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Bodenbasierte Lieferroboter Gita Park Mode Pff
Gita ist ein kugelförmiger mobiler Transporteur, der Menschen auf ihrem Weg folgt und Einkäufe nach Hause bringt (Bild: Gita)
Roboter Drohne Autonomes Fahren

Roboter, die einem auf Schritt und Tritt folgen

In Zukunft werden unsere Einkäufe und Post von vielen kleinen Robotern - auf dem Boden oder in der Luft - geliefert werden. In Teil 3 einer Miniserie schauen wir uns vier bodenbasierte Lieferroboter an, die sich aktuell in der Entwicklung oder Testphase befinden.

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Im Folgenden findet ihr eine Übersicht einiger Lieferroboterlösungen, die sich in der Entwicklung oder Testphase befinden. In diesem Text beschäftigen wir uns mit straßenbasierten Lieferrobotern.

In Teil 1 der Mini-Serie geht es um luftbasierte Lieferroboter und in Teil 2 betrachten wir straßenbasierte Lieferroboter.

Starship

Starship wurde von Ahti Heinla und Janus Friis gegründet, die Teil des Gründerteams von Skype sind. Ihr Ziel war es die Zustellung der "letzten Meile" mit sicheren, praktischen, elektrischen und autonomen Lieferrobotern zum Nulltarif, ohne Wartezeiten oder Auswirkungen auf die Umwelt. Starship ist eines der höchstentwickelten autonomen Lieferserviceunternehmen mit Standorten in Großbritannien, Estland, Deutschland und den USA. Weltweit hat Starship inzwischen mehr als 100 Fahrzeuge im Einsatz und die Roboter sind auf ihren Touren mit bereits mehr als zwölf Millionen Menschen in Kontakt gekommen. Zu ihren Kunden zählt auch Domino´s Pizza, die bereits Startship-Roboter als Testlauf für einen geringen Teil der Lieferungen in Deutschland und den Niederlanden einsetzen. Heinla und Friis gehen davon aus, dass der Einsatz der Startship-Roboter stark ansteigen wird und die Herstellungskosten deutlich gesenkt werden können.

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Bodenbasierte Lieferroboter Starship 1 Simon Birt
Starship wurde von Ahti Heinla und Janus Friis gegründet, die Teil des Gründerteams von Skype sind (Bild: Starship / Simon Birt)

Eliport

Eliport ist ein junges Startup aus Barcelona, welches die Zustellung der "letzten Meile" durch autonome Lieferroboter revolutionieren möchte. Entsprechend zu Starship setzt sich Eliport zum Ziel, die mit der Zustellung der letzten Meile in Verbindung stehenden Probleme, wie beispielsweise erfolglose Anlieferungsversuche und beschädigte Pakete, zu lösen. Was Eliport von seinen Wettbewerben unterscheidet, ist seine Selbstentladungstechnologie, für die bereits ein Patent angemeldet wurde. Diese Technologie ermöglicht den Robotern eine autonome Entladung in einer vorinstallieren "Postbox" oder ein anderes Schließfach, ohne dass das Paket entgegengenommen werden muss. Eliport wird folglich - anders als andere autonome Lieferserviceunternehmen - einen Schritt weitergehen und den Zustellungsprozess vollständig automatisieren. Vor Kurzen hat Eliport seine Crowdfunding-Seite gestartet und hofft, mit den generierten Fonds in diesem Jahr ihren Prototypen zu bauen. Der offizielle Start wird um das Jahr 2020 erwartet.

Bodenbasierte Lieferroboter Eliport Eliport
Eliport ist ein junges Startup aus Barcelona, welches die Zustellung der "letzten Meile" durch autonome Lieferroboter revolutionieren möchte (Bild: Eliport)

JD.com

Jingdong, oder JD.com, Chinas zweitgrößtes E-Commerce-Unternehmen nach Alibaba, hat einen vierrädrigen Roboter entwickelt, der seine ersten Pakete im Juni 2017 auslieferte. Die weißen Roboter können bis zu fünf Pakete gleichzeitig laden und ungefähr 20 Kilometer weit transportieren, wenn sie vollständig geladen sind. Dabei bewältigen sie eine Steigung von bis zu 25 Grad und sind in der Lage, die kürzeste Route vom Warenhaus zum Empfänger zu finden sowie ihm oder ihr eine Textnachricht bei Ankunft versenden. Nutzer können ihre Lieferung durch  Gesichtserkennung oder einen Code bestätigen. Die Herstellungskosten der Roboter konnten bereits deutlich gesenkt werden. Außerdem testet JD.com gerade das weltweit größte Drohnen-Liefersystem, welches aus fliegenden Drohnen besteht, die Produkte von bis zu einer Tonne transportieren können.

Bodenbasierte Lieferroboter Jd 2 Mao Yanzheng
Die weißen Roboter von JD.com können bis zu fünf Pakete gleichzeitig laden und ungefähr 20 Kilometer weit transportieren, wenn sie vollständig geladen sind (Bild: JD.com / Mao Yanzheng)

Gita

Gita ist ein kugelförmiger mobiler Transporteur, der Menschen auf ihrem Weg folgt und Einkäufe nach Hause bringt. Er wurde von vom 2015 gegründeten PFF entwickelt, ein Tochterunternehmen der Piaggio Group, welches sich zum Ziel gesetzt hat, intelligente Mobilitätslösungen für Menschen zu erforschen und zu entwickeln. Der Roboter verfügt über eine Reihe integrierter Kameras und kann entweder dem Besitzer folgen oder sich selbstständig eine bestimmte Strecke entlang navigieren. Er kann Lasten bis zu 18 Kilogramm und ein Volumen von rund 32 Litern transportieren (das entspricht etwa einem beladenen Rucksack oder zwei gefüllten Einkauftstüten). Gita ist weniger ein autonomer Lieferroboter, sondern viel mehr als eine Art robotische Einkaufstasche auf Rädern gedacht, welche Menschen mit einem mobilen Lifestyle – die Generation Y, Eltern mit Kindern, Senioren oder behinderten Menschen - helfen soll, mehr zu tragen als sie es alleine können.

Bodenbasierte Lieferroboter Gita Park Mode Pff
Gita ist ein kugelförmiger mobiler Transporteur, der Menschen auf ihrem Weg folgt und Einkäufe nach Hause bringt (Bild: Gita)

Francesca Räuchle ist Konzerntrainee bei der EnBW Energie Baden-Württemberg AG und verbringt aktuell ihre Auslandsphase bei Eliport. Eliport ist ein junges Start-Up aus Barcelona, welches die Zustellung der "letzten Meile" durch autonome Lieferroboter inklusive autonomer Selbstentladetechnologie revolutionieren möchte.

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