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Apple Keynote
Dream, Girl! Mit dem neuen MacBook Air lassen sich laut Apple kreative Träume verwirklichen (Foto: Apple)
Apple MacBook Air iPad Pro

Big Apple: Das sind die Neuheiten aus New York

Apple im Big Apple. Nicht wie gewohnt in Kalifornien, sondern in New York hat Apple am Dienstagnachmittag seine wohl letzte Neuheiten-Show des Jahres abgehalten. Die Keynote hat sich vor allem für diejenigen gelohnt, die mit Apple-Geräten gerne kreativ sind und arbeiten. Im Angebot: ein neues MacBook Air, ein neuer Mac mini, ein neues iPad Pro in zwei Größen – und die laut Apple "grünsten Macs aller Zeiten". LEAD verrät, was Vorstandschef Tim Cook alles gezeigt hat.

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MacBook Air

Seit Apple-Gründer Steve Jobs 2008 das erste MacBook Air aus einem dünnen brauen Briefumschlag gezaubert hat, gilt dieses Modell als Synonym für ultraflache und besonders leichte Computer. Zuletzt war das Air als einzig verbliebener Mac mit eher unscharfem Standard-Display aber deutlich veraltet, eine Runderneuerung war überfällig.

Mac Book Air 2018
Endlich mit zeitgemäßem Retina-Bildschirm. Für die Augen ist das neue MacBook Air Gold wert (Foto: Apple)

Die hat Apple nun erledigt und feiert dank nur mehr 1.250 Gramm Gewicht (nochmals 125 Gramm weniger als bisher) "die Rückkehr der Leichtigkeit". Das neue Air bietet erstmals einen scharfen Retina-Bildschirm, wie er auch bei der Konkurrenz längst Standard ist. Mit 13,3 Zoll ist das Display etwas größer als bisher. Aber weil der Schirm jetzt fast bis zum Rand reicht, ist der Apple-Laptop insgesamt sogar etwas kleiner geworden. Es sind weiterhin nur zwei USB-C-Anschlüsse an Bord, auch die Käufer des neuen Air müssen also nach wie vor mit Adaptern jonglieren. Die Tastatur ist erstmals beleuchtet. Hier verzichtet Apple auf die ohnehin eher überflüssige Touch Bar der Pro-Modelle, baut aber immerhin den Fingerabdruck-Sensor Touch ID ein, für schnelles und komfortables Anmelden.

Das Gehäuse besteht erstmals bei einem Mac aus 100 Prozent recyceltem Aluminium. Apple spricht deshalb vom "grünsten Mac aller Zeiten". Der CO2-Fußabdruck soll sich gegenüber dem Vorgänger um 50 Prozent reduziert haben. Die deutschen Preise beginnen bei 1.349 Euro fürs allerdings sehr karge Einstiegsmodell mit 8 GB Arbeitsspeicher und 128 GB SSD. Eine sinnvollere Ausstattung mit 16 GB RAM und 256 GB Speicher kostet 1.839 Euro. Das neue MacBook Air gibt es in Silber, Spacegray und Gold. Es lässt sich – wie alle Apple-Neuheiten des Tages – ab sofort bestellen, und wird ab 7. November ausgeliefert. Der wegen des veralteten Bildschirms nicht mehr empfehlenswerte Vorgänger bleibt ab 1.099 Euro im Angebot.

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Mac mini

Apples einziger Rechner ohne Bildschirm mit dem Motto "Bringen Sie einfach Ihren eigenen Monitor, Ihre eigene Tastatur und Mouse mit" war für eine Erneuerung noch überfälliger als das MacBook Air. Das letzte Update stammte aus dem Jahr 2014, ist nach den Maßstäben der Computer-Industrie also Ewigkeiten her.

Mac mini
Der neue Mac mini – für alle, die Bildschirm, Tastatur und Mouse schon zuhause haben (Foto: Apple)

Die neue Generation, die erstmals in Spacegray kommt, soll dank maximal acht Prozessorkernen rund fünfmal schneller rechnen als bisher, und damit die Leistung ausgewachsener Desktop-Rechner erreichen. O-Ton bei der Präsentation: "In Sachen Leistung ein echtes Biest!" Auch das "Biest" besteht aus 100 Prozent Recycling-Alu. Die Preise starten mit schmalen 8 GB RAM und 128 GB SSD-Speicher ab 899 Euro. Eine anständige Konfiguration mit 16/256 GB kostet 1.379 Euro. Der mini lässt sich aber auch zum echten High-End-Rechner mit 64 GB RAM und 2 TB Platz aufrüsten, für überaus biestige 4.969 Euro.

iPad Pro

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Auf dem Tablet serviert: Die neuen iPad Pro gibt es in 11 und in 12,9 Zoll (Foto: Apple)

Die ganz große Oper spielte sich in New York aber rund um den Star der Show ab (neben Lana del Rey, die am Ende live auftrat) – dem neuen iPad Pro. Auch bei seinem Top-Tablet hat Apple jetzt den Home-Button in Rente geschickt. Die Bedienung funktioniert nun genau wie bei den iPhones ab Modell X per Gesichtserkennung und Gestensteuerung. Weil die LCD-Displays jetzt bis zum Rand reichen, ist das bisherige 10,5-Zoll-Modell auf 11 Zoll gewachsen – ohne dass das Gehäuse größer wurde. Der große Bruder bleibt bei 12,9 Zoll, bei einem um 25 Prozent geschrumpften Gehäuse.

Eingebaut ist Apples neuer A12X-Prozessor, über den Manager John Turner Wunderdinge verkündete: "Diese iPad Pro sind schneller als 92 Prozent der tragbaren PCs, die in den letzten zwölf Monaten weltweit verkauft wurden." Die Grafikleistung soll einer Xbox One S entsprechen (was nach der Vorführung eines neuen NBA-Spiels auch durchaus glaubhaft wirkt) – und ziemlich exakt 1.000mal höher liegen als beim ersten iPad aus dem Jahr 2010.

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Nicht nur die iPads sind neu. Apple hat auch den Pencil und die Tastatur als wichtigstes Zubehör auf Vordermann gebracht (Foto: Apple)

Der gewohnte Lightning-Anschluss ist beim iPad Pro jetzt ebenso Vergangenheit wie der Home-Knopf. Apple beginnt hier mit der Umstellung seiner Mobilgeräte auf den Industriestandard USB-C. So lässt sich Zubehör wie Kameras leichter anschließen, und das iPad Pro gibt sein Bild nun problemlos auf 4K- oder 5K-Monitoren aus. Mehr denn je will Apple mit den neuen iPads ausgewachsenen PCs Konkurrenz machen. Dazu passt auch das erste "echte" Photoshop, das Adobe bei der Keynote präsentiert hat. Neu sind auch der Pencil 2, Apples überarbeiteter Bedien-/Malstift (135 Euro), der durch Gesten zum Beispiel Photoshop steuert, und eine neue Tastatur (ab 199 Euro). Beide laden sich nur durch Kontakt mit dem iPad-Gehäuse auf, in dem hierfür 102 Magnete verbaut sind.

Die Pro-Modelle kommen natürlich auch zu Pro-Preisen. Während Apples Standard-iPads ab 349 Euro erstaunlich günstig sind, geht es beim Pro erst ab 879 Euro für den 11-Zöller mit 64 GB Speicher los – für so ein Arbeitsgerät viel zu wenig Platz. Interessant wird es mit 256 GB für 1.049 Euro. Der 12,9-Zoll-Riese liegt zwischen 1.099 Euro (64 GB) und 1.929 Euro mit 1 TB Speicherplatz.

Lana Del Rey
Gut, dass die Apple-Show lebendiger war als der gewohnt schläfrig wirkende Stargast Lana del Rey (Foto: Apple)
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