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Viele Deutschen widmen ihre Zeit lieber dem Smartphone als dem Partner beschäftigt (Bild: stock.adobe.com)
Studie Smartphone Liebe

Besser mal weglegen

Mehr Streit, kaum Gespräche und schlechterer Sex - Smartphones belasten Beziehungen. Die ElitePartner-Studie 2018 hat Paare gefragt, wie sich Smartphones und soziale Medien auf ihre Beziehung auswirken – mit unromantischen Ergebnissen.

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Viele Paare unterhalten sich wegen ihres Smartphone-Konsums weniger, bei jedem zehnten gibt es deshalb regelmäßig Streit. Ein Viertel aller Frauen liest heimlich Nachrichten des Partners. Und besonders jungen Männern fällt es durch Instagram und Co besonders schwer, sich von ihren Ex-Partnerinnen zu lösen. Befragt wurden 3.750 liierte, erwachsene deutsche Internetnutzer.

Die Ergebnisse der ElitePartner-Studie 2018 machen deutlich: Smartphones haben das Potenzial, Beziehungen zu zerstören. Einen positiven Effekt sehen nur die 15 Prozent, denen die mobilen Geräte in der Beziehung eine Art "Rückzugsort" bieten. Mehr als jedes vierte Paar (27 Prozent) gibt zu, sich in der Beziehung weniger zu unterhalten, weil beide zu viel aufs Smartphone schauen. Zwölf Prozent tun das sogar während des gemeinsamen Essens. Und in jeder zehnten Beziehung gibt es häufig Streit, weil der Partner zu viel Zeit mit dem Smartphone verbringt. Allerdings kommt es noch schlimmer, denn Smartphones sorgen offenbar auch für ein schlechteres Sexleben. Acht Prozent der Paare sind sich bewusst, dass sich die mobilen Geräte im Schlafzimmer negativ auf ihr Sexleben auswirken. Die Dunkelziffer dürfte um einiges höher liegen.

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Jede vierte Frau liest heimlich Nachrichten des Partners

Die meisten Paare machen aus ihrem Smartphone-PIN kein Geheimnis. Zwei Drittel der Liierten verraten ihrem Partner den Zugangscode, unter 30 Jahren sind es sogar 80 Prozent. Allerdings wäre mehr Misstrauen durchaus angebracht: Jeder Fünfte gibt zu, schon heimlich Nachrichten des Partners gelesen zu haben. Unten den Frauen bekennt sich sogar jede Vierte zum heimlichen Schnüffeln in WhatsApp-Verlauf und Co. Besonders neugierig sind offenbar die Jüngeren – 37 Prozent der Männer und Frauen unter 30 Jahren haben schon Nachrichten des Partners ausspioniert.

Jeder fünfte Mann unter 30 verfolgt online das Leben seiner Ex

Auch der Umgang mit Verflossenen wird durch Smartphones und soziale Netzwerke nicht leichter – besonders für junge Männer. Mehr als jeder vierte liierte Mann unter 30 gibt zu, dass soziale Netzwerke ihm schon einmal eine Trennung erschwert haben (26 Prozent). Unter den Frauen dieser Altersgruppe sind es 19 Prozent. Gerade junge Männer verfolgen das Leben ihrer Ex-Partnerin auch dann noch weiter, wenn sie schon in einer neuen Beziehung sind. Jeder fünfte vergebene Mann unter 30 gibt zu, sich regelmäßig die Profile und Posts seiner Ex-Freundinnen anzusehen (Frauen unter 30 Jahren: 16 Prozent). Und mehr als jedes siebte Paar in dieser Altersgruppe hatte schon Streit, weil der Partner Bilder von anderen Männern oder Frauen gelikt hat (15 Prozent).

Den Beziehungsstatus bei Facebook angeben, Pärchenfotos auf Instagram hochladen? Das kommt offenbar nur für jedes dritte Paar in Frage. Die Bereitschaft, die Beziehung online zu zeigen, nimmt mit dem Alter deutlich ab – zwischen 50 und 59 Jahren liegt sie nur bei 15 Prozent. Aber auch jüngere Paare halten sich mit Liebesbekundungen in sozialen Medien eher bedeckt. Erstaunlicherweise zeigt nur jedes zweite Paar unter 30 seine Beziehung offen in sozialen Netzwerken (49 Prozent).

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