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KI Microsoft

Brainwave gegen TPU

Im Wettstreit der IT-Riesen um den größten Marktanteil bringt jetzt auch Microsoft eigene Chips für schnellere KI-Berechnungen an den Start.

© iStock
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Für die Tech-Riesen stellt das Theme Künstliche Intelligenz eines der großen Schlachtfelder dar, auf dem sich Machtverhältnisse wieder verschieben können. Dabei treten nicht nur die verschiedenen Plattformen und Softwaresysteme gegeneinander an, sondern auch die Hardware.

Wie Forbes berichtet, hat Microsoft nun Project Brainwave angekündigt. Hinter dem markigen Namen verbergen sich Chips des Typs Field-programmable gate array (FPGA), mit denen Microsoft ein Gegengewicht zu Googles Tensor Processing Units (TPU) schaffen will.

TPUs sind darauf ausgelegt, besonders effizient Googles Programmbibliothek Tensor Flow verarbeiten zu können. So laufen Machine-Learning-Anwendungen schneller und liefern bessere Ergebnisse. 

Von Google auch ein cleverer Schachzug: Tensor Flow darf jeder frei verwenden, ein Geschäft wird daraus durch genau den Fakt, dass es auf Googles Hardware - die wiederum darf man nicht kostenlos nutzen - schlicht besser performt.

FPGA-Technik ist weniger auf einen Anwendungszweck festgelegt, die Chips lassen sich danach reprogrammieren. Microsoft will mit Brainwave besonders bei Echtzeit-Anwendungen mit KI punkten. Und zunächst sind die Chips auch nur für die hauseigenen KI-Dienste verfügbar.

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