleitung steht mit der schwedischen IAR Systems Group eine Unternehmensgruppe, die mit IAR Systems Softwaretools und -services bereitstellt und in Sachen IT-Security wie auch IoT kein Neuling ist.

Seit 2018 gehört der globale IoT-Sicherheitsanbieter Secure Thingz zur Gruppe, deren Experten auch im Gründungszentrum Ymir zum Einsatz kommen sollen. Die Bemühungen sind natürlich nicht uneigennützig: "Durch Investitionen in Technologie-Start-ups werden wir in der Lage sein, innovative Lösungen zusätzlich zu unserem bestehenden Sicherheitsangebot anzubieten und ein leistungsfähiges technisches Fundament zu gewinnen, um unsere Position als Spitzenreiter in dieser expandierenden Branche zu verteidigen“, wird Haydn Povey, CEO von Secure Thingz, in einer Mitteilung des Unternehmens zitiert. Durch Ymir wird die IAR Systems Group eine aktive Eigentümerrolle mit Vertretung des Vorstands in ausgewählten Start-up-Beteiligungen übernehmen.

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Bewerbungsfrist für Start-ups

Nach dem Start der Initiative im Februar geht die Gruppe derzeit zahlreiche bereits eingegangene Anfragen durch, dabei wird in einem Funnel-Prozess selektiv vorgegangen. Interessierte Technologieunternehmen können sich aber auch weiterhin unter www.ymirinvest.com bewerben.

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